Vom Acker in die Backstube: Aussteller präsentieren regionale Wertschöpfung und neue Geschäftsideen auf der Sachsenback
17.04.2026, 11:36 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Von den neuesten Backmaschinen über hochwertige Rohstoffe und Zutaten bis zu Ladenbau und IT-Dienstleistungen – auf der Sachsenback in Dresden erwartet Bäckereibetriebe, Konditoren sowie Café- und Restaurantbetreiber vom 18. bis 20. April wieder eine vielfältige und attraktive Themenwelt. Auf der Fachmesse für das Bäcker- und Konditorenhandwerk präsentieren sich 13 Aussteller am Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) und stellen ihre neuesten Erzeugnisse und Produkte vor.
Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Die Sachsenback ist der zentrale Branchentreffpunkt für das regionale Bäcker- und Konditorenhandwerk. Auf der Messe zeigen die Unternehmen, wie sie mit ihren Produkten Tradition und Moderne verbinden. Die Handwerksbäckereien im Freistaat sind zusammen mit den landwirtschaftlichen Erzeugern, den Getreidehändlern und Mühlen wichtige Akteure in der regionalen Wertschöpfung. Sie versorgen uns mit Backwaren von höchster Qualität und Auswahl. Für eine erfolgreiche Zukunft zunehmend entscheidend sind neben stabilen Marktbedingungen auch verlässliche Partnerschaften zwischen Landwirten, Mühlen und Bäckereien. Diese Zusammenarbeit wollen wir weiter ausbauen. Der Freistaat unterstützt die Betriebe dabei mit gezielten Projekten, Messebeteiligungen und im Rahmen der Investitions- und Absatzförderung.«
Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) ergänzt: »Die Verbindung von handwerklichem Können, regionaler Wertschöpfung, innovativen Trends und hoher Qualität zeigen die Aussteller auch in diesem Jahr auf der Sachsenback. Mit diesem Mix können sich die einheimischen sächsischen Betriebe im Lebensmittelhandwerk vom Massenmarkt abheben und gegenüber den Preisstrukturen von Backwarenindustrie und Lebensmittelhandel behaupten. Speziell die regionale Wertschöpfung gemeinsam mit den Landwirten und den Mühlen unterstützt mit regionaltypischen Getreidesorten sowie speziellen Mehlen und Saaten die Profilierung des Bäckerhandwerks im anspruchsvollen Markt- und Kundenumfeld. Gleichzeitig führen neue Verbrauchergewohnheiten auch zu neuen Geschäftsideen und Geschäftschancen für die Branche. In diesem Zuge hat sich das Imbiss- und Cateringgeschäft zu einem wesentlichen zusätzlichen Standbein der Branche entwickelt. Davon profitieren auch weitere Hersteller mit Sortimenten wie Eispulvermischungen, Kaffeeröstereien oder veganen Fleischalternativen, die sich dem Fachpublikum auf dem Gemeinschaftsstand als attraktive Zulieferer präsentieren.«
Aussteller auf der Sachsenback
• anona GmbH aus Colditz,
• C.F. Rolle GmbH aus Grünhainichen,
• Friends not Food GmbH (Die vegane Fleischerei) aus Dresden,
• Geha Mühlen und Back GmbH aus Weißenberg,
• Heinrich Karow Nachf. KG aus Plauen,
• Hüfnergut Behlitz aus Eilenburg,
• Komet Gerolf Pöhle & Co. GmbH aus Großpostwitz,
• Rätze-Mühle GmbH & Co. KG aus Göda,
• Reinhardt Kaffeemaschinen & Kaffeerösterei,
• Spezialbürsten Hochmuth EGBR aus Stützengrün,
• Tischlerei & Brotformen Timo Pfütze aus Grimma,
• Vinzubi UG aus Leipzig,
• Webermühle GmbH aus Niederwiesa.
Die WFS organisiert die sächsische Gemeinschaftsbeteiligung im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL).
Gespräche mit polnischer Delegation
Am Montag, 20. April wird eine polnische Delegation die Messe besuchen. Knapp 20 Teilnehmer aus dem Konditorei- und Bäckerhandwerk der Woiwodschaft Großpolen bekommen am Gemeinschaftsstand sowie im Rahmen des Messerundgangs einen Einblick in die vielfältigen Angebote der Branche. Dieser kann beim anschließenden Networking mit sächsischen Ausstellern vertieft werden. Zudem steht ein Austausch zu aktuellen Herausforderungen und möglichen Kooperationen bei Terminen mit weiteren Unternehmen auf dem Programm.
Dazu WFS-Geschäftsführer Thomas Horn: »Wir freuen uns über das Interesse polnischer Unternehmen an sächsischen Produkten und regionalen Erzeugnissen. Gerade für die durch klein- und mittelständische Unternehmen geprägte sächsische Ernährungsbranche ist die Erschließung internationaler Märkte nicht einfach aber dennoch wichtig, um neue Kunden zu gewinnen. Dafür sind unsere Nachbarländer Polen und auch Tschechien schon allein aufgrund der räumlichen Nähe sehr attraktiv.«
Das Delegationsprogramm wurde gemeinsam von der Handwerkskammer Dresden (HWK) und der WFS in Zusammenarbeit mit enterprise europe network organisiert und geht auf die langjährige Zusammenarbeit der HWK mit der Partnerkammer in Gostyn (Woiwodschaft Großpolen) zurück.
Messeprogramm
Eröffnet wird die Messe am Sonnabend (18.4.) im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer, anschließend beteiligt sich der Ministerpräsident an einem Podiumstalk zur Zukunft des Bäckerhandwerks und zu aktuellen Herausforderungen. Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch wird die Sachsenback am Montag (20.4.) besuchen und nach einem Messerundgang am Fachgespräch zum Thema »Wertschöpfung vom Acker zum Teller« teilnehmen, das vom Mitteldeutschen Bäckerinnungsverband organisiert wird.
Zur Messe werden mehr als 8.000 Besucher erwartet, um sich über das Angebot der über 200 Aussteller zu informieren. Zudem wird es u.a. beim BackForum und der BÄKO-Kinderbackstube wieder ein umfangreiches und abwechslungsreiches Rahmenprogramm geben.