{"press_releases":[{"id":1100668,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1100668","title":"Weichen gestellt für den Gleisausbau auf der Georg-Schumann-Straße in Leipzig","subtitle":"Landesdirektion Sachsen genehmigt Ausbauabschnitt Chausseehaus - Böhmestraße","content":"Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat einen Abschnitt der Komplexbaumaßnahme der Georg-Schumann-Straße zwischen Delitzscher Straße/Eutritzscher Straße (Chausseehaus) und Böhmestraße in der Stadt Leipzig mit einem Planfeststellungsbeschluss genehmigt. Es handelt sich dabei um das Teilvorhaben der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zur Erneuerung der Betriebsanlagen der Straßenbahn.\n\n»Mit der Genehmigung für den Gleisausbau auf der Georg-Schumann-Straße werden die Voraussetzungen für eine modernere, leistungsfähigere und sicherere Straßenbahninfrastruktur geschaffen. Breitere Straßenbahnzüge mit bis zu 20 Prozent mehr Sitzplätzen steigern den Fahrgastkomfort und erhöhen insbesondere die ÖPNV-Beförderungskapazitäten in der dynamisch wachsenden Stadt Leipzig.«, erklärt '''LDS-Präsident Béla Bélafi.'''\n\nDie Planungen umfassen die grundhafte Erneuerung der Gleis-, Fahrleitungs- und Bahnstromanlage. Zwischen Chausseehaus und Böhmestraße werden die Gleisanlagen für den Einsatz von breiteren Wagenzügen (2,40 Meter) aufgeweitet. Das stadtauswärtige Gleis zwischen Bauanfang und Kanalstraße und das stadteinwärtige Gleis zwischen Ehrensteinstraße und Knoten Delitzscher Straße/Eutritzscher Straße werden in Zukunft auf einem begrünten Gleisbett verlegt. Zudem entsteht zwischen Ehrensteinstraße und Prellerstraße eine neue Haltestelle mit stufenlosem Zugang.\nDie Georg-Schumann-Straße ist mit 5,4 Kilometern Länge eine wichtige Verbindung zwischen dem Leipziger Norden und Zentrum. Sie durchquert die Ortsteile Zentrum-Nord, Gohlis-Süd, Möckern und Wahren und wird von den Straßenbahnlinien 10 (Lößnig - Wahren) und 11 (Schkeuditz – Markkleeberg-Ost) befahren.\n\nDer Planfeststellungsbeschluss wird in der Stadt Leipzig öffentlich ausgelegt. Die Auslegung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. Darüber hinaus veröffentlicht die LDS den Planfeststellungsbeschluss auf ihrem Bekanntmachungsportal. Die weitere Umsetzung des Vorhabens obliegt den LVB als Vorhabenträgerin.\n\nAusführliche Informationen stellt die Stadt Leipzig auf ihrer Internetseite unter https://www.leipzig.de/leben-in-leipzig/verkehr/grossbaustellen/archiv/georg-schumann-strasse zur Verfügung.\n","content-html":"\u003cp\u003eDie Landesdirektion Sachsen (LDS) hat einen Abschnitt der Komplexbaumaßnahme der Georg-Schumann-Straße zwischen Delitzscher Straße/Eutritzscher Straße (Chausseehaus) und Böhmestraße in der Stadt Leipzig mit einem Planfeststellungsbeschluss genehmigt. 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Oktober 2026) im Bundesrat für eine europaweit einheitliche Regelung bei den Höchstgeschwindigkeiten von Kleinkrafträdern und leichten vierrädrigen Kraftfahrzeugen geworben. Derzeit liegt die Grenze für die betreffenden EU-Fahrzeugklassen bei 45 Kilometern pro Stunde. Mit der sächsischen Initiative soll eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde möglich sein. Hierzu sollen die Fahrzeuge der Fahrerlaubnisklasse AM zugeordneten Gruppen zukünftig eine dem entsprechende EU-Typgenehmigung erhalten können.\n\n»Zwei Mopeds stehen an der Ampel: Das Simson-Moped darf mit 60 Kilometer pro Stunde davon knattern, beim anderen – bspw. einer Vespa – springt bei spätestens 45 Kilometer pro Stunde die Drossel an. Soweit die Realität auf deutschen Straßen. Juristisch vielleicht erklärbar – für unsere Moped-Fans hingegen nicht nachvollziehbar. Deshalb werbe ich dafür, dass die EU-Regelung nunmehr für Gleichbehandlung sorgt, weil diese sinnvoll ist. Und ganz klar ist dabei auch, dass Sicherheit eine elementare Voraussetzung ist und bleibt\", sagte '''Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar'''.\n\nBetroffen sind die europäischen Fahrzeugklassen L1e-B für zweirädrige Kleinkrafträder, L2e für dreirädrige Kleinkrafträder und L6e für leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge. Die Initiative bittet die Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene für Änderungen der Verordnung über die Genehmigung von Fahrzeugen der Kategorie L und der technischen Durchführungsvorschriften einzusetzen. Das Fahrerlaubnisrecht, insbesondere die Klasse AM, soll bei Bedarf entsprechend angepasst werden. Fragen der Verkehrssicherheit sollen ebenso geprüft werden wie Auswirkungen auf Mobilität, Umwelt, Wirtschaft und Vollzug.","content-html":"\u003cp\u003eSachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar, hat heute (16. Oktober 2026) im Bundesrat für eine europaweit einheitliche Regelung bei den Höchstgeschwindigkeiten von Kleinkrafträdern und leichten vierrädrigen Kraftfahrzeugen geworben. Derzeit liegt die Grenze für die betreffenden EU-Fahrzeugklassen bei 45 Kilometern pro Stunde. Mit der sächsischen Initiative soll eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde möglich sein. Hierzu sollen die Fahrzeuge der Fahrerlaubnisklasse AM zugeordneten Gruppen zukünftig eine dem entsprechende EU-Typgenehmigung erhalten können.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e»Zwei Mopeds stehen an der Ampel: Das Simson-Moped darf mit 60 Kilometer pro Stunde davon knattern, beim anderen – bspw. einer Vespa – springt bei spätestens 45 Kilometer pro Stunde die Drossel an. Soweit die Realität auf deutschen Straßen. Juristisch vielleicht erklärbar – für unsere Moped-Fans hingegen nicht nachvollziehbar. Deshalb werbe ich dafür, dass die EU-Regelung nunmehr für Gleichbehandlung sorgt, weil diese sinnvoll ist. 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Und ganz klar ist dabei auch, dass Sicherheit eine elementare Voraussetzung ist und bleibt\", sagte Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar.\n\nBetroffen sind die europäischen Fahrzeugklassen L1e-B für zweirädrige Kleinkrafträder, L2e für dreirädrige Kleinkrafträder und L6e für leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge. Die Initiative bittet die Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene für Änderungen der Verordnung über die Genehmigung von Fahrzeugen der Kategorie L und der technischen Durchführungsvorschriften einzusetzen. Das Fahrerlaubnisrecht, insbesondere die Klasse AM, soll bei Bedarf entsprechend angepasst werden. 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Damit die Fahrten verkehrssicher und verlässlich stattfinden können, sollten Veranstalter Strecke und Ablauf frühzeitig mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde abstimmen. Dafür sind die Anträge für Lichterfahrten frühzeitig bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde zu stellen. \n\nDie Erlaubnis für die Veranstaltung soll spätestens vier Wochen vor dem Termin bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragt werden. Da zusätzliche lichttechnische Einrichtungen an den Fahrzeugen eingesetzt werden sollen, ist außerdem eine Ausnahmegenehmigung nach Paragraph 70 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung erforderlich. Der entsprechende Antrag soll spätestens zwei Wochen vor der Veranstaltung vorliegen. Ein frühzeitiger Antrag gibt den Behörden Zeit für Rückfragen und notwendige Anpassungen. Für die Prüfung sind neben einer frühzeitigen Abstimmung vollständige Angaben zu Strecke, Ablauf, Fahrzeugen und den vorgesehenen Verkehrssicherungsmaßnahmen wichtig. Welche Anforderungen im Einzelfall erfüllt werden müssen, hängt unter anderem vom Verlauf der Strecke, der Zahl der Fahrzeuge und den örtlichen Verkehrsverhältnissen ab.\n\nAuch bei der zusätzlichen Beleuchtung und bei Aufbauten an den Fahrzeugen ist auf eine sichere Ausführung zu achten. Sie müssen sicher befestigt sein und dürfen andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden. Zusätzliche Beleuchtung darf nur innerhalb geschlossener Ortschaften und im abgesperrten Veranstaltungsbereich eingeschaltet werden. Außerhalb dieses Bereichs und außerhalb der Veranstaltung bleibt sie ausgeschaltet. Grund ist die besondere Ablenkungswirkung, die gerade bei Dunkelheit verkehrsgefährdend wirkt. \n\nAuf der Internetseite des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) ist das aktualisierte Merkblatt für Lichterfahrten in Sachsen für das Jahr 2026 veröffentlicht. Die aktuelle Fassung enthält auch Vereinfachungen bei der Dokumentation der Teilnehmer über mehrere Listen oder Einzelblätter. Zudem ist die Angabe der Fahrzeugidentnummer nicht mehr erforderlich. \n\nDie vorgenannten Anpassungen gehen auf eine schriftliche Auswertung des Landesamtes mit überwiegend positiven Rückmeldungen von Veranstaltern und Verkehrsbehörden nach der letzten Saison zurück. Zur praktischen Anwendung und der Vorbereitung der ggf. kommenden Lichterfahrten sind die beteiligten Behörden weiterhin im Austausch.","content-html":"\u003cp\u003eWenn festlich geschmückte und beleuchtete Feuerwehrfahrzeuge, Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen in der Adventszeit im Konvoi durch Sachsens Ortschaften fahren, dann finden wieder die Lichterfahrten statt. Für viele Menschen sind sie ein stimmungsvolles Ereignis in der Adventszeit. Damit die Fahrten verkehrssicher und verlässlich stattfinden können, sollten Veranstalter Strecke und Ablauf frühzeitig mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde abstimmen. Dafür sind die Anträge für Lichterfahrten frühzeitig bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde zu stellen. \u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Erlaubnis für die Veranstaltung soll spätestens vier Wochen vor dem Termin bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragt werden. Da zusätzliche lichttechnische Einrichtungen an den Fahrzeugen eingesetzt werden sollen, ist außerdem eine Ausnahmegenehmigung nach Paragraph 70 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung erforderlich. Der entsprechende Antrag soll spätestens zwei Wochen vor der Veranstaltung vorliegen. Ein frühzeitiger Antrag gibt den Behörden Zeit für Rückfragen und notwendige Anpassungen. Für die Prüfung sind neben einer frühzeitigen Abstimmung vollständige Angaben zu Strecke, Ablauf, Fahrzeugen und den vorgesehenen Verkehrssicherungsmaßnahmen wichtig. Welche Anforderungen im Einzelfall erfüllt werden müssen, hängt unter anderem vom Verlauf der Strecke, der Zahl der Fahrzeuge und den örtlichen Verkehrsverhältnissen ab.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eAuch bei der zusätzlichen Beleuchtung und bei Aufbauten an den Fahrzeugen ist auf eine sichere Ausführung zu achten. Sie müssen sicher befestigt sein und dürfen andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden. Zusätzliche Beleuchtung darf nur innerhalb geschlossener Ortschaften und im abgesperrten Veranstaltungsbereich eingeschaltet werden. Außerhalb dieses Bereichs und außerhalb der Veranstaltung bleibt sie ausgeschaltet. Grund ist die besondere Ablenkungswirkung, die gerade bei Dunkelheit verkehrsgefährdend wirkt. \u003c/p\u003e\u003cp\u003eAuf der Internetseite des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) ist das aktualisierte Merkblatt für Lichterfahrten in Sachsen für das Jahr 2026 veröffentlicht. 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Antragsteller und zukünftiger Bauherr ist im Auftrag des Bundes die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES).\n»Der rund 5,28 Kilometer lange Abschnitt schließt die bestehende Lücke zwischen der B 178n von der Bundesgrenze Deutschland, Polen, Tschechien bis Nostitz und der Bundesautobahn A 4 bei Weißenberg. Im Zuge des Vorhabens werden das angrenzende Straßen- und Wegenetz angepasst sowie neun Brückenbauwerke und drei Versickerungsbecken errichtet«, erläuterte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen. \nDie Planunterlagen lagen im Sommer 2024 öffentlich aus. Es wurden Einwendungen erhoben. Die eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen wurden geprüft. Im August 2026 wurden die Planunterlagen mit der Tektur A geändert. Diese betraf unter anderem die Zuwegung zur Anbindung der Autobahnmeisterei sowie geringfügige Anpassungen an Wirtschaftswegen und der Entwässerung. Die von den Änderungen Betroffenen erhielten hierzu erneut Gelegenheit zur Stellungnahme. \nMit dem Planfeststellungsbeschluss liegen nun die rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des Vorhabens vor. Der Planfeststellungsbeschluss wird in den betroffenen Gemeinden öffentlich ausgelegt. Die Auslegung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. Nach Bekanntgabe des Planfeststellungsbeschlusses läuft eine einmonatige Klagefrist. Im Falle einer Klage müsste der Vorhabenträger (Bund, vertreten durch die DEGES) entscheiden, ob er von seinem Baurecht Gebrauch macht oder den Ausgang des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens abwartet.\n","content-html":"\u003cp\u003eDie Landesdirektion Sachsen hat mit dem aktuellen Planfeststellungsbeschluss Baurecht für das finale Teilstück der B178n zwischen Nostitz bei Löbau und der Autobahn 4 bei Weißenberg geschaffen. 