Kabinett beschließt Internationale Strategie des Freistaates Sachsen
29.10.2025, 11:31 Uhr — 1. Korrektur (aktuell)
Dresden (29. Oktober 2025) – Der Freistaat Sachsen richtet seine internationale Zusammenarbeit neu aus: Das Kabinett hat in dieser Woche die »Leitlinien für die Internationale Zusammenarbeit des Freistaates Sachsen (Internationale Strategie)« beschlossen. Ziel ist es, die zahlreichen internationalen Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Staatsregierung künftig besser zu verzahnen und strategisch auszurichten.
Im Mittelpunkt der neuen Internationalen Strategie stehen:
• eine engere Zusammenarbeit in der Grenzregion mit Polen und Tschechien,
• die Stärkung der Außenwirtschaftsbeziehungen,
• die gezielte Gewinnung internationaler Fachkräfte,
• die Positionierung Sachsens als attraktiver Investitionsstandort sowie
• die Weiterentwicklung des Freistaates zu einem weltweit vernetzten Innovations-, Wissenschafts- und Kulturstandort
Zahlreiche Maßnahmen sollen diese Ziele unterstützen – unter anderem der Ausbau der trilateralen Kooperation mit den Nachbarländern, die Förderung internationaler Forschungskooperationen und die stärkere Integration ausländischer Studierender und Absolventinnen beziehungsweise Absolventen in die sächsische Arbeits- und Forschungslandschaft.
Ministerpräsident Michael Kretschmer erklärte dazu: »Sachsen ist ein weltoffenes Land – wirtschaftlich stark, kulturell lebendig und wissenschaftlich exzellent. Mit der neuen Internationalen Strategie schaffen wir einen klaren Rahmen, um unsere Beziehungen zu Partnern in aller Welt gezielt zu vertiefen. Gerade in Zeiten globaler Umbrüche ist es entscheidend, unsere internationalen Netzwerke auszubauen, um Innovation, Wohlstand und gegenseitiges Verständnis zu fördern.«
Als nächster Schritt ist im ersten Halbjahr 2026 eine Evaluierung der bestehenden Regionalpartnerschaften vorgesehen, um die künftige Ausrichtung weiter zu schärfen.