Staatsregierung vertieft Dialog mit »Allianz für Sachsen«
24.04.2026, 15:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Modernisierungsagenda für starke und schlanke öffentliche Verwaltung im Freistaat im Mittelpunkt
Dresden (24. April 2026) – Die Sächsische Staatsregierung hat heute den Austausch mit der »Allianz für Sachsen« in der Staatskanzlei in Dresden fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung von Strukturmaßnahmen und deren geplante Umsetzung, mit denen der Freistaat entschlossen die nächsten Schritte hin zu einer leistungsfähigeren, modernen und bürgernahen Verwaltung geht.
Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: »Wir arbeiten mit Nachdruck an einer Modernisierungsagenda für die öffentliche Verwaltung in Sachsen. Der Dialog mit der ´Allianz für Sachsen´ hilft uns dabei, unsere Überlegungen mit den Erfahrungen aus Wirtschaft und kommunaler Praxis abzugleichen. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wirtschaft, Kommunen und Bürger sollen spürbar entlastet werden. Wir sind mittendrin in diesem dringend notwendigen und wichtigen Reformprozess. Wir wollen einfachere und schnellere Abläufe ermöglichen - durch Strukturveränderungen, weniger Vorschriften und mehr Vertrauen gegenüber Unternehmen, Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern. Die Staatsregierung ist der ´Allianz für Sachsen´ außerordentlich dankbar, dass sie diesen Weg weiter konstruktiv begleitet.«
Wirtschaftsminister Dirk Panter erklärte: »Die Staatsregierung eint das Ziel: Wir wollen den Freistaat zukunftsfest machen, seine Strukturen verschlanken und optimieren. Bereits das erste Treffen mit der Allianz für Sachsen im Februar hat gezeigt, wie fruchtbar es ist, wenn wir als Kabinett uns dabei eng mit der Wirtschaft, den Kammern und den Kommunen abstimmen und unsere Ideen mit ihnen rückkoppeln. Das zweite Treffen war ebenfalls von diesem Geist geprägt. Bürokratieabbau und Verwaltungsentlastung gelingen nur durch einen beständigen Austausch mit den entscheidenden Akteuren. Die Unterstützung der Allianz für Sachsen freut mich daher sehr. Ich bin sicher: Die Gespräche werden helfen, dass die notwendigen Maßnahmen von Erfolg gekrönt sind.«
Das Gespräch gliederte sich in vier Themenbereiche: Bürokratieentlastung und Personal, Verwaltungsaufbau und -modernisierung, wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie die weitere Abstimmung im gemeinsamen Dialog. Diskutiert wurden insbesondere die nachhaltige Personalstruktur des Freistaates, die weitere Digitalisierung von Verwaltungsverfahren und die Verbesserung wirtschaftsrelevanter Rahmenbedingungen. Zudem ging es um die zeitliche Priorisierung und Umsetzung zentraler Maßnahmen.
Die heutige Beratung baut auf dem am 6. Februar begonnenen Austausch mit der »Allianz für Sachsen« auf. Die Staatsregierung wird die eingebrachten Hinweise nun in die weiteren Beratungen zur Modernisierungsagenda einfließen lassen. Zu dem Thema ist vom 26. April bis zum 28. April eine mehrtägige Kabinettsklausur der Staatsregierung geplant.
Mit dem Zweiten Sächsischen Bürokratieentlastungspaket hat die Sächsische Staatsregierung im März bereits erste konkrete Schritte zur Entlastung von Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern sowie Kommunen auf den Weg gebracht. Der heutige Austausch mit der »Allianz für Sachsen« führt den begonnenen Dialog fort. Die Allianz hat ihre Bereitschaft bekräftigt, die weitere Umsetzung konstruktiv zu begleiten.
An dem Treffen in der Sächsischen Staatskanzlei auf Einladung von Ministerpräsident Kretschmer nahmen neben mehreren Mitgliedern der Staatsregierung Spitzenvertreter der Sächsischen Handwerkskammern, des Sächsischen Handwerkstags, der Sächsischen Industrie- und Handelskammern, des Sächsischen Landkreistags, des Sächsischen Städte- und Gemeindetags sowie der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft teil, die in der »Allianz für Sachsen« zusammenwirken.