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Die Ladeinfrastruktur umfasst aktuell 823 Ladepunkte auf 312 Liegenschaften. Aufgrund der fortwährenden Elektrifizierung des Fuhrparks der Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen werden die bestehende Ladeinfrastruktur in den nächsten Jahren weiter verdichtet und zusätzliche Standorte mit Ladepunkten ausgestattet. Dazu hat der SIB Mitte des Jahres einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Wallboxen, Stelen und Energiemanagementsystemen mit SachsenEnergie geschlossen.\n\nDie ersten vier abgerufenen Wallboxen mit jeweils zwei Ladepunkten konnten nun erfolgreich auf der Liegenschaft des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden Pillnitz in Betrieb genommen werden. \n\n'''Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB''': »Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und ein sichtbares Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung des Freistaates. Mit jedem neuen Ladepunkt optimieren wir die flächendeckenden Voraussetzungen für die erfolgreiche Umstellung der Dienstfahrzeuge des Freistaates Sachsen auf Elektromobilität.«\n\n'''Dr. Axel Cunow, Finanzvorstand der SachsenEnergie''': »Eine verlässliche Ladeinfrastruktur entsteht nicht über Nacht. Sie basiert auf Erfahrung, technischer Kompetenz und einem zuverlässigen Betrieb. SachsenEnergie bringt diese Erfahrung aus vielen Jahren Praxis in Sachsen mit. Deshalb freuen wir uns sehr, unsere Expertise nun auch für den Freistaat Sachsen einzusetzen. Die Zusammenarbeit bündelt regionale Kompetenz und schafft Synergien, die den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützen.«\n\nGemeinsam mit den bestehenden vier Ladepunkten stehen auf der Liegenschaft in Pillnitz ab sofort zwölf Ladepunkte für die Nutzung durch Dienst-Kfz zur Verfügung. Einschließlich der erforderlichen Tiefbauleistungen wurden 40.000 Euro für die Errichtung der vier Ladestationen aufgewendet, womit der durchschnittlich angenommene Kostenrahmen von 10.000 Euro je Ladestation genau eingehalten werden konnte. \n\nMit dem neuen Rahmenvertrag können über eine Laufzeit von vier Jahren 500 Wallboxen mit insgesamt 850 Ladepunkten abgerufen werden. Zusammen mit den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen wird ein Investitionsvolumen von ca. fünf Millionen Euro veranschlagt. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. \n\n\n'''Hintergrund'''\n\nDer Staatsbetrieb SIB hat bereits in den letzten Jahren alle größeren Liegenschaften mit Ladepunkten ausgestattet. Um sicherzustellen, dass auch für neu angeschaffte E-Dienst-Kfz ausreichende Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen, wurde ein neuer Rahmenvertrag für die nächsten vier Jahre abgeschlossen. Das Laden erfolgt über Drehstrom-(AC)-Ladepunkte mit 22 kW maximaler Ladeleistung über einen Typ-2-Stecker. Für ein effektives Energiemanagement kommt im Bedarfsfall ein Lastmanagement zum Einsatz. Außerdem werden die Ladepunkte auf einer digitalen Plattform (einem sogenannten Backend) verwaltet und administriert. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN) wird für Bedienstete des Freistaates Sachsen eine Übersicht der Lademöglichkeiten einschließlich ihrer technischen Parameter auf der Website des SIB visualisiert.\n\nAls größter Kommunalversorger Ostdeutschlands versorgt die SachsenEnergie-Unternehmensgruppe rund 600.000 Kundinnen und Kunden zuverlässig mit Energie, Wasser, Telekommunikation sowie energienahen Dienstleistungen und moderner Infrastruktur. SachsenEnergie ist Partner der Region Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Mehr als 160 kommunale Anteilseigner vertrauen auf moderne Versorgungskonzepte und ein leistungsfähiges Energiemanagement. Mit der Leistung von über 4.000 Mitarbeitenden erwirtschaftet SachsenEnergie einen Umsatz von über 5 Milliarden Euro und investiert 2026 rund 900 Millionen Euro in Infrastruktur und die Versorgungssicherheit Sachsens. SachsenEnergie betreibt derzeit 760 öffentliche Ladepunkte in Sachsen und erweitert stetig die leistungsfähige und komfortable Ladeinfrastruktur. ","content-html":"\u003cp\u003eDer Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) hat in den letzten Jahren erfolgreich eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Dienst-Kfz (E-Dienst-Kfz) in den Liegenschaften des Freistaates Sachsen geschaffen. Die Ladeinfrastruktur umfasst aktuell 823 Ladepunkte auf 312 Liegenschaften. Aufgrund der fortwährenden Elektrifizierung des Fuhrparks der Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen werden die bestehende Ladeinfrastruktur in den nächsten Jahren weiter verdichtet und zusätzliche Standorte mit Ladepunkten ausgestattet. Dazu hat der SIB Mitte des Jahres einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Wallboxen, Stelen und Energiemanagementsystemen mit SachsenEnergie geschlossen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie ersten vier abgerufenen Wallboxen mit jeweils zwei Ladepunkten konnten nun erfolgreich auf der Liegenschaft des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden Pillnitz in Betrieb genommen werden. \u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eOliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB\u003c/b\u003e: »Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und ein sichtbares Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung des Freistaates. Mit jedem neuen Ladepunkt optimieren wir die flächendeckenden Voraussetzungen für die erfolgreiche Umstellung der Dienstfahrzeuge des Freistaates Sachsen auf Elektromobilität.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eDr. Axel Cunow, Finanzvorstand der SachsenEnergie\u003c/b\u003e: »Eine verlässliche Ladeinfrastruktur entsteht nicht über Nacht. Sie basiert auf Erfahrung, technischer Kompetenz und einem zuverlässigen Betrieb. SachsenEnergie bringt diese Erfahrung aus vielen Jahren Praxis in Sachsen mit. Deshalb freuen wir uns sehr, unsere Expertise nun auch für den Freistaat Sachsen einzusetzen. Die Zusammenarbeit bündelt regionale Kompetenz und schafft Synergien, die den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützen.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003eGemeinsam mit den bestehenden vier Ladepunkten stehen auf der Liegenschaft in Pillnitz ab sofort zwölf Ladepunkte für die Nutzung durch Dienst-Kfz zur Verfügung. Einschließlich der erforderlichen Tiefbauleistungen wurden 40.000 Euro für die Errichtung der vier Ladestationen aufgewendet, womit der durchschnittlich angenommene Kostenrahmen von 10.000 Euro je Ladestation genau eingehalten werden konnte. \u003c/p\u003e\u003cp\u003eMit dem neuen Rahmenvertrag können über eine Laufzeit von vier Jahren 500 Wallboxen mit insgesamt 850 Ladepunkten abgerufen werden. Zusammen mit den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen wird ein Investitionsvolumen von ca. fünf Millionen Euro veranschlagt. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. \u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eHintergrund\u003c/b\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDer Staatsbetrieb SIB hat bereits in den letzten Jahren alle größeren Liegenschaften mit Ladepunkten ausgestattet. Um sicherzustellen, dass auch für neu angeschaffte E-Dienst-Kfz ausreichende Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen, wurde ein neuer Rahmenvertrag für die nächsten vier Jahre abgeschlossen. Das Laden erfolgt über Drehstrom-(AC)-Ladepunkte mit 22 kW maximaler Ladeleistung über einen Typ-2-Stecker. Für ein effektives Energiemanagement kommt im Bedarfsfall ein Lastmanagement zum Einsatz. Außerdem werden die Ladepunkte auf einer digitalen Plattform (einem sogenannten Backend) verwaltet und administriert. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN) wird für Bedienstete des Freistaates Sachsen eine Übersicht der Lademöglichkeiten einschließlich ihrer technischen Parameter auf der Website des SIB visualisiert.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eAls größter Kommunalversorger Ostdeutschlands versorgt die SachsenEnergie-Unternehmensgruppe rund 600.000 Kundinnen und Kunden zuverlässig mit Energie, Wasser, Telekommunikation sowie energienahen Dienstleistungen und moderner Infrastruktur. SachsenEnergie ist Partner der Region Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Mehr als 160 kommunale Anteilseigner vertrauen auf moderne Versorgungskonzepte und ein leistungsfähiges Energiemanagement. Mit der Leistung von über 4.000 Mitarbeitenden erwirtschaftet SachsenEnergie einen Umsatz von über 5 Milliarden Euro und investiert 2026 rund 900 Millionen Euro in Infrastruktur und die Versorgungssicherheit Sachsens. SachsenEnergie betreibt derzeit 760 öffentliche Ladepunkte in Sachsen und erweitert stetig die leistungsfähige und komfortable Ladeinfrastruktur. \u003c/p\u003e","content-plain":"Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) hat in den letzten Jahren erfolgreich eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Dienst-Kfz (E-Dienst-Kfz) in den Liegenschaften des Freistaates Sachsen geschaffen. Die Ladeinfrastruktur umfasst aktuell 823 Ladepunkte auf 312 Liegenschaften. Aufgrund der fortwährenden Elektrifizierung des Fuhrparks der Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen werden die bestehende Ladeinfrastruktur in den nächsten Jahren weiter verdichtet und zusätzliche Standorte mit Ladepunkten ausgestattet. Dazu hat der SIB Mitte des Jahres einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Wallboxen, Stelen und Energiemanagementsystemen mit SachsenEnergie geschlossen.\n\nDie ersten vier abgerufenen Wallboxen mit jeweils zwei Ladepunkten konnten nun erfolgreich auf der Liegenschaft des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden Pillnitz in Betrieb genommen werden.\n\nOliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB: »Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und ein sichtbares Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung des Freistaates. Mit jedem neuen Ladepunkt optimieren wir die flächendeckenden Voraussetzungen für die erfolgreiche Umstellung der Dienstfahrzeuge des Freistaates Sachsen auf Elektromobilität.«\n\nDr. Axel Cunow, Finanzvorstand der SachsenEnergie: »Eine verlässliche Ladeinfrastruktur entsteht nicht über Nacht. Sie basiert auf Erfahrung, technischer Kompetenz und einem zuverlässigen Betrieb. SachsenEnergie bringt diese Erfahrung aus vielen Jahren Praxis in Sachsen mit. Deshalb freuen wir uns sehr, unsere Expertise nun auch für den Freistaat Sachsen einzusetzen. Die Zusammenarbeit bündelt regionale Kompetenz und schafft Synergien, die den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützen.«\n\nGemeinsam mit den bestehenden vier Ladepunkten stehen auf der Liegenschaft in Pillnitz ab sofort zwölf Ladepunkte für die Nutzung durch Dienst-Kfz zur Verfügung. Einschließlich der erforderlichen Tiefbauleistungen wurden 40.000 Euro für die Errichtung der vier Ladestationen aufgewendet, womit der durchschnittlich angenommene Kostenrahmen von 10.000 Euro je Ladestation genau eingehalten werden konnte.\n\nMit dem neuen Rahmenvertrag können über eine Laufzeit von vier Jahren 500 Wallboxen mit insgesamt 850 Ladepunkten abgerufen werden. Zusammen mit den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen wird ein Investitionsvolumen von ca. fünf Millionen Euro veranschlagt. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.\n\nHintergrund\n\nDer Staatsbetrieb SIB hat bereits in den letzten Jahren alle größeren Liegenschaften mit Ladepunkten ausgestattet. Um sicherzustellen, dass auch für neu angeschaffte E-Dienst-Kfz ausreichende Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen, wurde ein neuer Rahmenvertrag für die nächsten vier Jahre abgeschlossen. Das Laden erfolgt über Drehstrom-(AC)-Ladepunkte mit 22 kW maximaler Ladeleistung über einen Typ-2-Stecker. Für ein effektives Energiemanagement kommt im Bedarfsfall ein Lastmanagement zum Einsatz. Außerdem werden die Ladepunkte auf einer digitalen Plattform (einem sogenannten Backend) verwaltet und administriert. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN) wird für Bedienstete des Freistaates Sachsen eine Übersicht der Lademöglichkeiten einschließlich ihrer technischen Parameter auf der Website des SIB visualisiert.\n\nAls größter Kommunalversorger Ostdeutschlands versorgt die SachsenEnergie-Unternehmensgruppe rund 600.000 Kundinnen und Kunden zuverlässig mit Energie, Wasser, Telekommunikation sowie energienahen Dienstleistungen und moderner Infrastruktur. SachsenEnergie ist Partner der Region Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Mehr als 160 kommunale Anteilseigner vertrauen auf moderne Versorgungskonzepte und ein leistungsfähiges Energiemanagement. Mit der Leistung von über 4.000 Mitarbeitenden erwirtschaftet SachsenEnergie einen Umsatz von über 5 Milliarden Euro und investiert 2026 rund 900 Millionen Euro in Infrastruktur und die Versorgungssicherheit Sachsens. 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Das Vorhaben hat eine Länge von rund 540 Meter.\n\nDer Landkreis wird die Fahrbahn erneuern und dabei von 4,60 Meter auf 5,55 Meter verbreitern. Wichtig für Anlieger und Fußgänger: Die Straße erhält erstmals einen Gehweg. Dieser wird einseitig mit einer Breite von 1,50 Meter entlang der gesamte Ausbaustrecke angelegt. Die Bushaltestellen werden barrierefrei gestaltet und mit 2,50 Meter breiten Warteflächen ausgestattet. Zudem wird die Straßenentwässerung erneuert und durch einen Regenwasserkanal ergänzt.