FAQ zu Alternativen Legemethoden im Glasfaserausbau veröffentlicht

10.01.2024, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Um den Glasfaserausbau im Freistaat Sachsen zu beschleunigen, sind die modernen Legemethoden eine zeitsparende und kostengünstige Alternative zum klassischen Tiefbau. Im Juni 2023 startete die Digitalagentur Sachsen (DiAS) die Workshop-Reihe »Alternative Verlegemethoden im Glasfaserausbau in Sachsen«. Im Oktober 2023 konnte die Roadshow, die gemeinsam mit dem Gigabitbüro des Bundes umgesetzt wurde, erfolgreich abgeschlossen werden. Die Roadshow machte in jedem sächsischen Landkreis halt und richtete sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Beschäftigte aus Bau- und Kreisstraßenbauämtern sowie Breitbandprojektverantwortliche. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen Informationen zur neuen DIN 18220 sowie Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zum Einsatz moderner Legemethoden.

Die wesentlichen Fragen, die sich aus den Workshops ergaben, haben die Digitalagentur Sachsen und das Gigabitbüro des Bundes zusammengetragen und in FAQ (Frequently Asked Questions) aufgenommen, welche fortan auf der Webseite der Digitalagentur Sachsen für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden. Das Fragenspektrum reicht von grundsätzlichen Fragen zu gesetzlichen Rahmenbedingungen bis hin zu fachspezifischen und anwendungsbezogenen Fragestellungen, zum Beispiel zu Kosten für Umverlegung von Telekommunikations-Infrastrukturen.

Mit der Veröffentlichung der FAQ werden Antworten auf die wichtigsten Fragestellungen zu modernen Legemethoden gegeben. Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Workshops, die sich darin widerspiegeln, sind für eine effizientere Realisierung der Ausbauvorhaben in den Landkreisen und Kommunen wichtig.

Frauke Greven, Leiterin Digitalagentur Sachsen:
»Die Erfahrungswerte, die wir während der Roadshow gesammelt haben, verdeutlichen, dass der Einsatz moderner Legemethoden immer auf den Einzelfall abgestimmt sein muss: d. h. das richtige Verfahren an der richtigen Stelle. Wichtig für die Kommunen ist vor allem eine qualitativ hochwertige und langlebige Ausführung. Um den Verwaltungsaufwand für die Genehmigungen noch mehr zu verringern, sind Standards wie die DIN 18220 und Checklisten hilfreich – für Telekommunikationsunternehmen genauso wie für die Genehmigungsbehörden. Die Digitalagentur Sachsen unterstützt Interessierte auch weiterhin mit fundierten Informationen und Schulungen.«

Der Austausch zum Thema moderne Legemethoden wird auch in Zukunft fortgeführt, denn das Sammeln und Teilen von Praxisbeispielen liefert passgenaue Informationen. So können Bedarfe für z. B. Schulungen erkannt und vorhandene Potenziale noch besser ausgeschöpft werden.

Sven Butler, Leiter Gigabitbüro des Bundes:
»Die Roadshow in Sachsen hat verdeutlicht, welche Themen die kommunalen Vertreterinnen und Vertreter rund um den Einsatz alternativer Legemethoden umtreiben. In den Landkreisen standen insbesondere Herausforderungen und auch die Diskussion von möglichen Lösungsansätzen durch die Teilnehmenden im Fokus. Die Umfrage hat bestätigt, dass die Kommunen dem Einsatz alternativer Legemethoden offen gegenüberstehen, es gibt jedoch gelegentlich Bedenken hinsichtlich der Qualität der Umsetzung. Nur im Dialog, auch mit den ausbauenden Unternehmen, können wir den Einsatz der Technologien im Glasfaserausbau stärken und so Potenziale heben.«


Kontakt

Digitalagentur Sachsen

Pressesprecher Thomas Bengel
Telefon: +49 351 2124 9554
E-Mail: presse@digitalagentur.sachsen.de
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