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Für Besucher wieder geöffnet: »Der Fotograf Paul Wolff (1876-1947)« Jahresausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen (LfD)

18.03.2022, 15:03 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Ausstellungsplakat (© Paul Wolff)

Nur mit Angabe der Quelle rechtefrei verwendbar: Ausstellungsplakat mit Chemnitz. Blick aus dem Durchgang des König-­Albert­-Museums in Richtung Stadtzentrum. Aufnahme um 1910, Fotografie Paul Wolff (© LfD Sachsen, Bildsammlung, Nachlass Paul Wolff)

Ausstellungsplakat (© Paul Wolff)

Nur mit Angabe der Quelle rechtefrei verwendbar: Ausstellungsplakat mit Chemnitz. Blick aus dem Durchgang des König-­Albert­-Museums in Richtung Stadtzentrum. Aufnahme um 1910, Fotografie Paul Wolff (© LfD Sachsen, Bildsammlung, Nachlass Paul Wolff)

Nur mit Angabe der Quelle rechtefrei verwendbar:
Ausstellungsplakat mit Chemnitz. Blick aus dem Durchgang des König-­Albert­-Museums in Richtung Stadtzentrum. Aufnahme um 1910, Fotografie Paul Wolff
(© LfD Sachsen, Bildsammlung, Nachlass Paul Wolff)

Ab sofort kann die Ausstellung im Ständehaus über Führungen und mit Voranmeldung besichtigt werden. Die öffentlichen Führungen finden jeweils mittwochs, 15:30 bis ca. 17:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich über * www.denkmalpflege.sachsen.de, * per Mail unter presse@lfd.sachsen.de oder * telefonisch unter 0351/48430421. Für den Besuch gilt die 3G-Regelung und Maskenpflicht (FFP-2).

Die Ausstellung widmet sich dem Fotografen Paul Wolff (1876-1947). Sein Nachlass ist der umfangreichste und bedeutendste Fundus der Bildsammlung des LfD.
Mit über 100 repräsentativen Aufnahmen wird der Fotograf oder »Lichtbildner«, wie er sich selbst bezeichnete, vorgestellt. Sein Hauptinteresse lag vor allem in seiner sich durch die moderne Technik rasant ändernden Umwelt: Er erfasste historische Stadtbilder und das Land, seltener porträtierte er Menschen. Paul Wolff fotografierte nicht nur in Sachsen, sondern auch in Hessen, dem heutigen Sachsen-Anhalt, in Schlesien, in Wien und den Niederlanden. Für die Ausstellung im LfD wird der Focus auf Sachsen gelegt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Bücher, originale Abzüge des Fotografen und Schriftstücke aus dem Nachlass.
Der noch wenig bekannte Fotograf aus Dresden, der nicht mit seinem nahezu zeitgleich lebenden Namensvetter Dr. Paul Wolff aus Frankfurt verwechselt werden darf, war sehr erfolgreich, wie die über 70 bekannten Fotobildbände, Prospekte und Postkarten aus seiner Schaffenszeit belegen. Zeitweise war Paul Wolff der einzige selbstständige Fotograf, der in den Räumen des Grünen Gewölbes im Residenzschloss in Dresden fotografieren durfte. Wolffs Fotografien dienen bis heute als wichtige Grundlage unter anderem bei der Wiederherstellung des historischen Grünen Gewölbes Dresden, im Schloss Moritzburg bei der Identifizierung von Kunstgegenständen und bei der Wiederherstellung des Lahmann-Sanatoriums Dresden.

Die Ausstellung wird bis 22. Juli 2022 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen und einen virtuellen Rundgang finden Sie unter www.denkmalpflege.sachsen.de.

Eine Broschüre und eine Postkartenreihe können kostenfrei bezogen werden bei: Zentraler Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung, Hammerweg 30, 01127 Dresden, Telefon: +49 351 2136-71 oder +49 351 21036-72, E-Mail: publikationen@sachsen.de, www.publikationen.sachsen.de.


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