\n\nMit dem Straßenausbau verbessert der Landkreis die Verkehrsverhältnisse und insbesondere die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. \n\nAufgrund der im Planfeststellungsverfahren eingereichten Stellungnahmen und Einwendungen wurden die Planungen optimiert. So wurde unter anderem die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen, der Gehwegführung und der Entwässerung geändert. Im Ergebnis konnten die Eingriffe in private Grundstücke und Einfriedungen weiter begrenzt werden.\n\nDer Planfeststellungsbeschluss wird in der Gemeinde Kitzscher öffentlich ausgelegt. Die Auslegung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. Die Umsetzung des Vorhabens obliegt dem Landkreis Leipzig.","content-html":"\u003cp\u003eDie Landesdirektion Sachsen hat den zweiten Bauabschnitt der Kreisstraße K 7927 in der Gemeinde Kitzscher, Ortsteil Thierbach im Leipziger Südraum genehmigt. Antragsteller und zukünftiger Bauherr ist der Landkreis Leipzig.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eGenehmigt wurde der grundhafte Ausbau der Straße zwischen dem Ortsausgang im Norden und dem bereits realisierten Bauabschnitt im Süden. Das Vorhaben hat eine Länge von rund 540 Meter.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDer Landkreis wird die Fahrbahn erneuern und dabei von 4,60 Meter auf 5,55 Meter verbreitern. Wichtig für Anlieger und Fußgänger: Die Straße erhält erstmals einen Gehweg. 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Zudem wird die Straßenentwässerung erneuert und durch einen Regenwasserkanal ergänzt.\n\nMit dem Straßenausbau verbessert der Landkreis die Verkehrsverhältnisse und insbesondere die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.\n\nAufgrund der im Planfeststellungsverfahren eingereichten Stellungnahmen und Einwendungen wurden die Planungen optimiert. So wurde unter anderem die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen, der Gehwegführung und der Entwässerung geändert. Im Ergebnis konnten die Eingriffe in private Grundstücke und Einfriedungen weiter begrenzt werden.\n\nDer Planfeststellungsbeschluss wird in der Gemeinde Kitzscher öffentlich ausgelegt. Die Auslegung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. 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Eine gezielte Erweiterung findet außerdem im Bereich der Einsatzzeiten statt: Zum Jahresbeginn 2027 können sowohl die beiden ADAC Rettungshubschrauber »Christoph 61« und »Christoph 63« in Leipzig als auch der Helikopter in Zwickau in den Herbst- und Wintermonaten bis 19 Uhr alarmiert werden. Dafür werden die Crews mit speziellen Nachtsichtbrillen ausgerüstet.\n\nDen Auftrag zur Leistungserweiterung hat die ADAC Luftrettung im Mai 2026 von der Landesdirektion Sachsen erhalten – als Teil einer gewonnenen Ausschreibung mit einer Laufzeit bis 2045.\n\nIn der kommenden Woche bereiten sich die Crews der ADAC Luftrettung zusammen mit der Bergwacht Sachsen im Erzgebirge auf die neuen Anforderungen vor. Im Mittelpunkt stehen Rettungsszenarien mit der Winde - unter anderem Einsätze im freien, engen und steilen Gelände sowie verschiedene Rettungsverfahren und Notabläufe. \n\nDas Training wird am Mittwoch, 7. Oktober, von Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen, persönlich in der Maschine begleitet. Zu dieser Übung laden wir Sie herzlich ein. Zusätzlich wird über die Leistungserweiterung in Sachsen informiert - mit dem neuen Hubschraubertyp H145 und dem Night Vision Imaging System (NVIS). Als Gesprächspartner der ADAC Luftrettung steht Geschäftsführer Frédéric Bruder zur Verfügung. \n\nDer Medientermin findet statt am: \nMittwoch, 7. Oktober, 12 Uhr, im Sportpark Rabenberg, 08359 Breitenbrunn. \nBitte teilen Sie uns bis Montag, 5. Oktober, 17 Uhr an medien@adac.de mit, ob Sie an dem Termin teilnehmen. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.\n\nJochen Oesterle\nPressesprecher i.A. ADAC Luftrettung gGmbH T\n+49 89 76 76 34 74, medien@adac.de\n","content-html":"\u003cp\u003eAb 1. 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Oktober, von Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen, persönlich in der Maschine begleitet. Zu dieser Übung laden wir Sie herzlich ein. Zusätzlich wird über die Leistungserweiterung in Sachsen informiert - mit dem neuen Hubschraubertyp H145 und dem Night Vision Imaging System (NVIS). Als Gesprächspartner der ADAC Luftrettung steht Geschäftsführer Frédéric Bruder zur Verfügung.\n\nDer Medientermin findet statt am:\nMittwoch, 7. Oktober, 12 Uhr, im Sportpark Rabenberg, 08359 Breitenbrunn.\nBitte teilen Sie uns bis Montag, 5. Oktober, 17 Uhr an medien@adac.de mit, ob Sie an dem Termin teilnehmen. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.\n\nJochen Oesterle\nPressesprecher i.A. 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Aus sächsischer Sicht bemerkenswert: Schätzungsweise ein Drittel der in ATHENE-1 verbauten Technologien kommen aus dem Freistaat Sachsen. »Sachsens Raumfahrtsektor wächst weiter dynamisch und verwirklicht Sicherheitsarchitekturen der Zukunft. ATHENE-1 zeigt: Sächsische Hightech-Unternehmen sind in relevante Netzwerke und Programme mit nationaler Strahlkraft eingebunden«, sagt Wirtschaftsminister Dirk Panter.\n\nATHENE-1 ist das Herzstück des Forschungsprojekts SeRANIS (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space), das von der Bundeswehr-Universität geleitet und vom Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr gefördert wird. LuxSpace, eine Tochter des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB, und die Universität der Bundeswehr München haben den knapp 300 Kilogramm schweren Satelliten gemeinsam entwickelt und gebaut. An ATHENE-1 sind unter anderem auch das sächsische Unternehmen NEOSAT und das Raumfahrt-Start-Up Talos mit Standorten in München und Dresden beteiligt.\n\nEr soll in eine niedrige Erdumlaufbahn (LEO) gebracht werden und dort als Technologie- und Erprobungsplattform für insgesamt 15 wissenschaftliche Experimente dienen. Im Mittelpunkt stehen satellitengestützte Kommunikation und Vernetzung, Aufklärung und Sensorik, Navigation sowie KI und Datenverarbeitung direkt an Bord des Satelliten. Dies schließt Verfahren zur Erkennung, Lokalisierung und Abwehr von Störungen ein. \n\nWirtschaftsminister Dirk Panter weiter: »ATHENE-1 hebt heute ab in den Orbit – und wir drücken fest die Daumen, dass der Flug erfolgreich verläuft. Sächsische Unternehmen leisten mit ihren innovativen Technologien einen bedeutenden Beitrag zum bisherigen Gelingen des Projektes – bei der Nachrichtentechnik, Mikroelektronik oder Signalverarbeitung. Entscheidende technologische Komponenten sind ,made in Saxony‘. Somit sammeln sächsische Unternehmen praktische Erfahrung im Orbit, auf der weitere Anwendungen und Kooperationen aufbauen können. Diese Entwicklung will das SAXON-1-Konsortium fortsetzen – bis hin zu einer eigenständigen Mission aus Sachsen heraus. Der Kopf hinter der Mission ATHENE-1, Prof. Knopp, kommt aus dem sächsischen Vogtland. Dies macht uns stolz und zeigt endgültig, dass mit Sachsen auch im Bereich der Raumfahrt immer mehr zu rechnen ist.«\n\nProf. Andreas Knopp stammt aus Bad Elster im Vogtlandkreis. Er ist Inhaber der Professur für Informationsverarbeitung an der Universität der Bundeswehr München. Dort ist Knopp auch Mitbegründer und Co-Sprecher des Forschungszentrums SPACE, in dem fakultätsübergreifend Forschung zu Raumfahrttechnologien vorangetrieben wird. SeRANIS ist ein Leuchtturmprojekt des Zentrums. 2025 trug Knopp maßgeblich zur erfolgreichen Übernahme des »TechniSat«-Standorts in Schöneck/Vogtland durch OHB bei.\n\n'''Hintergrund'''\n\nDie Luft- und Raumfahrtbranche, in der im Freistaat Sachsen rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften, besitzt für die technologische Souveränität Europas eine strategische Bedeutung.\n\nDas sächsische Hightech-Ökosystem leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Bedarfe der Bundeswehr im Bereich Raumfahrt. Den größtmöglichen Mehrwert erzielen sächsische Unternehmen mit kritischen, marktrelevanten Komponenten und Subsystemen. Gerade dort verbindet sie ein Dreiklang aus Geschwindigkeit, Qualität und industrieller Relevanz.\n\nInsbesondere in den folgenden Bereichen ist Sachsen gut aufgestellt: \n\n* resiliente und sichere Satellitenkommunikation,\n* sichere Mikroelektronik,\n* Onboard-Processing (direkte Verarbeitung von Daten direkt am Ort ihrer Erfassung), Routing und verlässliche Datenpfade,\n* Weltraumqualifikation durch Test und Nachweis (vorhandene Test-, Simulations- und Qualifizierungsinfrastrukturen), \n* Hochleistungswerkstoffe, Materialien und Leichtbau.\n\nErst in der vergangenen Woche hatte der Münchner Technologiekonzern Rohde \u0026 Schwarz mitgeteilt, die Dresdner Deep-Tech-Unternehmen NEOSAT und PHYTRONIC zu übernehmen. Die beiden sächsischen Unternehmen entwickeln Technologien für Mehrantennen-Satellitensysteme und arbeiten an der weltweiten Vernetzung von Maschinen und Sensoren via Satellit sowie innovativen Übertragungsverfahren im All. 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SeRANIS ist ein Leuchtturmprojekt des Zentrums. 2025 trug Knopp maßgeblich zur erfolgreichen Übernahme des »TechniSat«-Standorts in Schöneck/Vogtland durch OHB bei.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eHintergrund\u003c/b\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Luft- und Raumfahrtbranche, in der im Freistaat Sachsen rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften, besitzt für die technologische Souveränität Europas eine strategische Bedeutung.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas sächsische Hightech-Ökosystem leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Bedarfe der Bundeswehr im Bereich Raumfahrt. Den größtmöglichen Mehrwert erzielen sächsische Unternehmen mit kritischen, marktrelevanten Komponenten und Subsystemen. Gerade dort verbindet sie ein Dreiklang aus Geschwindigkeit, Qualität und industrieller Relevanz.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eInsbesondere in den folgenden Bereichen ist Sachsen gut aufgestellt: \u003c/p\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003eresiliente und sichere Satellitenkommunikation,\u003c/li\u003e\u003cli\u003esichere Mikroelektronik,\u003c/li\u003e\u003cli\u003eOnboard-Processing (direkte Verarbeitung von Daten direkt am Ort ihrer Erfassung), Routing und verlässliche Datenpfade,\u003c/li\u003e\u003cli\u003eWeltraumqualifikation durch Test und Nachweis (vorhandene Test-, Simulations- und Qualifizierungsinfrastrukturen), \u003c/li\u003e\u003cli\u003eHochleistungswerkstoffe, Materialien und Leichtbau.\u003c/li\u003e\u003c/ul\u003e\u003cp\u003eErst in der vergangenen Woche hatte der Münchner Technologiekonzern Rohde \u0026amp; Schwarz mitgeteilt, die Dresdner Deep-Tech-Unternehmen NEOSAT und PHYTRONIC zu übernehmen. Die beiden sächsischen Unternehmen entwickeln Technologien für Mehrantennen-Satellitensysteme und arbeiten an der weltweiten Vernetzung von Maschinen und Sensoren via Satellit sowie innovativen Übertragungsverfahren im All. Mit dieser Expertise aus Sachsen möchte Rohde \u0026amp; Schwarz seine Position im strategisch wachsenden Markt der Raumfahrtindustrie stärken.\u003c/p\u003e","content-plain":"Der Kleinsatellit ATHENE-1 ist startklar für die Reise ins Weltall. Von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien soll er heute im Zuge der Transporter-18-Mission mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ins All fliegen. Aus sächsischer Sicht bemerkenswert: Schätzungsweise ein Drittel der in ATHENE-1 verbauten Technologien kommen aus dem Freistaat Sachsen. »Sachsens Raumfahrtsektor wächst weiter dynamisch und verwirklicht Sicherheitsarchitekturen der Zukunft. ATHENE-1 zeigt: Sächsische Hightech-Unternehmen sind in relevante Netzwerke und Programme mit nationaler Strahlkraft eingebunden«, sagt Wirtschaftsminister Dirk Panter.\n\nATHENE-1 ist das Herzstück des Forschungsprojekts SeRANIS (Seamless Radio Access Networks for Internet of Space), das von der Bundeswehr-Universität geleitet und vom Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr gefördert wird. LuxSpace, eine Tochter des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB, und die Universität der Bundeswehr München haben den knapp 300 Kilogramm schweren Satelliten gemeinsam entwickelt und gebaut. An ATHENE-1 sind unter anderem auch das sächsische Unternehmen NEOSAT und das Raumfahrt-Start-Up Talos mit Standorten in München und Dresden beteiligt.\n\nEr soll in eine niedrige Erdumlaufbahn (LEO) gebracht werden und dort als Technologie- und Erprobungsplattform für insgesamt 15 wissenschaftliche Experimente dienen. Im Mittelpunkt stehen satellitengestützte Kommunikation und Vernetzung, Aufklärung und Sensorik, Navigation sowie KI und Datenverarbeitung direkt an Bord des Satelliten. Dies schließt Verfahren zur Erkennung, Lokalisierung und Abwehr von Störungen ein.\n\nWirtschaftsminister Dirk Panter weiter: »ATHENE-1 hebt heute ab in den Orbit – und wir drücken fest die Daumen, dass der Flug erfolgreich verläuft. Sächsische Unternehmen leisten mit ihren innovativen Technologien einen bedeutenden Beitrag zum bisherigen Gelingen des Projektes – bei der Nachrichtentechnik, Mikroelektronik oder Signalverarbeitung. Entscheidende technologische Komponenten sind ,made in Saxony‘. Somit sammeln sächsische Unternehmen praktische Erfahrung im Orbit, auf der weitere Anwendungen und Kooperationen aufbauen können. Diese Entwicklung will das SAXON-1-Konsortium fortsetzen – bis hin zu einer eigenständigen Mission aus Sachsen heraus. Der Kopf hinter der Mission ATHENE-1, Prof. Knopp, kommt aus dem sächsischen Vogtland. Dies macht uns stolz und zeigt endgültig, dass mit Sachsen auch im Bereich der Raumfahrt immer mehr zu rechnen ist.