Cord Panning als Geschäftsführer der Stiftung »Fürst-Pückler-Park Bad Muskau« bestätigt
23.10.2025, 15:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Cord Panning bleibt bis Ende Juni 2029 Geschäftsführer der Stiftung »Fürst-Pückler-Park Bad Muskau«. Die Vertragsverlängerung ist heute in Bad Muskau unterzeichnet worden. Altersbedingt wäre Panning im Jahr 2026 in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Cord Panning steht seit 1997 an der Spitze der 1993 gegründeten Stiftung.
»Über mehr als ein Vierteljahrhundert hat er zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Aufgaben in der Stiftung mit außerordentlichem Engagement und mit großem Erfolg wahrgenommen. Ich bin überaus dankbar für seine Bereitschaft, weiterhin die Geschäfte der Stiftung zu führen. In seine Verantwortung fällt nicht nur die gelungene Restaurierung und Sanierung zahlreicher Bauten im Schlosspark. Der Wiederaufbau des Neuen Schlosses wurde 2013 vollendet. Gemeinsam mit den polnischen Partnern hat er im Jahr 2004 die Anerkennung des Parks als UNESCO-Welterbestätte erreicht. Dass der Fürst-Pückler-Park Bad Muskau ein gelungenes Beispiel für ein deutsch-polnisches Gemeinschaftsprojekt und gutnachbarschaftliche Kulturbeziehungen ist, geht letztendlich auf das Wirken von Cord Panning zurück«, erklärte Finanzstaatssekretär Sebastian Hecht.
Die Vertragsverlängerung fällt in eine Zeit wichtiger laufender Projekte für die Stiftung. Derzeit realisiert der Freistaat Sachsen mit erheblicher finanzieller Unterstützung des Bundes für die Stiftung große Bauvorhaben wie das Informations- und Bildungszentrum Muskauer Faltenbogen, die Sanierung der Villa Pückler und den Umbau des Dominiums. Für die geplanten Ausstellungen in der Pückler-Villa und im Kavalierhaus ist die Stiftung selbst fachlich und beim Muskauer Faltenbogen auch finanziell in der Verantwortung. Kontinuität in der Leitung der Stiftung bis zum Abschluss dieser Vorhaben ist deswegen von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus ist die Vertragsverlängerung auch wichtig vor dem Hintergrund weiterer Herausforderungen, vor denen die Stiftung derzeit steht. Dazu gehören die Auswirkungen des Klimawandels auf den Park ebenso wie die Fortführung der Zusammenarbeit mit Polen sowie die künftige Finanzierung der Stiftung.
Die Stiftung »Fürst-Pückler-Park Bad Muskau« wurde 1993 durch den Freistaat Sachsen im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen errichtet und wird gemeinsam vom Bund und dem Freistaat Sachsen finanziert. Ihr Vermögen besteht aus dem Muskauer Park mit allen gärtnerischen und baulichen Anlagen westlich der Lausitzer Neiße. Die Stiftung hat den Auftrag, das gesamtstaatlich-kulturhistorisch bedeutsame Ensemble wiederherzustellen und nach historischem Vorbild zu erhalten. 2004 wurde der »Muskauer Park/Park Mużakowski« in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Durch die Zweistaatlichkeit des Muskauer Parks sind wichtige Bereiche der Stiftungsarbeit grenzüberschreitend und international ausgerichtet. Dieser Bedeutung des Parkes trägt der Bund mit seinem hälftigen Finanzierungsbeitrag Rechnung.
Vorsitzender des Stiftungsrates ist Sebastian Hecht, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen.