Staatsminister von Breitenbuch: »Wollen wichtige Impulse zum Schutz von Umwelt, Natur und Artenvielfalt setzen«
04.05.2026, 15:07 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern tagt in Leipzig
Der Freistaat Sachsen ist 2026 Vorsitzland der Umweltministerkonferenz (UMK). Vom 6. bis 8. Mai werden die Umweltministerinnen, -minister und -senatorinnen von Bund und Ländern zu ihrer Frühjahrstagung in Leipzig zusammenkommen. Im Herbst findet die UMK in Bad Schandau statt. Sachsens Umweltminister und UMK-Vorsitzender Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Der Schutz unserer Lebensgrundlagen, ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sowie die Anpassung an den Klimawandel sind die zentralen Aufgaben einer modernen Umweltpolitik. Für diese Herausforderungen braucht es gemeinsame Lösungen und konkrete Schritte, die ich mit meinen Amtskolleginnen und -kollegen entwickeln und erarbeiten möchte.«
Die Wahl der Tagungsorte folgt den Schwerpunkten, die Sachsen als Vorsitzland für die UMK 2026 gesetzt hat – Wassermanagement sowie Natur- und Artenschutz. Staatsminister von Breitenbuch: »Leipzig und die umliegenden Regionen sind geprägt durch tiefgreifende Transformationsprozesse in den ehemaligen Bergbaugebieten. Sie fordern unsere besondere Aufmerksamkeit und eine vorausschauende Umweltpolitik. Der Wasserhaushalt nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein – er ist Grundlage für Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft erfordert gemeinsames Handeln, zielgerichtete Investitionen und innovative Strategien. Ebenso wird die UMK 2026 wichtige Themen in den Bereichen Natur- und Artenschutz sowie in der nationalen und europäischen Umweltpolitik behandeln. Ich freue mich darauf, wenn von Sachsen der Impuls für fachlich fundierte und gleichzeitig pragmatische Lösungen ausgeht.«
Auf ihrer Tagung in Leipzig werden die Ressortcheffinnen und -chefs unter anderem über die Stärkung der Wasserresilienz, den Ausbau der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur und über nachhaltige Strategien zur Anpassung an den Klimawandel beraten. Ein weiteres Thema ist die praxisgerechte Umsetzung des EU-Umweltstrafrechts in deutsches Recht. Darüber hinaus wird die Frage der Finanzierung und Förderung von Klima- und Naturschutz erörtert werden. Zudem stehen Beschlüsse im Bereich Immissionsschutz, Ressourceneffizient und Bodenschutz auf dem Programm.
Die vorläufige Tagesordnung der Umweltministerkonferenz sowie weitere Informationen sind unter https://www.umweltministerkonferenz.de veröffentlicht.