«\n\nProf. Andreas Knopp stammt aus Bad Elster im Vogtlandkreis. Er ist Inhaber der Professur für Informationsverarbeitung an der Universität der Bundeswehr München. Dort ist Knopp auch Mitbegründer und Co-Sprecher des Forschungszentrums SPACE, in dem fakultätsübergreifend Forschung zu Raumfahrttechnologien vorangetrieben wird. SeRANIS ist ein Leuchtturmprojekt des Zentrums. 2025 trug Knopp maßgeblich zur erfolgreichen Übernahme des »TechniSat«-Standorts in Schöneck/Vogtland durch OHB bei.\n\nHintergrund\n\nDie Luft- und Raumfahrtbranche, in der im Freistaat Sachsen rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften, besitzt für die technologische Souveränität Europas eine strategische Bedeutung.\n\nDas sächsische Hightech-Ökosystem leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Bedarfe der Bundeswehr im Bereich Raumfahrt. Den größtmöglichen Mehrwert erzielen sächsische Unternehmen mit kritischen, marktrelevanten Komponenten und Subsystemen. Gerade dort verbindet sie ein Dreiklang aus Geschwindigkeit, Qualität und industrieller Relevanz.\n\nInsbesondere in den folgenden Bereichen ist Sachsen gut aufgestellt:\n\n* resiliente und sichere Satellitenkommunikation,\n* sichere Mikroelektronik,\n* Onboard-Processing (direkte Verarbeitung von Daten direkt am Ort ihrer Erfassung), Routing und verlässliche Datenpfade,\n* Weltraumqualifikation durch Test und Nachweis (vorhandene Test-, Simulations- und Qualifizierungsinfrastrukturen),\n* Hochleistungswerkstoffe, Materialien und Leichtbau.\n\nErst in der vergangenen Woche hatte der Münchner Technologiekonzern Rohde \u0026 Schwarz mitgeteilt, die Dresdner Deep-Tech-Unternehmen NEOSAT und PHYTRONIC zu übernehmen. Die beiden sächsischen Unternehmen entwickeln Technologien für Mehrantennen-Satellitensysteme und arbeiten an der weltweiten Vernetzung von Maschinen und Sensoren via Satellit sowie innovativen Übertragungsverfahren im All. Mit dieser Expertise aus Sachsen möchte Rohde \u0026 Schwarz seine Position im strategisch wachsenden Markt der Raumfahrtindustrie stärken.","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"SMWA","publish-at":"2026-10-01T14:00:00+02:00","topics":["Land, Leute, Freistaat","Bildung, Studium, Forschung","Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1100318,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1100318","title":"Landesdirektion Sachsen hebt ab! ADAC Luftrettung mit Windentraining im Erzgebirge","subtitle":"Presseeinladung: Mehr Verfügbarkeit und Einsatzmöglichkeiten der Luftrettung Zwickau mit »Christoph 46«","content":"Ab 1. Januar 2027 ist der in Zwickau stationierte Rettungshubschrauber »Christoph 46« mit einer Rettungswinde ausgestattet und steht damit künftig im Tagflugbetrieb auch für Notfälle in schwer erreichbaren Gebieten des Erzgebirges und Vogtlands zur Verfügung. Eine gezielte Erweiterung findet außerdem im Bereich der Einsatzzeiten statt: Zum Jahresbeginn 2027 können sowohl die beiden ADAC Rettungshubschrauber »Christoph 61« und »Christoph 63« in Leipzig als auch der Helikopter in Zwickau in den Herbst- und Wintermonaten bis 19 Uhr alarmiert werden. Dafür werden die Crews mit speziellen Nachtsichtbrillen ausgerüstet.\n\nDen Auftrag zur Leistungserweiterung hat die ADAC Luftrettung im Mai 2026 von der Landesdirektion Sachsen erhalten – als Teil einer gewonnenen Ausschreibung mit einer Laufzeit bis 2045.\n\nIn der kommenden Woche bereiten sich die Crews der ADAC Luftrettung zusammen mit der Bergwacht Sachsen im Erzgebirge auf die neuen Anforderungen vor. Im Mittelpunkt stehen Rettungsszenarien mit der Winde - unter anderem Einsätze im freien, engen und steilen Gelände sowie verschiedene Rettungsverfahren und Notabläufe. \n\nDas Training wird am Mittwoch, 7. Oktober, von Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen, persönlich in der Maschine begleitet. Zu dieser Übung laden wir Sie herzlich ein. Zusätzlich wird über die Leistungserweiterung in Sachsen informiert - mit dem neuen Hubschraubertyp H145 und dem Night Vision Imaging System (NVIS). Als Gesprächspartner der ADAC Luftrettung steht Geschäftsführer Frédéric Bruder zur Verfügung. \n\nDer Medientermin findet statt am: \nMittwoch, 7. Oktober, 12 Uhr, im Sportpark Rabenberg, 08359 Breitenbrunn. \nBitte teilen Sie uns bis Montag, 5. Oktober, 17 Uhr an medien@adac.de mit, ob Sie an dem Termin teilnehmen. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.\n\nJochen Oesterle\nPressesprecher i.A. ADAC Luftrettung gGmbH T\n+49 89 76 76 34 74, medien@adac.de\n","content-html":"\u003cp\u003eAb 1. 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Eine gezielte Erweiterung findet außerdem im Bereich der Einsatzzeiten statt: Zum Jahresbeginn 2027 können sowohl die beiden ADAC Rettungshubschrauber »Christoph 61« und »Christoph 63« in Leipzig als auch der Helikopter in Zwickau in den Herbst- und Wintermonaten bis 19 Uhr alarmiert werden. Dafür werden die Crews mit speziellen Nachtsichtbrillen ausgerüstet.\n\nDen Auftrag zur Leistungserweiterung hat die ADAC Luftrettung im Mai 2026 von der Landesdirektion Sachsen erhalten – als Teil einer gewonnenen Ausschreibung mit einer Laufzeit bis 2045.\n\nIn der kommenden Woche bereiten sich die Crews der ADAC Luftrettung zusammen mit der Bergwacht Sachsen im Erzgebirge auf die neuen Anforderungen vor. Im Mittelpunkt stehen Rettungsszenarien mit der Winde - unter anderem Einsätze im freien, engen und steilen Gelände sowie verschiedene Rettungsverfahren und Notabläufe.\n\nDas Training wird am Mittwoch, 7. Oktober, von Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen, persönlich in der Maschine begleitet. Zu dieser Übung laden wir Sie herzlich ein. Zusätzlich wird über die Leistungserweiterung in Sachsen informiert - mit dem neuen Hubschraubertyp H145 und dem Night Vision Imaging System (NVIS). Als Gesprächspartner der ADAC Luftrettung steht Geschäftsführer Frédéric Bruder zur Verfügung.\n\nDer Medientermin findet statt am:\nMittwoch, 7. Oktober, 12 Uhr, im Sportpark Rabenberg, 08359 Breitenbrunn.\nBitte teilen Sie uns bis Montag, 5. Oktober, 17 Uhr an medien@adac.de mit, ob Sie an dem Termin teilnehmen. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.\n\nJochen Oesterle\nPressesprecher i.A. ADAC Luftrettung gGmbH T\n+49 89 76 76 34 74, medien@adac.de","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"LDS","publish-at":"2026-10-01T13:37:38+02:00","topics":["Arbeit, Wohnen, Verbraucherschutz","Familie, Soziales, Gesundheit","Land, Leute, Freistaat","Justiz, Sicherheit, Steuern, Finanzen","Bildung, Studium, Forschung","Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1100250,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1100250","title":"Grenzüberschreitende Infrastruktur besser gemeinsam umsetzen","subtitle":"Sachsen übernimmt Federführung bei europäischem Interreg-Projekt »Closing the Gap«","content":"Unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) ist zu Monatsbeginn das europäische Interreg-Projekt »Closing the Gap« gestartet. Das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben untersucht, wie Staaten an Europas Binnengrenzen Infrastrukturvorhaben künftig gemeinsam und effizienter planen, vorbereiten und realisieren können. Am 29. und 30. September 2026 fand dazu der offizielle Auftakt mit allen Projektpartnern aus Mitteleuropa in Dresden statt.\n\nDas Projekt setzt bei einem bekannten Problem an: An innereuropäischen Grenzen enden Bahnstrecken, Straßen, Fuß- oder Radwege oft buchstäblich im Nirgendwo. Selbst wenn auf beiden Seiten der Wille zu einer Verbindung besteht, treffen unterschiedliche Zuständigkeiten, Planungsverfahren und Verwaltungssysteme aufeinander. Was auf der einen Seite der Grenze längst geplant oder genehmigt ist, kann auf der anderen Seite ganz anderen rechtlichen und organisatorischen Bedingungen unterliegen. Das erschwert gemeinsame Vorhaben und führt häufig zu Verzögerungen und zusätzlichem Abstimmungsbedarf.\n\n'''Staatsministerin Regina Kraushaar''': »Wir wollen wissen, welche Voraussetzungen zunächst erforderlich sind, damit Lückenschlüsse in den Grenzregionen besser geplant werden können – und wir tun das mit der nötigen Sorgfalt. In dem neuen Interreg-Projekt ‚Closing the Gap‘ untersuchen wir ganz konkret, welche Wirkungen grenzüberschreitende Infrastruktur für Regionen entfalten würde und wie sich solche Vorhaben besser gemeinsam vorbereiten lassen.« \n\nIm Mittelpunkt des Projekts steht zunächst die Entwicklung eines sogenannten Enhanced Governance Model. Dahinter verbirgt sich ein praxistauglicher Werkzeugkasten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Er soll unter anderem zeigen, wie Zuständigkeiten frühzeitig geklärt, Planungs- und Genehmigungsverfahren besser aufeinander abgestimmt und Behörden, Infrastrukturbetreiber, Kommunen, Forschungseinrichtungen sowie weitere Beteiligte sinnvoll einbezogen werden können. Auch Fragen der Finanzierung, des Betriebs und der Unterhaltung grenzüberschreitender Infrastruktur werden betrachtet.\n\nDafür wertet die internationale Partnerschaft bestehende Infrastrukturvorhaben und frühere europäische Kooperationsprojekte aus. Untersucht wird, warum manche grenzüberschreitenden Bahn-, Rad- und Fußverkehrsverbindungen trotz unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen erfolgreich vorbereitet oder umgesetzt werden konnten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in Empfehlungen, Verfahrensvorschläge und konkrete Arbeitshilfen für künftige Vorhaben einfließen.\n\nDie Woiwodschaft Westpommern betrachtet die transnationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit seit vielen Jahren als wesentlichen Bestandteil der Regionalpolitik und engagiert sich aktiv in internationalen Aktivitäten. Der Verkehr im deutsch-polnischen Grenzgebiet spielt nicht nur im Kontext der Volkswirtschaften Polens und Deutschlands, sondern auch für ganz Mitteleuropa eine entscheidende Rolle. '''Olgierd Geblewicz, Marschall der Woiwodschaft Westpommern,''' sagt: »Ein integraler Bestandteil eines effizienten, sicheren und modernen Verkehrssystems ist eine gut konzipierte Fahrradinfrastruktur. Deshalb freue ich mich, dass wir in den nächsten zwei Jahren gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung sowie weiteren Partnern untersuchen werden, wie infrastrukturelle Lösungen die Integration der Verkehrssysteme fördern können und wie diese auf grenzüberschreitenden Strecken in Mitteleuropa effektiv umgesetzt werden können.«\n\nFür den Freistaat Sachsen wird das Governance-Modell dann an einem konkreten Beispiel im deutsch-tschechischen Grenzraum erprobt: am Beispiel der unterbrochenen Bahnverbindung zwischen Holzhau und Moldava, die Teil des sächsisch-tschechischen Korridors Freiberg-Most ist. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Entscheidung über den Bau einer konkreten Strecke. »Closing the Gap« ist nicht mit einer aktuellen Planung oder einer Finanzierungszusage für die Verbindung Holzhau-Moldava verbunden. Untersucht werden vielmehr die möglichen regionalen Wirkungen einer grenzüberschreitenden Bahnverbindung sowie die Rahmenbedingungen, die bei einem solchen Vorhaben zu berücksichtigen wären. Fachleute des SMIL nehmen gemeinsam mit der tschechischen Seite unter anderem die regionale Entwicklung, die Erreichbarkeit von Angeboten der Daseinsvorsorge, den Tourismus und wirtschaftliche Verflechtungen in den Blick. Auch Fragen des Güterverkehrs, der Logistik und der Resilienz grenzüberschreitender Verkehrsnetze können in die Betrachtung einfließen.\n\n»Das Beispiel aus dem Erzgebirge, die Lücke auf der Schienenstrecke Freiberg – Most, ist ein konkretes Lernfeld, das wir sehr bewusst gewählt haben. Viele Akteure der Region sind seit langem mit uns zur Reaktivierung der Strecke im Gespräch. Das ist ein guter Grund, zunächst belastbar herauszuarbeiten, welche Wirkungen eine grenzüberschreitende Verbindung für die Region haben könnte und welche Voraussetzungen für ein solches Vorhaben erfüllt sein müssten. Die Erfahrungen daraus sollen auch für andere Lücken im Freistaat und in Europa nutzbar sein. Das wiederum ist eine verantwortungsvolle Grundlage für spätere Entscheidungen. Es nimmt diese Entscheidungen aber nicht vorweg«, so '''Ministerin Kraushaar''' weiter.\n\nDer Pilot im Erzgebirge ist Teil eines größeren europäischen Ansatzes. Das zu entwickelnde Modell wird in vier Grenzregionen und an unterschiedlichen Arten von Infrastruktur erprobt. Neben Bahnverbindungen werden auch grenzüberschreitende Rad- und Fußverkehrsverbindungen betrachtet. Partner aus Italien, Polen, Slowenien, Ungarn und Kroatien arbeiten an vergleichbaren Fragestellungen in ihren jeweiligen Grenzräumen. Auf diese Weise sollen die Erfahrungen aus den einzelnen Pilotregionen miteinander verglichen und auf andere Vorhaben übertragbar gemacht werden.\n\n'''Marschall Geblewicz''' der Woiwodschaft Westpommern hebt hervor, wie wichtig es ist, Fahrradinfrastruktur bereits bei der Planung von Ingenieurbauwerken an Nationalstraßen und Eisenbahnstrecken zu berücksichtigen. Er sagt: »Ein solcher Ansatz ermöglicht es nämlich nicht nur, besser auf die Bedürfnisse der Einwohner einzugehen, sondern auch die Investitionskosten zu senken, die bei einer unkoordinierten Umsetzung von Infrastrukturprojekten deutlich höher ausfallen können.