Sachsen investiert in bessere Orientierung fürs Radfahren: Start der neuen Radwegebeschilderung in Chemnitz und Mittelsachsen

07.04.2026, 14:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Radfahren in Sachsen soll einfacher und attraktiver werden. Unter der Dachmarke »SachsenNetz Rad« entsteht ein landesweit einheitlich ausgeschildertes, touristisches Radverkehrsnetz. Rund 5.120 Kilometer Radrouten werden dafür mit einer durchgängigen, leicht verständlichen Wegweisung ausgestattet.

Nun fällt der Startschuss für die Umsetzung im Landkreis Mittelsachsen und in der Stadt Chemnitz. Nach intensiven Planungen und Abstimmungen seit 2022 beginnen im Frühjahr die Bauarbeiten. Ab Mai werden im Chemnitzer Stadtgebiet die ersten Fundamente und Pfosten gesetzt, anschließend folgt die Montage der neuen Schilder. Nach Abschluss der Arbeiten in Chemnitz erhalten elf weitere Städte und Gemeinden im Landkreis Mittelsachsen die neue Beschilderung. Insgesamt entstehen 115 neue Pfosten und etwa 920 Wegweiser.

»Mit der einheitlichen Wegweisung schaffen wir für Radfahrinnen und Radfahrer endlich eine klare, verlässliche Orientierung im ganzen Freistaat. Das erleichtert den Alltag, stärkt den Tourismus und macht das Radfahren insgesamt attraktiver. Unser Ziel ist ein durchgängiges, gut nutzbares Radverkehrsnetz – und genau daran arbeiten wir Schritt für Schritt.«, betont Gabriele Ladewig, Präsidentin des LASuV.

Klare Wege statt Schilderwald

Vor Beginn der Umsetzung wurde die bestehende Beschilderung umfassend geprüft. Veraltete, unübersichtliche oder fehlerhafte Wegweiser werden ersetzt. Neue Schilder entstehen dort, wo bislang Lücken bestanden. Ziel ist ein einheitliches, gut verständliches System, das Radfahrende sicher und intuitiv über das SachsenNetz Rad ans Ziel führt. Die Arbeiten in der Region sollen voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Die Kosten von rund 170.000 Euro trägt der Freistaat Sachsen.

Sachsenweit auf Kurs

Das Vorhaben ist Teil eines landesweiten Projekts. In den Regionen Leipzig (Landkreis und Stadt Leipzig sowie Landkreis Nordsachsen), Dresden (Stadt Dresden sowie Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz Osterzgebirge) und Bautzen (Landkreise Bautzen und Görlitz) ist die einheitliche Beschilderung bereits abgeschlossen. Im Erzgebirgskreis sowie in den Landkreisen Vogtland und Zwickau laufen die Planungen weiter. Die noch ausstehenden Städte und Gemeinden in Mittelsachsen werden in einem Folgeprojekt gemeinsam mit dem Erzgebirgskreis beschildert.

Während der Bauphase kann es vorübergehend zu fehlender oder abgebauter Beschilderung kommen. Wir bitten hierfür um Verständnis.


Kontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Pressesprecherin Corinna Saring
Telefon: +49 351 8139 1920
Telefax: +49 351 8139 1999
E-Mail: presse@lasuv.sachsen.de
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