Fördermittel für die Deponiesanierung Liebertwolkwitz
16.01.2026, 11:22 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Korrektur: Landesdirektion Sachsen bewilligt 664.000 Euro für Sicherung und Rekultivierung
Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat dem Eigenbetrieb der Stadtreinigung Leipzig 664.000 Euro Fördermittel für die abschließende Sanierung der Deponie in Liebertwolkwitz bewilligt. »Mit den Fördermitteln kann die Deponiesicherung auf der 34,6 Hektar großen Fläche nun abgeschlossen werden«, teilte der LDS-Präsident Béla Bélafi mit. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 7,5 Millionen Euro. Neun Prozent der Summe wird durch den Freistaat Sachsen finanziert. Der Eigenanteil von 6,8 Millionen Euro übernimmt der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig. »Das Geld ist gut angelegt. Durch die Sanierung der Deponie werden Umweltbelastungen reduziert und neue Grünflächen geschaffen. Auch die Realisierung von Photovoltaik-Anlagen für erneuerbare Energie wird geprüft. In Zukunft wird nicht mehr zu erkennen sein, dass es in Liebertwolkwitz eine Hausmülldeponie gab«, erklärte der Präsident. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2027 beginnen.
Nachdem 2007/2008 der untere Bereich der Deponie dauerhaft abgedeckt wurde, wird mit den nun bereitgestellten Fördermitteln der obere Bereich durch eine beständige Oberflächenabdichtung gesichert. Es handelt sich um eine mineralische Dichtungsschicht, die Schadstoffemissionen verhindert, und eine Rekultivierungsschicht, damit der Deponiekörper begrünt werden kann. Außerdem wird die Oberflächenentwässerung abgeschlossen, die im ersten Bauabschnitt bereits begonnen wurde. Die Rekultivierung schafft naturnahe Grünflächen für Mensch und Natur. Zukünftig sollen Photovoltaik-Anlagen für erneuerbare Energie sorgen.