«\n\n»Closing the Gap« läuft bis zum 31. August 2028. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2028 veröffentlicht werden. \n\nDas Gesamtvolumen des Projekts beträgt etwa 1,1 Millionen Euro. Rund 80 Prozent davon werden aus Mitteln des europäischen Förderprogramms Interreg Central Europe finanziert. Das SMIL ist Lead Partner des Projekts. \n\n==Hintergrund==\nDas Projekt knüpft an die Arbeit des SMIL in der europäischen Raumordnung und der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung an. Dabei werden Regionen über Verwaltungsgrenzen hinweg als zusammenhängende Räume betrachtet und unterschiedliche Fachplanungen besser aufeinander abgestimmt. »Closing the Gap« überträgt diesen Ansatz auf die gemeinsame Vorbereitung grenzüberschreitender Infrastruktur.\n\nUnterschiedliche Rechtsvorschriften, Zuständigkeiten, Planungsabläufe sowie technische Standards, Finanzierungsbedingungen und politische Prioritäten können gemeinsame Vorhaben erschweren – auch wenn die betroffenen Regionen vor Ort eng miteinander verbunden sind. Ziel des Projektes ist deshalb ein übertragbares Vorgehen, mit dem grenzüberschreitende Infrastrukturvorhaben künftig verlässlicher vorbereitet und koordiniert werden können.","content-html":"\u003cp\u003eUnter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) ist zu Monatsbeginn das europäische Interreg-Projekt »Closing the Gap« gestartet. Das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben untersucht, wie Staaten an Europas Binnengrenzen Infrastrukturvorhaben künftig gemeinsam und effizienter planen, vorbereiten und realisieren können. Am 29. und 30. September 2026 fand dazu der offizielle Auftakt mit allen Projektpartnern aus Mitteleuropa in Dresden statt.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas Projekt setzt bei einem bekannten Problem an: An innereuropäischen Grenzen enden Bahnstrecken, Straßen, Fuß- oder Radwege oft buchstäblich im Nirgendwo. Selbst wenn auf beiden Seiten der Wille zu einer Verbindung besteht, treffen unterschiedliche Zuständigkeiten, Planungsverfahren und Verwaltungssysteme aufeinander. Was auf der einen Seite der Grenze längst geplant oder genehmigt ist, kann auf der anderen Seite ganz anderen rechtlichen und organisatorischen Bedingungen unterliegen. Das erschwert gemeinsame Vorhaben und führt häufig zu Verzögerungen und zusätzlichem Abstimmungsbedarf.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eStaatsministerin Regina Kraushaar\u003c/b\u003e: »Wir wollen wissen, welche Voraussetzungen zunächst erforderlich sind, damit Lückenschlüsse in den Grenzregionen besser geplant werden können – und wir tun das mit der nötigen Sorgfalt. In dem neuen Interreg-Projekt ‚Closing the Gap‘ untersuchen wir ganz konkret, welche Wirkungen grenzüberschreitende Infrastruktur für Regionen entfalten würde und wie sich solche Vorhaben besser gemeinsam vorbereiten lassen.« \u003c/p\u003e\u003cp\u003eIm Mittelpunkt des Projekts steht zunächst die Entwicklung eines sogenannten Enhanced Governance Model. Dahinter verbirgt sich ein praxistauglicher Werkzeugkasten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Er soll unter anderem zeigen, wie Zuständigkeiten frühzeitig geklärt, Planungs- und Genehmigungsverfahren besser aufeinander abgestimmt und Behörden, Infrastrukturbetreiber, Kommunen, Forschungseinrichtungen sowie weitere Beteiligte sinnvoll einbezogen werden können. Auch Fragen der Finanzierung, des Betriebs und der Unterhaltung grenzüberschreitender Infrastruktur werden betrachtet.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDafür wertet die internationale Partnerschaft bestehende Infrastrukturvorhaben und frühere europäische Kooperationsprojekte aus. Untersucht wird, warum manche grenzüberschreitenden Bahn-, Rad- und Fußverkehrsverbindungen trotz unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen erfolgreich vorbereitet oder umgesetzt werden konnten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in Empfehlungen, Verfahrensvorschläge und konkrete Arbeitshilfen für künftige Vorhaben einfließen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Woiwodschaft Westpommern betrachtet die transnationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit seit vielen Jahren als wesentlichen Bestandteil der Regionalpolitik und engagiert sich aktiv in internationalen Aktivitäten. Der Verkehr im deutsch-polnischen Grenzgebiet spielt nicht nur im Kontext der Volkswirtschaften Polens und Deutschlands, sondern auch für ganz Mitteleuropa eine entscheidende Rolle. \u003cb\u003eOlgierd Geblewicz, Marschall der Woiwodschaft Westpommern,\u003c/b\u003e sagt: »Ein integraler Bestandteil eines effizienten, sicheren und modernen Verkehrssystems ist eine gut konzipierte Fahrradinfrastruktur. Deshalb freue ich mich, dass wir in den nächsten zwei Jahren gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung sowie weiteren Partnern untersuchen werden, wie infrastrukturelle Lösungen die Integration der Verkehrssysteme fördern können und wie diese auf grenzüberschreitenden Strecken in Mitteleuropa effektiv umgesetzt werden können.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003eFür den Freistaat Sachsen wird das Governance-Modell dann an einem konkreten Beispiel im deutsch-tschechischen Grenzraum erprobt: am Beispiel der unterbrochenen Bahnverbindung zwischen Holzhau und Moldava, die Teil des sächsisch-tschechischen Korridors Freiberg-Most ist. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Entscheidung über den Bau einer konkreten Strecke. »Closing the Gap« ist nicht mit einer aktuellen Planung oder einer Finanzierungszusage für die Verbindung Holzhau-Moldava verbunden. Untersucht werden vielmehr die möglichen regionalen Wirkungen einer grenzüberschreitenden Bahnverbindung sowie die Rahmenbedingungen, die bei einem solchen Vorhaben zu berücksichtigen wären. Fachleute des SMIL nehmen gemeinsam mit der tschechischen Seite unter anderem die regionale Entwicklung, die Erreichbarkeit von Angeboten der Daseinsvorsorge, den Tourismus und wirtschaftliche Verflechtungen in den Blick. Auch Fragen des Güterverkehrs, der Logistik und der Resilienz grenzüberschreitender Verkehrsnetze können in die Betrachtung einfließen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e»Das Beispiel aus dem Erzgebirge, die Lücke auf der Schienenstrecke Freiberg – Most, ist ein konkretes Lernfeld, das wir sehr bewusst gewählt haben. Viele Akteure der Region sind seit langem mit uns zur Reaktivierung der Strecke im Gespräch. Das ist ein guter Grund, zunächst belastbar herauszuarbeiten, welche Wirkungen eine grenzüberschreitende Verbindung für die Region haben könnte und welche Voraussetzungen für ein solches Vorhaben erfüllt sein müssten. Die Erfahrungen daraus sollen auch für andere Lücken im Freistaat und in Europa nutzbar sein. Das wiederum ist eine verantwortungsvolle Grundlage für spätere Entscheidungen. Es nimmt diese Entscheidungen aber nicht vorweg«, so \u003cb\u003eMinisterin Kraushaar\u003c/b\u003e weiter.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDer Pilot im Erzgebirge ist Teil eines größeren europäischen Ansatzes. Das zu entwickelnde Modell wird in vier Grenzregionen und an unterschiedlichen Arten von Infrastruktur erprobt. Neben Bahnverbindungen werden auch grenzüberschreitende Rad- und Fußverkehrsverbindungen betrachtet. Partner aus Italien, Polen, Slowenien, Ungarn und Kroatien arbeiten an vergleichbaren Fragestellungen in ihren jeweiligen Grenzräumen. Auf diese Weise sollen die Erfahrungen aus den einzelnen Pilotregionen miteinander verglichen und auf andere Vorhaben übertragbar gemacht werden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eMarschall Geblewicz\u003c/b\u003e der Woiwodschaft Westpommern hebt hervor, wie wichtig es ist, Fahrradinfrastruktur bereits bei der Planung von Ingenieurbauwerken an Nationalstraßen und Eisenbahnstrecken zu berücksichtigen. Er sagt: »Ein solcher Ansatz ermöglicht es nämlich nicht nur, besser auf die Bedürfnisse der Einwohner einzugehen, sondern auch die Investitionskosten zu senken, die bei einer unkoordinierten Umsetzung von Infrastrukturprojekten deutlich höher ausfallen können.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003e»Closing the Gap« läuft bis zum 31. August 2028. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2028 veröffentlicht werden. \u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas Gesamtvolumen des Projekts beträgt etwa 1,1 Millionen Euro. Rund 80 Prozent davon werden aus Mitteln des europäischen Förderprogramms Interreg Central Europe finanziert. Das SMIL ist Lead Partner des Projekts. \u003c/p\u003e\u003ch2 id=\"Hintergrund\"\u003eHintergrund\u003c/h2\u003e\u003cp\u003eDas Projekt knüpft an die Arbeit des SMIL in der europäischen Raumordnung und der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung an. Dabei werden Regionen über Verwaltungsgrenzen hinweg als zusammenhängende Räume betrachtet und unterschiedliche Fachplanungen besser aufeinander abgestimmt. »Closing the Gap« überträgt diesen Ansatz auf die gemeinsame Vorbereitung grenzüberschreitender Infrastruktur.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eUnterschiedliche Rechtsvorschriften, Zuständigkeiten, Planungsabläufe sowie technische Standards, Finanzierungsbedingungen und politische Prioritäten können gemeinsame Vorhaben erschweren – auch wenn die betroffenen Regionen vor Ort eng miteinander verbunden sind. Ziel des Projektes ist deshalb ein übertragbares Vorgehen, mit dem grenzüberschreitende Infrastrukturvorhaben künftig verlässlicher vorbereitet und koordiniert werden können.\u003c/p\u003e","content-plain":"Unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) ist zu Monatsbeginn das europäische Interreg-Projekt »Closing the Gap« gestartet. Das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben untersucht, wie Staaten an Europas Binnengrenzen Infrastrukturvorhaben künftig gemeinsam und effizienter planen, vorbereiten und realisieren können. Am 29. und 30. September 2026 fand dazu der offizielle Auftakt mit allen Projektpartnern aus Mitteleuropa in Dresden statt.\n\nDas Projekt setzt bei einem bekannten Problem an: An innereuropäischen Grenzen enden Bahnstrecken, Straßen, Fuß- oder Radwege oft buchstäblich im Nirgendwo. Selbst wenn auf beiden Seiten der Wille zu einer Verbindung besteht, treffen unterschiedliche Zuständigkeiten, Planungsverfahren und Verwaltungssysteme aufeinander. Was auf der einen Seite der Grenze längst geplant oder genehmigt ist, kann auf der anderen Seite ganz anderen rechtlichen und organisatorischen Bedingungen unterliegen. Das erschwert gemeinsame Vorhaben und führt häufig zu Verzögerungen und zusätzlichem Abstimmungsbedarf.\n\nStaatsministerin Regina Kraushaar: »Wir wollen wissen, welche Voraussetzungen zunächst erforderlich sind, damit Lückenschlüsse in den Grenzregionen besser geplant werden können – und wir tun das mit der nötigen Sorgfalt. In dem neuen Interreg-Projekt ‚Closing the Gap‘ untersuchen wir ganz konkret, welche Wirkungen grenzüberschreitende Infrastruktur für Regionen entfalten würde und wie sich solche Vorhaben besser gemeinsam vorbereiten lassen.«\n\nIm Mittelpunkt des Projekts steht zunächst die Entwicklung eines sogenannten Enhanced Governance Model. Dahinter verbirgt sich ein praxistauglicher Werkzeugkasten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Er soll unter anderem zeigen, wie Zuständigkeiten frühzeitig geklärt, Planungs- und Genehmigungsverfahren besser aufeinander abgestimmt und Behörden, Infrastrukturbetreiber, Kommunen, Forschungseinrichtungen sowie weitere Beteiligte sinnvoll einbezogen werden können. Auch Fragen der Finanzierung, des Betriebs und der Unterhaltung grenzüberschreitender Infrastruktur werden betrachtet.\n\nDafür wertet die internationale Partnerschaft bestehende Infrastrukturvorhaben und frühere europäische Kooperationsprojekte aus. Untersucht wird, warum manche grenzüberschreitenden Bahn-, Rad- und Fußverkehrsverbindungen trotz unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen erfolgreich vorbereitet oder umgesetzt werden konnten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in Empfehlungen, Verfahrensvorschläge und konkrete Arbeitshilfen für künftige Vorhaben einfließen.\n\nDie Woiwodschaft Westpommern betrachtet die transnationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit seit vielen Jahren als wesentlichen Bestandteil der Regionalpolitik und engagiert sich aktiv in internationalen Aktivitäten. Der Verkehr im deutsch-polnischen Grenzgebiet spielt nicht nur im Kontext der Volkswirtschaften Polens und Deutschlands, sondern auch für ganz Mitteleuropa eine entscheidende Rolle. Olgierd Geblewicz, Marschall der Woiwodschaft Westpommern, sagt: »Ein integraler Bestandteil eines effizienten, sicheren und modernen Verkehrssystems ist eine gut konzipierte Fahrradinfrastruktur. Deshalb freue ich mich, dass wir in den nächsten zwei Jahren gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung sowie weiteren Partnern untersuchen werden, wie infrastrukturelle Lösungen die Integration der Verkehrssysteme fördern können und wie diese auf grenzüberschreitenden Strecken in Mitteleuropa effektiv umgesetzt werden können.