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Starkes Zeichen für Buchmesse-Standort und sächsische Verlagsbranche

15.07.2022, 11:05 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

»So geht sächsisch.« lobt einmalig Sächsischen Verlagspreis aus - Bewerbungen ab sofort bis zum 15. September möglich

Dresden (15. Juli 2022) – Premiere für den Sächsischen Verlagspreis unter dem Dach von »So geht sächsisch.«: Der seit 2018 vergebene Branchenpreis wird 2022 neu ausgerichtet und zeichnet in diesem Jahr erstmals und einmalig nicht nur einen, sondern bis zu 20 unabhängige sächsische Verlage für besondere verlegerische Leistungen aus. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wird im Herbst im Rahmen einer Preisverleihung an bis zu 20 herausragende sächsische Verlage verliehen. Die Bewerbung ist ab sofort bis zum 15. September 2022 unter www.so-geht-saechsisch.de/saechsischer-verlagspreis
möglich.

Eine unabhängige Fachjury aus Branchenvertretern (u.a. Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Hochschulen, Bibliotheken, Buchhandlungen, Sächsischer Literaturrat, Medien, KREATIVES SACHSEN, Sächsische Staatskanzlei, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus) zieht für die Bewertung Kriterien wie das verlegerische Profil (Neuerscheinungen und deren Qualität) und die Wertschöpfungsbeziehungen der Verlage (innovative Ansätze bei der Autorenpflege, Förderung¬ des literarischen Nachwuchses, Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, internationale Kooperationen) heran und berücksichtigt bei der Auswahl ebenso, inwieweit die Verlage den Verlags- und Buchstandort Sachsen sichtbar machen und stärken.

Ministerpräsident Michael Kretschmer betont: »Die Verlage bei uns im Freistaat stehen für eine große publizistische Vielfalt, für Kreativität und Unternehmergeist. Dies wollen wir fördern und unterstützen. Mit dem Sächsischen Verlagspreis setzen wir ein klares Zeichen der Unterstützung für die gesamte sächsische Verlagsbranche. Der Preis ist zugleich ein starkes und gemeinsames Bekenntnis für unseren traditionsreichen Buch- und Messestandort Sachsen.«

Wirtschaftsminister Martin Dulig betont: »Gemeinsam wollen wir als Staatsregierung den Preis dafür einsetzen, Verlegerinnen und Verlegern Aufmerksamkeit zu verschaffen und sie zu ermutigen. Sie stehen aufgrund der Corona-Pandemie vor neuen Herausforderungen, etwa Beschaffungsengpässen, Kostendruck oder die Auswirkungen des Russlandkrieges auf Geschäftsbeziehungen. Sie brauchen Mut, um auch neue, junge Literatur zu verlegen, innovative Geschäftsmodelle auszuprobieren und die Vielfalt des Buchmarktes zu stärken. Gerade durch diese Vielfalt sind die Verlage wichtige Botschafter für eine demokratische und diverse Gesellschaft. Wir laden die sächsischen Verlegerinnen und Verleger im Rahmen des Wettbewerbs ausdrücklich ein, sich mit Ideen und Visionen für die Zukunft des Verlags- und Messe-Standorts Sachsen einzubringen.«

Eine Einladung, die auch die Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch ausspricht: »Der Sächsische Verlagspreis im Jahrgang 2022/2023 zeigt, dass wir in Sachsen eine Reihe großartiger Verlage haben, die es zu unterstützen und zu würdigen gilt. Mit ihren jeweiligen literarischen, fachlichen und gestalterischen Qualitäten machen die Verlage den Leserinnen und Lesern in Sachsen und anderswo Lust auf das Buch und auf den Genuss am Lesen. Die sächsischen Verlegerinnen und Verleger verdienen es, auf diese Art besonders sichtbar gemacht zu werden. In diesem Jahr erreicht der Preis einmalig eine Vielzahl Verlage, die für die in den letzten Jahrzehnten gewachsene sächsische Verlagslandschaft stehen. Wir alle freuen uns auf die Leipziger Buchmesse 2023, wo die prämierten Verlage mit ihren neuen Programmen vertreten sein werden. Der Preis ist in diesem Jahrgang besonders gestaltet worden, da die Verlage, wie viele andere in der Kultur Tätigen auch, besondere Unterstützung und öffentliche Aufmerksamkeit nach der Pandemie dringend brauchen.«

Gewinner werden im Rahmen einer Preisverleihung verkündet

Ziel des Wettbewerbs ist es, das Wirken sächsischer Verlagen sichtbar und besondere verlegerische Leistungen bekannt zu machen. Gesucht werden unabhängige Verlage mit kreativen Geschäftsideen und einem herausragenden Verlagsprogramm, die Visionen für die Zukunft des Verlags- und Messe-Standorts Sachsen entwickeln und sich mit innovativen Ideen und Projekten am Dialog über die Zukunft der Branche am Standort Sachsen beteiligen wollen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden bei einer Preisverleihung im Herbst offiziell verkündet. Die prämierten Verlage erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro und werden damit zugleich zu Botschaftern der sächsischen Dachmarke »So geht sächsisch.« Die erste Hälfte des Preisgeldes in Höhe von 5.000 Euro wird unmittelbar nach der Preisverleihung ausgezahlt. Die zweite Hälfte in Höhe von 5.000 Euro erhalten die Verlage im Kontext ihrer Präsenz auf der Leipziger Buchmesse 2023.

Kooperation mit »So geht sächsisch.« bietet Preisträgern besseres Vermarktungspotenzial und große Reichweite

Neu ist, dass die Preisträgerinnen und Preisträger, die Verlagshäuser mit ihren Autorinnen und Autoren, über »So geht sächsisch.« die Chance auf eine intensive Vermarktung erhalten. Über eine Kooperation mit »So geht sächsisch.« werden sie so in die zielgerichtete, reichweitenstarke Kommunikation der Dachmarke rund um dieses Thema eingebunden.

Mehr Informationen unter https://www.so-geht-saechsisch.de/saechsischer-verlagspreis


Kontakt

Sächsische Staatskanzlei

Regierungssprecher Ralph Schreiber
Telefon: +49 351 564 10300
Telefax: +49 351 564 10309
E-Mail: presse@sk.sachsen.de
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