Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch spricht zur Ausstellungseröffnung der Wiener Künstlerin Lieselotte Theil-Hurshell im Amtsgericht Dresden

20.04.2026, 14:45 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch nimmt morgen (Dienstag, 21. April 2026) an der Ausstellungseröffnung von »Bilderwelten« der Wiener Künstlerin Lieselotte Theil-Hurshell im Amtsgericht Dresden teil und spricht ein Grußwort. Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts »Kunst & Justiz« statt.

»Die Ausstellung »Bilderwelten« von Lieselotte Theil-Hurshell macht auf eindrucksvolle Weise erfahrbar, wie Kunst neue Blickwinkel eröffnen und selbst in einem institutionellen Raum Momente des Innehaltens, der Reflexion und der persönlichen Wahrnehmung schaffen kann. Das Projekt »Kunst & Justiz« bietet dafür einen besonderen und zugleich inspirierenden Rahmen«, sagt Kulturministerin Barbara Klepsch.

Lieselotte Theil-Hurshell studierte an der Fachhochschule für Textil- und Modedesign in Wien. Geprägt von der Wiener Schule des Phantastischen Realismus entwickelte sie eine eigenständige künstlerische Bildsprache und präsentierte ihre Werke international. Bedeutende Impulse für ihr Schaffen fand sie an unterschiedlichen Orten. Während ihres Stipendiums im Lohengrinhaus in Graupa in den Jahren 2009 bis 2013 entstanden, angeregt durch Richard Wagners Musik und die besondere Atmosphäre des Ortes, zahlreiche Arbeiten zu dessen Opern. In sanften Farbnuancen und häufig nonfigurativen Bildkompositionen übersetzte sie musikalische Eindrücke in eine poetische und stimmungsvolle Bildsprache.

Mit dem Projekt des Sächsischen Staatsministerium der Justiz »Kunst & Justiz«, welches 1992 ins Leben gerufen wurde, wird eine nach innen und außen offene Justiz sichtbar gemacht. In diesem Rahmen werden die rund 100 Justizgebäude Sachsens nicht nur als Orte der Rechtsprechung, sondern auch als Räume kultureller Begegnung präsentiert. Dazu gehören künstlerische Ausstattungen in Gerichten und Staatsanwaltschaften, Dauerleihgaben des Kunstfonds des Freistaats Sachsen sowie regelmäßig stattfindende Ausstellungen, Lesungen und Konzerte.

Das Projekt bietet Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke und Gedanken in einem besonderen institutionellen Rahmen vorzustellen und fördert zugleich den Austausch mit Besucherinnen und Besuchern sowie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justiz.


Kontakt

Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus

Pressesprecher Jörg Förster
Telefon: +49 351 564 60620
E-Mail: presse.kt@smwk.sachsen.de
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