«\n\nFür den Freistaat Sachsen wird das Governance-Modell dann an einem konkreten Beispiel im deutsch-tschechischen Grenzraum erprobt: am Beispiel der unterbrochenen Bahnverbindung zwischen Holzhau und Moldava, die Teil des sächsisch-tschechischen Korridors Freiberg-Most ist. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Entscheidung über den Bau einer konkreten Strecke. »Closing the Gap« ist nicht mit einer aktuellen Planung oder einer Finanzierungszusage für die Verbindung Holzhau-Moldava verbunden. Untersucht werden vielmehr die möglichen regionalen Wirkungen einer grenzüberschreitenden Bahnverbindung sowie die Rahmenbedingungen, die bei einem solchen Vorhaben zu berücksichtigen wären. Fachleute des SMIL nehmen gemeinsam mit der tschechischen Seite unter anderem die regionale Entwicklung, die Erreichbarkeit von Angeboten der Daseinsvorsorge, den Tourismus und wirtschaftliche Verflechtungen in den Blick. Auch Fragen des Güterverkehrs, der Logistik und der Resilienz grenzüberschreitender Verkehrsnetze können in die Betrachtung einfließen.\n\n»Das Beispiel aus dem Erzgebirge, die Lücke auf der Schienenstrecke Freiberg – Most, ist ein konkretes Lernfeld, das wir sehr bewusst gewählt haben. Viele Akteure der Region sind seit langem mit uns zur Reaktivierung der Strecke im Gespräch. Das ist ein guter Grund, zunächst belastbar herauszuarbeiten, welche Wirkungen eine grenzüberschreitende Verbindung für die Region haben könnte und welche Voraussetzungen für ein solches Vorhaben erfüllt sein müssten. Die Erfahrungen daraus sollen auch für andere Lücken im Freistaat und in Europa nutzbar sein. Das wiederum ist eine verantwortungsvolle Grundlage für spätere Entscheidungen. Es nimmt diese Entscheidungen aber nicht vorweg«, so Ministerin Kraushaar weiter.\n\nDer Pilot im Erzgebirge ist Teil eines größeren europäischen Ansatzes. Das zu entwickelnde Modell wird in vier Grenzregionen und an unterschiedlichen Arten von Infrastruktur erprobt. Neben Bahnverbindungen werden auch grenzüberschreitende Rad- und Fußverkehrsverbindungen betrachtet. Partner aus Italien, Polen, Slowenien, Ungarn und Kroatien arbeiten an vergleichbaren Fragestellungen in ihren jeweiligen Grenzräumen. Auf diese Weise sollen die Erfahrungen aus den einzelnen Pilotregionen miteinander verglichen und auf andere Vorhaben übertragbar gemacht werden.\n\nMarschall Geblewicz der Woiwodschaft Westpommern hebt hervor, wie wichtig es ist, Fahrradinfrastruktur bereits bei der Planung von Ingenieurbauwerken an Nationalstraßen und Eisenbahnstrecken zu berücksichtigen. Er sagt: »Ein solcher Ansatz ermöglicht es nämlich nicht nur, besser auf die Bedürfnisse der Einwohner einzugehen, sondern auch die Investitionskosten zu senken, die bei einer unkoordinierten Umsetzung von Infrastrukturprojekten deutlich höher ausfallen können.«\n\n»Closing the Gap« läuft bis zum 31. August 2028. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2028 veröffentlicht werden.\n\nDas Gesamtvolumen des Projekts beträgt etwa 1,1 Millionen Euro. Rund 80 Prozent davon werden aus Mitteln des europäischen Förderprogramms Interreg Central Europe finanziert. Das SMIL ist Lead Partner des Projekts.\n\nHintergrund\n\nDas Projekt knüpft an die Arbeit des SMIL in der europäischen Raumordnung und der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung an. Dabei werden Regionen über Verwaltungsgrenzen hinweg als zusammenhängende Räume betrachtet und unterschiedliche Fachplanungen besser aufeinander abgestimmt. »Closing the Gap« überträgt diesen Ansatz auf die gemeinsame Vorbereitung grenzüberschreitender Infrastruktur.\n\nUnterschiedliche Rechtsvorschriften, Zuständigkeiten, Planungsabläufe sowie technische Standards, Finanzierungsbedingungen und politische Prioritäten können gemeinsame Vorhaben erschweren – auch wenn die betroffenen Regionen vor Ort eng miteinander verbunden sind. Ziel des Projektes ist deshalb ein übertragbares Vorgehen, mit dem grenzüberschreitende Infrastrukturvorhaben künftig verlässlicher vorbereitet und koordiniert werden können.","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"SMIL","publish-at":"2026-09-30T15:50:44+02:00","topics":["Land, Leute, Freistaat","Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1100263,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1100263","title":"Tempo 60 für reimportierte Simson – Sachsen nimmt auch neue Kleinkrafträder in den Blick","subtitle":"Sächsische Bundesratsinitiative soll Gleichbehandlung mit neuen Kleinkrafträdern ermöglichen","content":"Reimportierte Kleinkrafträder aus DDR-Produktion – etwa Simson-Fahrzeuge – können in Sachsen ab sofort wie Originale aus der DDR gefahren werden: mit Versicherungskennzeichen, Fahrerlaubnisklasse AM und bis zu 60 km/h. Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) hat dies mit einem entsprechenden Erlass geregelt. Sachsen hatte sich dafür Anfang August stark gemacht. Das Bundesverkehrsministerium hatte daraufhin den Weg mit einem Schreiben an alle Länder frei gemacht, die ostdeutschen Länder haben sich auf eine einheitliche Umsetzung bei ihrer Verkehrsministerkonferenz Mitte August verständigt. \n\nAus Sicht des SMIL wird man damit nur einem Teil der Fahrzeugeigentümer gerecht: Die Sonderregelung gilt allein für historische Fahrzeuge aus DDR-Produktion, die bis Februar 1992 in Verkehr kamen. Für neue Kleinkrafträder bleibt es bei der Tempobeschränkung, obwohl Bremsen, Fahrwerk und Beleuchtung heute weit über dem Stand von damals liegen. Deshalb hat das Sächsische Kabinett heute (29. September 2026) auf Vorschlag des SMIL beschlossen, im Bundesrat einen Entschließungsantrag einzubringen: Die Bundesregierung soll sich auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass zwei- und dreirädrige Kleinkrafträder sowie leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge künftig auch mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h in den Verkehr gebracht werden können – mit regulärer EU-Typgenehmigung, ohne Sonderregelung und ohne Einzelnachweis\n\n'''Staatsministerin Regina Kraushaar''': »Die Gleichstellung der reimportierten Simson ist ein wichtiger erster Schritt – er reicht uns aber noch lange nicht.  Denn Hand aufs Herz: Es ist für unsere Mopedfans doch nicht nachzuvollziehen, dass technisch vergleichbare Kleinkrafträder unterschiedlich schnell fahren dürfen, nur weil das eine ein historisches Fahrzeug ist, und das andere nicht. Gleiche Technik, gleiches Tempo – und für neue Fahrzeuge künftig ohne Sonderregelung und ohne Gutachten im Einzelfall, das spart unseren Bürgerinnen und Bürgern Zeit und Geld. Dafür wird Sachsen am 16. Oktober eine Bundesratsinitiative einbringen. Mobilität und Verkehrssicherheit müssen dabei zusammen gedacht werden: Wir wollen eine gründliche Prüfung auf europäischer Ebene, keinen Blankoscheck für Tempo 60.«\n\n'''Was für Reimporte in Sachsen mit dem Erlass jetzt gilt'''\nFür die Änderung oder Neuausstellung der Fahrzeugpapiere ist ein Gutachten nach Paragraph 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung erforderlich – erstellt von einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder einem vom Kraftfahrt-Bundesamt benannten Technischen Dienst. Das Gutachten bestätigt, dass das Fahrzeug einem in der DDR genehmigten Typ entspricht, bis einschließlich 28. Februar 1992 erstmals in Verkehr gekommen und verkehrssicher ist. Als Nachweis für das Baujahr dienen insbesondere die originale Fahrgestellnummer und das Typschild. Die zuständige Zulassungsbehörde prüft die Unterlagen und stellt die Papiere entsprechend aus. Das Verfahren gilt auch für Reimporte, für die bereits deutsche Papiere ohne die Sonderregelung ausgestellt wurden. Für Fahrzeughalter und Gutachter sollen dazu zeitnah weitere Informationen bereitgestellt werden.\n\nUmbauten, ein Rahmentausch oder andere technische Veränderungen können die Anwendbarkeit beeinflussen und eine gutachterliche Abnahme erfordern. In diesen Fällen und wenn Halter über keine Papiere verfügen, die die Verfügungsberechtigung über das Fahrzeug belegen, sollte sich zunächst an die zuständige Zulassungsbehörde gewendet werden.\n\n'''Bundesratsinitiative mit einem klaren Ziel: einheitliche europäische Regelung'''\nDie 45 km/h sind keine Geschwindigkeitsbegrenzung, die Sachsen allein ändern könnte: Sie gehören zur europäischen Einteilung und Typgenehmigung der Fahrzeugklassen L1e-B, L2e und L6e. Mit dem Entschließungsantrag soll die Bundesregierung aufgefordert werden, auf europäischer Ebene eine Überprüfung und Weiterentwicklung der Vorgaben für Fahrzeuge der Kategorie L anzustoßen. Gegebenenfalls erforderliche Anpassungen des europäischen und nationalen Fahrerlaubnisrechts sollen daran anschließen. Künftig soll die Regelung nicht auf Simson oder auf Reimporte beschränkt sein, sondern neue Kleinkrafträder und Leichtkraftfahrzeuge unabhängig vom Hersteller erfassen. Der Antrag verlangt ausdrücklich, die Auswirkungen auf Verkehrssicherheit, Unfallhäufigkeit und Unfallschwere in einer europäischen Folgenabschätzung zu untersuchen.","content-html":"\u003cp\u003eReimportierte Kleinkrafträder aus DDR-Produktion – etwa Simson-Fahrzeuge – können in Sachsen ab sofort wie Originale aus der DDR gefahren werden: mit Versicherungskennzeichen, Fahrerlaubnisklasse AM und bis zu 60 km/h. Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) hat dies mit einem entsprechenden Erlass geregelt. Sachsen hatte sich dafür Anfang August stark gemacht. 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Gleiche Technik, gleiches Tempo – und für neue Fahrzeuge künftig ohne Sonderregelung und ohne Gutachten im Einzelfall, das spart unseren Bürgerinnen und Bürgern Zeit und Geld. Dafür wird Sachsen am 16. Oktober eine Bundesratsinitiative einbringen. Mobilität und Verkehrssicherheit müssen dabei zusammen gedacht werden: Wir wollen eine gründliche Prüfung auf europäischer Ebene, keinen Blankoscheck für Tempo 60.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eWas für Reimporte in Sachsen mit dem Erlass jetzt gilt\u003c/b\u003e\u003cbr/\u003eFür die Änderung oder Neuausstellung der Fahrzeugpapiere ist ein Gutachten nach Paragraph 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung erforderlich – erstellt von einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder einem vom Kraftfahrt-Bundesamt benannten Technischen Dienst. Das Gutachten bestätigt, dass das Fahrzeug einem in der DDR genehmigten Typ entspricht, bis einschließlich 28. Februar 1992 erstmals in Verkehr gekommen und verkehrssicher ist. 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Das Bundesverkehrsministerium hatte daraufhin den Weg mit einem Schreiben an alle Länder frei gemacht, die ostdeutschen Länder haben sich auf eine einheitliche Umsetzung bei ihrer Verkehrsministerkonferenz Mitte August verständigt.\n\nAus Sicht des SMIL wird man damit nur einem Teil der Fahrzeugeigentümer gerecht: Die Sonderregelung gilt allein für historische Fahrzeuge aus DDR-Produktion, die bis Februar 1992 in Verkehr kamen. Für neue Kleinkrafträder bleibt es bei der Tempobeschränkung, obwohl Bremsen, Fahrwerk und Beleuchtung heute weit über dem Stand von damals liegen. Deshalb hat das Sächsische Kabinett heute (29. September 2026) auf Vorschlag des SMIL beschlossen, im Bundesrat einen Entschließungsantrag einzubringen: Die Bundesregierung soll sich auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass zwei- und dreirädrige Kleinkrafträder sowie leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge künftig auch mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h in den Verkehr gebracht werden können – mit regulärer EU-Typgenehmigung, ohne Sonderregelung und ohne Einzelnachweis\n\nStaatsministerin Regina Kraushaar: »Die Gleichstellung der reimportierten Simson ist ein wichtiger erster Schritt – er reicht uns aber noch lange nicht. Denn Hand aufs Herz: Es ist für unsere Mopedfans doch nicht nachzuvollziehen, dass technisch vergleichbare Kleinkrafträder unterschiedlich schnell fahren dürfen, nur weil das eine ein historisches Fahrzeug ist, und das andere nicht. Gleiche Technik, gleiches Tempo – und für neue Fahrzeuge künftig ohne Sonderregelung und ohne Gutachten im Einzelfall, das spart unseren Bürgerinnen und Bürgern Zeit und Geld. Dafür wird Sachsen am 16. Oktober eine Bundesratsinitiative einbringen. Mobilität und Verkehrssicherheit müssen dabei zusammen gedacht werden: Wir wollen eine gründliche Prüfung auf europäischer Ebene, keinen Blankoscheck für Tempo 60.«\n\nWas für Reimporte in Sachsen mit dem Erlass jetzt gilt\nFür die Änderung oder Neuausstellung der Fahrzeugpapiere ist ein Gutachten nach Paragraph 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung erforderlich – erstellt von einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder einem vom Kraftfahrt-Bundesamt benannten Technischen Dienst. Das Gutachten bestätigt, dass das Fahrzeug einem in der DDR genehmigten Typ entspricht, bis einschließlich 28. Februar 1992 erstmals in Verkehr gekommen und verkehrssicher ist. 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Der Eintritt ist frei.\n\nUnter dem Motto »Wir – sicher im Verkehr« können Besucher Verkehrssicherheit praktisch erleben – mit Fahr- und Reaktionstests, Vorführungen, Beratungsangeboten und Mitmachaktionen für alle Altersgruppen. Themen wie Radverkehr, Motorradfahren, E-Scooter und Schulwegsicherheit stehen dabei im Fokus.