Umweltminister von Breitenbuch: »Kostbare Ressource Wasser schützen und nachhaltig sichern«

22.03.2026, 10:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Zum Internationalen Tag des Wassers hat Sachsens Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch am Sonntag (22.3.) die Talsperre Gottleuba besucht und dabei auf die künftigen Herausforderungen für das Wassermanagement hingewiesen: »Wasser ist essenziell für Mensch und Natur. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Deshalb müssen wir diese kostbare Ressource nachhaltig schützen und den Umgang mit den verfügbaren Vorkommen zukunftssicher und krisenfest gestalten. Das ist angesichts häufiger auftretender Wetterextreme und wachsender Nutzungsinteressen die Aufgabe der Stunde. Die Sächsische Staatsregierung arbeitet daher gemeinsam mit den Versorgern daran, die Wasserinfrastruktur im Freistaat fit für die Zukunft zu machen. Dazu gehören notwendige Anpassungen an die demographischen, strukturellen und klimatischen Veränderungen, um auch künftig unser Land mit ausreichend und sauberem Trinkwasser versorgen zu können. Zugleich ist es unser Anliegen, die Qualität der Oberflächengewässer und des Grundwassers langfristig zu erhalten.«

Um eine stabile Wasserversorgung auch künftig zu gewährleisten, hat der Freistaat 2024 das Handlungsprogramm »Zukunft Wasser für Sachsen« beschlossen. Es beinhaltet die notwendigen Handlungsfelder und Lösungen, mit denen die Zukunft der Wasserwirtschaft im Freistaat sichergestellt werden soll. Das Handlungsprogramm berücksichtigt dabei die Herausforderungen durch Hochwasser, Starkregen und Dürreperioden verbunden mit großer Hitze ebenso wie den steigenden Wasserbedarf durch Industrie, Tourismus und in den Bergbaufolgeregionen.

Zudem erarbeitet das Sächsische Umweltministerium derzeit ein Konzept zum Niedrigwasserrisikomanagement, welches den prognostizierten Rückgang des Wasserdargebots bei gleichzeitig steigenden Anforderungen aus der Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Bevölkerung in den Blick nimmt. Darin vorgesehen sind unter anderem der Aufbau einer webbasierten Dürre- und Niedrigwasserrisikoplattform sowie die Schaffung methodischer Grundlagen für den Wasserrückhalt in der Fläche. Die Konzepterstellung soll in diesem Jahr abgeschlossen und die Maßnahmen anschließend umgesetzt werden.

Die Talsperre Gottleuba beging am Sonntag zudem ihren 50. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür. Sie ist eine von insgesamt 25 Trinkwassertalsperren im Freistaat.

Weitere Informationen: https://www.wasser.sachsen.de


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Pressesprecher Oliver Rittweger
Telefon: +49 351 564 20014
Telefax: +49 351 564 20007
E-Mail: presse@smul.sachsen.de
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