Wasserwirtschaft in Sachsen – »Die Erfolge der Vergangenheit sind unser Anspruch für die Zukunft«
03.12.2025, 10:16 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Fachregierungserklärung von Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch
Am Mittwoch (3. Dezember) hat Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch im Sächsischen Landtag seine Fachregierungserklärung zur Lage und Zukunft der Wasserwirtschaft im Freistaat Sachsen abgegeben. Im Mittelpunkt seiner Rede standen die langfristige Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung, die Anpassung an den Klimawandel, der Schutz der Gewässer sowie die Herausforderungen des Strukturwandels in den Bergbaufolgeregionen.
Umwelt- und Landwirtschaftsminister von Breitenbuch hob dabei die enorme Bedeutung der Wasserwirtschaft für Bevölkerung, Umwelt und Wirtschaft hervor und verwies auf die Erfolge der vergangenen 35 Jahre. Gleichzeitig stellte er klar, dass kommende Aufgaben nur mit nachhaltigen Investitionen, verlässlicher politischer Unterstützung und einer engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit bewältigt werden können.
Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch sagte dazu: »Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und die unverzichtbare Grundlage für Lebensqualität, Wirtschaftskraft und gesellschaftliche Stabilität. Wir haben viel erreicht, doch die Herausforderungen durch Hitze, Dürre aber auch Starkregen sowie den Strukturwandel und wachsende Nutzungsansprüche verlangen, dass wir resilienter, vernetzter und vorausschauender handeln. Unser Ziel ist klar: eine sichere, nachhaltige und generationengerechte Wasserwirtschaft für ganz Sachsen – denn nichts geht ohne Wasser.«
Im Rahmen seiner Erklärung ging der Staatsminister auf zentrale Schwerpunkte ein:
- die Stärkung der öffentlichen Wasserversorgung durch Investitionen, regionale Vernetzung und langfristige Strategien,
- die Modernisierung der Talsperreninfrastruktur und eine verbesserte Krisenfestigkeit,
- den nachhaltigen Schutz von Oberflächen- und Grundwasser, insbesondere mit Blick auf Spurenstoffe und Belastungen aus dem Bergbau,
- ein zukunftsfähiges Wassermanagement in den Braunkohlefolgeregionen, unterstützt durch Bund, Land und EU,
- den Ausbau des Niedrigwasser- und Dürrerisikomanagements,
- die Weiterentwicklung des Hochwasser- und Starkregenrisikomanagements.
Mit Blick auf die kommenden Haushaltsverhandlungen betonte Staatsminister von Breitenbuch die Notwendigkeit einer ausreichenden finanziellen Ausstattung. Nur so können der Schutz Kritischer Infrastrukturen, die Stabilität der Wasserversorgung und wirksame Klimaanpassungsmaßnahmen sichergestellt werden.
Hinweis: Das Redemanuskript ist der Medieninformation beigefügt. Es gilt das gesprochene Wort.