\n\n'''SAENA-Stand: Effiziente Mobilität erleben'''\nDie Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH ist seit mehreren Jahren als Aussteller beim Verkehrssicherheitstag vertreten und informiert auch 2026 wieder zu Themen der effizienten Mobilität. Im Fokus stehen ein bewusster und ressourcenschonender Umgang mit Verkehr im Alltag sowie Informationsangebote der Kompetenzstelle Effiziente Mobilität. Mit dabei ist die Wanderausstellung Effiziente Mobilität, die praxisnahe Einblicke in aktuelle Mobilitätsthemen liefert.\n\n'''Besuchen Sie uns in der Boxengasse'''\nDer Verkehrssicherheitstag findet am Sachsenring in Oberlungwitz statt:\nSachsenring\nAm Sachsenring 2\n09353 Oberlungwitz\n\n\n'''Über die Sächsische Energieagentur'''\nDie Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz.\n\n\n'''Pressekontakt:'''\nSächsische Energieagentur - SAENA GmbH\nAntonia Turowski\nReferentin Marketing\nTelefon: 0351 4910-3182\nE-Mail: antonia.turowski@saena.de\n\n\nHinweis zur sprachlichen Regelung\nAus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten\n","content-html":"\u003cp\u003eDresden, 15.09.2026. Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, lädt der \u003cb\u003e25. Sächsische Verkehrssicherheitstag\u003c/b\u003e von 10:00 bis 17:00 Uhr auf den Sachsenring nach Hohenstein-Ernstthal ein. Der Freistaat Sachsen und der Landkreis Zwickau laden gemeinsam mit zahlreichen Partnern zu einem abwechslungsreichen Tag rund um die sichere Mobilität ein. 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Die beiden sächsischen Unternehmen entwickeln Technologien für Mehrantennen-Satellitensysteme und arbeiten an der weltweiten Vernetzung von Maschinen und Sensoren via Satellit sowie innovativen Übertragungsverfahren im All. \n\nSachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hatte den Dresdner Standort von Rohde \u0026 Schwarz im vergangenen Herbst anlässlich seines Thementages »Sicherheits- und Verteidigungsindustrie« besucht. Zur jetzt verkündeten Übernahme der Dresdner Unternehmen sagt er: \n\n»Die Raumfahrt gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Es zahlt sich aus, dass Sachsen seine Aktivitäten in der Raumfahrtindustrie vorantreibt. Die Strahlkraft von Space Saxony wächst weiter und reicht weit über die sächsischen Landesgrenzen hinaus. Die Übernahme der Dresdner Unternehmen durch Rohde \u0026 Schwarz spricht außerdem für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Raumfahrtszene im Freistaat. Die Entwicklung zeigt, dass Sachsen als Industriestandort sich ständig transformiert und neue Geschäftschancen eröffnet.«","content-html":"\u003cp\u003eDer Münchner Technologiekonzern Rohde \u0026amp; Schwarz stärkt mit Expertise aus Sachsen seine Position im strategisch wachsenden Markt der Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen hat angekündigt, die Dresdner Deep-Tech-Unternehmen NEOSAT und PHYTRONIC zu übernehmen. Die beiden sächsischen Unternehmen entwickeln Technologien für Mehrantennen-Satellitensysteme und arbeiten an der weltweiten Vernetzung von Maschinen und Sensoren via Satellit sowie innovativen Übertragungsverfahren im All. \u003c/p\u003e\u003cp\u003eSachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hatte den Dresdner Standort von Rohde \u0026amp; Schwarz im vergangenen Herbst anlässlich seines Thementages »Sicherheits- und Verteidigungsindustrie« besucht. Zur jetzt verkündeten Übernahme der Dresdner Unternehmen sagt er: \u003c/p\u003e\u003cp\u003e»Die Raumfahrt gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Es zahlt sich aus, dass Sachsen seine Aktivitäten in der Raumfahrtindustrie vorantreibt. Die Strahlkraft von Space Saxony wächst weiter und reicht weit über die sächsischen Landesgrenzen hinaus. Die Übernahme der Dresdner Unternehmen durch Rohde \u0026amp; Schwarz spricht außerdem für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Raumfahrtszene im Freistaat. Die Entwicklung zeigt, dass Sachsen als Industriestandort sich ständig transformiert und neue Geschäftschancen eröffnet.«\u003c/p\u003e","content-plain":"Der Münchner Technologiekonzern Rohde \u0026 Schwarz stärkt mit Expertise aus Sachsen seine Position im strategisch wachsenden Markt der Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen hat angekündigt, die Dresdner Deep-Tech-Unternehmen NEOSAT und PHYTRONIC zu übernehmen. Die beiden sächsischen Unternehmen entwickeln Technologien für Mehrantennen-Satellitensysteme und arbeiten an der weltweiten Vernetzung von Maschinen und Sensoren via Satellit sowie innovativen Übertragungsverfahren im All.\n\nSachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hatte den Dresdner Standort von Rohde \u0026 Schwarz im vergangenen Herbst anlässlich seines Thementages »Sicherheits- und Verteidigungsindustrie« besucht. Zur jetzt verkündeten Übernahme der Dresdner Unternehmen sagt er:\n\n»Die Raumfahrt gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Es zahlt sich aus, dass Sachsen seine Aktivitäten in der Raumfahrtindustrie vorantreibt. Die Strahlkraft von Space Saxony wächst weiter und reicht weit über die sächsischen Landesgrenzen hinaus. Die Übernahme der Dresdner Unternehmen durch Rohde \u0026 Schwarz spricht außerdem für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Raumfahrtszene im Freistaat. Die Entwicklung zeigt, dass Sachsen als Industriestandort sich ständig transformiert und neue Geschäftschancen eröffnet.«","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"SMWA","publish-at":"2026-09-25T09:20:44+02:00","topics":["Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1100011,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1100011","title":"InnoTrans: Starke sächsische Präsenz setzt auf internationale Vernetzung in der Bahntechnik","subtitle":"","content":"Mit knapp 90 Ausstellern setzt der Bahntechnikstandort Sachsen ein starkes Zeichen auf der InnoTrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin. Vom 22. bis 25. September präsentieren sich 28 Unternehmen und Institute auf einem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS). Mit dem größten Messestand, den die WFS in diesem Jahr auf einer Industriemesse realisiert, unterstreicht Sachsen seine Innovationskraft und zeigt die Vielfalt der Branche. Zusätzlich sind ca. 60 weitere sächsische Unternehmen mit eigenen Messeauftritten oder am Stand des Branchennetzwerks Rail.S dabei.\n\nMit 15.400 Beschäftigten in 250 Unternehmen und einem Jahresumsatz von fast drei Milliarden Euro gehört Sachsen zu den Top-3-Regionen der deutschen Bahnindustrie. »Die gesamte Wertschöpfungskette bahntechnischer Systeme ist im Freistaat vertreten. Die starke Präsenz sächsischer Unternehmen auf der InnoTrans macht das sichtbar«, betont '''Wirtschaftsminister Dirk Panter'''. Er wird auf der Messe von Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel vertreten. Panter weiter: »Die sächsischen Aussteller verfügen über ein Jahrzehnte gewachsenes Know-how und zeigen auf der InnoTrans international wettbewerbsfähige Lösungen für nachhaltige und smarte Verkehrssysteme. Die erneut starke Beteiligung sächsischer Unternehmen unterstreicht: Sachsen ist ein leistungsstarker Standort für die Mobilität der Zukunft.«\n\n'''WFS-Geschäftsführer Thomas Horn''' ergänzt: »In Deutschland und auch international finden in den kommenden Jahren umfangreiche Investitionen in moderne Bahntechnik und eine leistungsfähige Bahninfrastruktur statt. Sachsens Firmen sind mit ihrer großen technologischen Breite und ihrem vielfältigen innovativen Know-how gut aufgestellt, um sich in diesem weltweiten Markt zu behaupten und neue Aufträge zu gewinnen. Die Aussteller zeigen dafür auf der InnoTrans ihre Expertise bei der Fertigung von Fahrzeugen und Komponenten sowie für funktionalen Systemleichtbau, als Zulieferer für Interieur und Beleuchtung sowie als Partner für Schieneninfrastruktur und Instandhaltung. Dieses gebündelte sächsische Know-how bringen wir auf der Messe mit internationalen Märkten, Kunden und Partnern zusammen und nutzen es auch für die Investorenwerbung.«\n\n'''Sächsische Aussteller auf der InnoTrans''' \nFolgende Aussteller präsentieren sich in Halle 7.2b, Stand 100:\n•\tA+S Consult GmbH, Dresden,\n•\tCERSS Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik GmbH, Dresden,\n•\tDresden-IT GmbH,\n•\tELASKON Sachsen GmbH \u0026 Co. KG für Spezialschmierstoffe, Dresden,\n•\tEisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag EVTZ, Dresden,\n•\tFraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI, Dresden,\n•\tFUCHS Ingenieurbüro für Verkehrsbau GmbH, Chemnitz,\n•\tGET GmbH – Sonderschaltanlagenbau, Geringswalde,\n•\tHBL Germany GmbH, Zwickau,\n•\tHERMOS Systems GmbH, Dresden,\n•\tHÖRMANN Vehicle Engineering GmbH, Chemnitz,\n•\tIFF Engineering \u0026 Consulting GmbH, Leipzig,\n•\tINAVET – Institut für angewandte Verkehrstelematik GmbH, Dresden,\n•\tKiwa GmbH Freiberg,\n•\tLätzsch GmbH Kunststoffverarbeitung, Kitzscher,\n•\tLausitz Elaste GmbH, Rothenburg,\n•\tLiCoMo GmbH, Großweitzschen,\n•\tMUGLER SE, Oberlungwitz,\n•\tMV automation systems GmbH, Grünhain-Beierfeld,\n•\tOMEGA GmbH, Limbach-Oberfrohna,\n•\tRailMaint GmbH, Delitzsch,\n•\tSLG Prüf- und Zertifizierungs GmbH, Hartmannsdorf,\n•\tSOBAtec GmbH, Kamenz,\n•\tTU Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften »Friedrich List«,\n•\tTürk + Hillinger Elektrowärme GmbH, Limbach-Oberfrohna,\n•\tVerkehrsverbund Mittelsachsen GmbH, Chemnitz,\n•\tWerkzeugbau Winkelmühle GmbH, Klingenberg,\n•\tWuttke Ingenieure GmbH, Chemnitz.\n\nDer Gemeinschaftsstand wird durch die WFS im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) organisiert.\n\nAuch '''Rail.S-Geschäftsstellenleiter Dirk-Ulrich Krüger''' freut sich auf den Messestart: »Die InnoTrans ist der internationale Branchentreffpunkt der Bahnindustrie und für Rail.S als eines der bedeutendsten Bahntechniknetzwerke Deutschlands eine feste Größe. Mehr als die Hälfte unserer über 120 Mitgliedsunternehmen ist in Berlin vertreten, knapp 20 davon auf unserem Rail.S-Gemeinschaftsstand. Gleichzeitig nutzen wir die InnoTrans, um Innovationen und internationale Zusammenarbeit gezielt voranzubringen: Zum zweiten Mal richtet Rail.S die Preisverleihung des ERCI Innovation Award aus, für den auch drei Preisträger unseres SET4FUTURE Innovation Awards nominiert sind. Darüber hinaus geben wir gemeinsam mit unserem kanadischen Partnerverband TRACCS den Startschuss für die erste gemeinsame ac/dc Traction Power Conference North America 2027, die in Calgary stattfinden wird.«\n\n'''Rahmenprogramm zur Messe'''\nDie Messe bietet die Plattform, um sich international zu vernetzen. Dazu findet am ersten Messetag in der Botschaft der Republik Polen ein Polnisch-Deutscher Matchmaking-Abend unter dem Motto »Rail Connect 2026 – Polish German Supplier Day« statt. Dort können die Teilnehmer neue Kontakte zu polnischen Partnern knüpfen, aktuelle Projekte und Trends im polnischen Bahnmarkt kennenlernen oder vorhandene Kooperationen vertiefen. Die WFS und Rail.S sind Partner der Veranstaltung. Ein weiteres Highlight mit internationaler Beteiligung ist der Standempfang zum »Sächsischen Abend« am 25. September, den die WFS gemeinsam mit Rail.S organisiert. Dort werden über 450 Teilnehmer erwartet, darunter zahlreiche Gäste aus Polen, Tschechien, Österreich, Italien, Großbritannien, der Schweiz und Taiwan.\n\n'''Gewinner des SET4FUTURE Innovation Awards'''\nAlljährlich zeichnet das Innovationscluster SET4FUTURE, getragen vom Rail.S e. V. und gefördert vom Freistaat Sachsen, Lösungen in der Bahntechnik aus. Die Preisträger stellen sich auch auf der Messe dem internationalen Fachpublikum vor: \n\n'''1. Platz''': PURTEC Engineering GmbH setzt mit PURTEC RailGlide, einem ergonomischen Handhabungssystem für die Montage von Fenstern und Türen in Schienenfahrzeugen, neue Maßstäbe in der Endmontage. Damit kann der Einbau von Fenster- und Türelementen in Doppelstock-Wagenkästen erstmals nur durch eine Bedienperson erfolgen. Dies reduziert den Personalbedarf, verkürzt Montagezeiten und verbessert die Arbeitsplatzergonomie.\n\n'''2. Platz''': RAILBETON HAAS GmbH hat mit BETOcross® ein modulares Bahnübergangssystem entwickelt, das speziell für schiefwinklige Bahnübergänge konzipiert ist. Es überzeugt durch eine schnelle und montageoptimierte Installation, die Bau- und Instandhaltungskosten senkt. Die hohe Widerstandsfähigkeit verlängert zudem die Lebensdauer und reduziert den Wartungsaufwand.\n\n'''3. Platz''': CAEmate S.r.l. überzeugt mit WeStatiX SHM, einer modellbasierten Digital-Twin-Plattform für Infrastrukturmonitoring. Die Innovation verbindet physikbasierte Simulationen mit Echtzeit-Sensordaten. Damit sind eine vorausschauende Wartung sowie eine deutliche Verlängerung der Lebensdauer von Infrastrukturen und damit eine signifikante Senkung der Betriebskosten möglich.\n\nDie Preisträger des SET4FUTURE Innovation Awards 2026 haben sich automatisch für den europäischen Wettbewerb ERCI Innovation Award qualifiziert. Die Preisverleihung zum ERCI Innovation Award wird am 23. September um 17:30 Uhr – direkt vor dem »Sächsischen Abend« am Rail.S-Gemeinschaftsstand (Halle 7.2b|200) ausgerichtet.\n","content-html":"\u003cp\u003eMit knapp 90 Ausstellern setzt der Bahntechnikstandort Sachsen ein starkes Zeichen auf der InnoTrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin. Vom 22. bis 25. September präsentieren sich 28 Unternehmen und Institute auf einem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS). Mit dem größten Messestand, den die WFS in diesem Jahr auf einer Industriemesse realisiert, unterstreicht Sachsen seine Innovationskraft und zeigt die Vielfalt der Branche. Zusätzlich sind ca. 60 weitere sächsische Unternehmen mit eigenen Messeauftritten oder am Stand des Branchennetzwerks Rail.S dabei.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eMit 15.400 Beschäftigten in 250 Unternehmen und einem Jahresumsatz von fast drei Milliarden Euro gehört Sachsen zu den Top-3-Regionen der deutschen Bahnindustrie. »Die gesamte Wertschöpfungskette bahntechnischer Systeme ist im Freistaat vertreten. Die starke Präsenz sächsischer Unternehmen auf der InnoTrans macht das sichtbar«, betont \u003cb\u003eWirtschaftsminister Dirk Panter\u003c/b\u003e. Er wird auf der Messe von Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel vertreten. 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Die Aussteller zeigen dafür auf der InnoTrans ihre Expertise bei der Fertigung von Fahrzeugen und Komponenten sowie für funktionalen Systemleichtbau, als Zulieferer für Interieur und Beleuchtung sowie als Partner für Schieneninfrastruktur und Instandhaltung. Dieses gebündelte sächsische Know-how bringen wir auf der Messe mit internationalen Märkten, Kunden und Partnern zusammen und nutzen es auch für die Investorenwerbung.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eSächsische Aussteller auf der InnoTrans\u003c/b\u003e \u003cbr/\u003eFolgende Aussteller präsentieren sich in Halle 7.2b, Stand 100:\u003cbr/\u003e•\tA+S Consult GmbH, Dresden,\u003cbr/\u003e•\tCERSS Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik GmbH, Dresden,\u003cbr/\u003e•\tDresden-IT GmbH,\u003cbr/\u003e•\tELASKON Sachsen GmbH \u0026amp; Co. 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Mehr als die Hälfte unserer über 120 Mitgliedsunternehmen ist in Berlin vertreten, knapp 20 davon auf unserem Rail.S-Gemeinschaftsstand. Gleichzeitig nutzen wir die InnoTrans, um Innovationen und internationale Zusammenarbeit gezielt voranzubringen: Zum zweiten Mal richtet Rail.S die Preisverleihung des ERCI Innovation Award aus, für den auch drei Preisträger unseres SET4FUTURE Innovation Awards nominiert sind. Darüber hinaus geben wir gemeinsam mit unserem kanadischen Partnerverband TRACCS den Startschuss für die erste gemeinsame ac/dc Traction Power Conference North America 2027, die in Calgary stattfinden wird.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eRahmenprogramm zur Messe\u003c/b\u003e\u003cbr/\u003eDie Messe bietet die Plattform, um sich international zu vernetzen. Dazu findet am ersten Messetag in der Botschaft der Republik Polen ein Polnisch-Deutscher Matchmaking-Abend unter dem Motto »Rail Connect 2026 – Polish German Supplier Day« statt. Dort können die Teilnehmer neue Kontakte zu polnischen Partnern knüpfen, aktuelle Projekte und Trends im polnischen Bahnmarkt kennenlernen oder vorhandene Kooperationen vertiefen. Die WFS und Rail.S sind Partner der Veranstaltung. Ein weiteres Highlight mit internationaler Beteiligung ist der Standempfang zum »Sächsischen Abend« am 25. September, den die WFS gemeinsam mit Rail.S organisiert. Dort werden über 450 Teilnehmer erwartet, darunter zahlreiche Gäste aus Polen, Tschechien, Österreich, Italien, Großbritannien, der Schweiz und Taiwan.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eGewinner des SET4FUTURE Innovation Awards\u003c/b\u003e\u003cbr/\u003eAlljährlich zeichnet das Innovationscluster SET4FUTURE, getragen vom Rail.S e. V. und gefördert vom Freistaat Sachsen, Lösungen in der Bahntechnik aus. Die Preisträger stellen sich auch auf der Messe dem internationalen Fachpublikum vor: \u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003e1. 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September präsentieren sich 28 Unternehmen und Institute auf einem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS). Mit dem größten Messestand, den die WFS in diesem Jahr auf einer Industriemesse realisiert, unterstreicht Sachsen seine Innovationskraft und zeigt die Vielfalt der Branche. Zusätzlich sind ca. 60 weitere sächsische Unternehmen mit eigenen Messeauftritten oder am Stand des Branchennetzwerks Rail.S dabei.\n\nMit 15.400 Beschäftigten in 250 Unternehmen und einem Jahresumsatz von fast drei Milliarden Euro gehört Sachsen zu den Top-3-Regionen der deutschen Bahnindustrie. »Die gesamte Wertschöpfungskette bahntechnischer Systeme ist im Freistaat vertreten. Die starke Präsenz sächsischer Unternehmen auf der InnoTrans macht das sichtbar«, betont Wirtschaftsminister Dirk Panter. Er wird auf der Messe von Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel vertreten. Panter weiter: »Die sächsischen Aussteller verfügen über ein Jahrzehnte gewachsenes Know-how und zeigen auf der InnoTrans international wettbewerbsfähige Lösungen für nachhaltige und smarte Verkehrssysteme. Die erneut starke Beteiligung sächsischer Unternehmen unterstreicht: Sachsen ist ein leistungsstarker Standort für die Mobilität der Zukunft.«\n\nWFS-Geschäftsführer Thomas Horn ergänzt: »In Deutschland und auch international finden in den kommenden Jahren umfangreiche Investitionen in moderne Bahntechnik und eine leistungsfähige Bahninfrastruktur statt. Sachsens Firmen sind mit ihrer großen technologischen Breite und ihrem vielfältigen innovativen Know-how gut aufgestellt, um sich in diesem weltweiten Markt zu behaupten und neue Aufträge zu gewinnen. Die Aussteller zeigen dafür auf der InnoTrans ihre Expertise bei der Fertigung von Fahrzeugen und Komponenten sowie für funktionalen Systemleichtbau, als Zulieferer für Interieur und Beleuchtung sowie als Partner für Schieneninfrastruktur und Instandhaltung. Dieses gebündelte sächsische Know-how bringen wir auf der Messe mit internationalen Märkten, Kunden und Partnern zusammen und nutzen es auch für die Investorenwerbung.«\n\nSächsische Aussteller auf der InnoTrans\nFolgende Aussteller präsentieren sich in Halle 7.2b, Stand 100:\n•\tA+S Consult GmbH, Dresden,\n•\tCERSS Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik GmbH, Dresden,\n•\tDresden-IT GmbH,\n•\tELASKON Sachsen GmbH \u0026 Co. 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Mehr als die Hälfte unserer über 120 Mitgliedsunternehmen ist in Berlin vertreten, knapp 20 davon auf unserem Rail.S-Gemeinschaftsstand. Gleichzeitig nutzen wir die InnoTrans, um Innovationen und internationale Zusammenarbeit gezielt voranzubringen: Zum zweiten Mal richtet Rail.S die Preisverleihung des ERCI Innovation Award aus, für den auch drei Preisträger unseres SET4FUTURE Innovation Awards nominiert sind. Darüber hinaus geben wir gemeinsam mit unserem kanadischen Partnerverband TRACCS den Startschuss für die erste gemeinsame ac/dc Traction Power Conference North America 2027, die in Calgary stattfinden wird.«\n\nRahmenprogramm zur Messe\nDie Messe bietet die Plattform, um sich international zu vernetzen. Dazu findet am ersten Messetag in der Botschaft der Republik Polen ein Polnisch-Deutscher Matchmaking-Abend unter dem Motto »Rail Connect 2026 – Polish German Supplier Day« statt. Dort können die Teilnehmer neue Kontakte zu polnischen Partnern knüpfen, aktuelle Projekte und Trends im polnischen Bahnmarkt kennenlernen oder vorhandene Kooperationen vertiefen. Die WFS und Rail.S sind Partner der Veranstaltung. Ein weiteres Highlight mit internationaler Beteiligung ist der Standempfang zum »Sächsischen Abend« am 25. September, den die WFS gemeinsam mit Rail.S organisiert. Dort werden über 450 Teilnehmer erwartet, darunter zahlreiche Gäste aus Polen, Tschechien, Österreich, Italien, Großbritannien, der Schweiz und Taiwan.\n\nGewinner des SET4FUTURE Innovation Awards\nAlljährlich zeichnet das Innovationscluster SET4FUTURE, getragen vom Rail.S e. V. und gefördert vom Freistaat Sachsen, Lösungen in der Bahntechnik aus. Die Preisträger stellen sich auch auf der Messe dem internationalen Fachpublikum vor:\n\n1. 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Die Stadt Glauchau beteiligt sich mit rund 460.000 Euro an den Kosten für den Kreuzungsausbau an der Auestraße. Die Arbeiten für das erste Hauptbaulos des Ausbaus zwischen Mosel und Glauchau haben bereits am 3. August begonnen.\n\n'''Regina Kraushaar, Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung:''' »Die B 175 ist für die Bürgerinnen und Bürger von Glauchau und die Region eine zentrale Verbindung: Rund 12.000 Fahrzeuge nutzen sie täglich – sie verbindet Wohn- und Arbeitsorte, Gewerbestandorte und die Autobahn 4. Mit der neuen Flutrinnenbrücke wird nun das letzte große Vorhaben des Verkehrskonzepts zwischen Zwickau, Glauchau und der A 4 umgesetzt. Und der lange Weg dieses Projekts zeigt zugleich, dass wir bei künftigen Infrastrukturvorhaben schneller werden müssen. In Sachsen haben wir dafür das Straßenrecht vereinfacht. Ich freue mich, dass wir auch mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das unlängst im Bundestag beschlossen wurde, schneller vorankommen werden.«\n\n'''Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr:''' »Als leistungsfähiger Zubringer zum Industrie‑ und Logistikstandort Mosel ist die B 175 für den Berufs- und Wirtschaftsverkehr und insbesondere für die starke Automobilindustrie in der Region von besonderer Bedeutung. Deshalb hat der Bund bereits in der Vergangenheit konsequent in den Ausbau der B 175 investiert. Mit dem vierstreifigen Ausbau der B 175 westlich Glauchau wird nunmehr die rund 4,7 Kilometer Ausbaulücke geschlossen und diese Verkehrsachse so gestärkt, wie es die Pendlerinnen und Pendler und Unternehmen der Region brauchen. Der Bund trägt mit rund 24 Millionen Euro die Gesamtkosten des Projekts.« \n\nDie Flutrinnenbrücke ist Teil des Ausbaus der B 175 westlich von Glauchau. Der Abschnitt verbindet das Stadtgebiet mit der B 175 in Richtung Zwickau und schließt damit das Verkehrskonzept für den Raum Zwickau, Glauchau und die A 4 ab. Wegen der Nähe zu den Ortslagen Niederschindmaas und Glauchau sowie der Querung der Flutrinne gehört er zu den anspruchsvollsten Abschnitten des Gesamtvorhabens. Zum aktuellen Bauabschnitt gehören auch die Anbindung der Auestraße und weitere Straßenanschlüsse.\n\nDie neue Brücke schafft hinsichtlich Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit bessere Bedingungen für den motorisierten Verkehr sowie für den Fuß- und Radverkehr und wird aus zwei Teilbauwerken bestehen. Jedes ist rund 160 Meter lang. Zunächst wird oberhalb der bestehenden Brücke ein neues Teilbauwerk mit zwei Fahrstreifen gebaut. Bis dieses fertig ist, bleibt die alte Brücke in Betrieb. Die Übergabe dieses ersten Teils ist für 2028 vorgesehen. Danach wird der Verkehr auf den neuen Brückenteil verlegt. Die alte Flutrinnenbrücke wird abgebrochen und durch das zweite Teilbauwerk ergänzt. So entsteht am Ende eine vierstreifige Querung der Flutrinne. Die Fertigstellung einschließlich der Straßenanschlüsse soll Ende 2029 sein. Die weiteren Abschnitte des Ausbaus sollen schrittweise bis 2036 umgesetzt werden.\n\nDas Gesamtvorhaben wurde bereits in den 1990er Jahren geplant. Die Planungen mussten deshalb im Verlauf teilweise überarbeitet und an die heutigen Anforderungen angepasst werden.","content-html":"\u003cp\u003eDie Bundesstraße 175 in Glauchau im Landkreis Zwickau bekommt eine neue Flutrinnenbrücke an der Zwickauer Mulde. Beim offiziellen Spatenstich wurde heute (18. September 2026) der Start des ersten Hauptabschnittes sichtbar. Bis Ende 2029 soll eine neue Brücke mit vier Fahrstreifen entstehen, die zusätzlich einen Gehweg und einen Radweg erhält. Die Gesamtkosten liegen bei rund 24 Millionen Euro und werden aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Die Stadt Glauchau beteiligt sich mit rund 460.000 Euro an den Kosten für den Kreuzungsausbau an der Auestraße. Die Arbeiten für das erste Hauptbaulos des Ausbaus zwischen Mosel und Glauchau haben bereits am 3. August begonnen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eRegina Kraushaar, Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung:\u003c/b\u003e »Die B 175 ist für die Bürgerinnen und Bürger von Glauchau und die Region eine zentrale Verbindung: Rund 12.000 Fahrzeuge nutzen sie täglich – sie verbindet Wohn- und Arbeitsorte, Gewerbestandorte und die Autobahn 4. Mit der neuen Flutrinnenbrücke wird nun das letzte große Vorhaben des Verkehrskonzepts zwischen Zwickau, Glauchau und der A 4 umgesetzt. Und der lange Weg dieses Projekts zeigt zugleich, dass wir bei künftigen Infrastrukturvorhaben schneller werden müssen. In Sachsen haben wir dafür das Straßenrecht vereinfacht. Ich freue mich, dass wir auch mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das unlängst im Bundestag beschlossen wurde, schneller vorankommen werden.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eDr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr:\u003c/b\u003e »Als leistungsfähiger Zubringer zum Industrie‑ und Logistikstandort Mosel ist die B 175 für den Berufs- und Wirtschaftsverkehr und insbesondere für die starke Automobilindustrie in der Region von besonderer Bedeutung. Deshalb hat der Bund bereits in der Vergangenheit konsequent in den Ausbau der B 175 investiert. Mit dem vierstreifigen Ausbau der B 175 westlich Glauchau wird nunmehr die rund 4,7 Kilometer Ausbaulücke geschlossen und diese Verkehrsachse so gestärkt, wie es die Pendlerinnen und Pendler und Unternehmen der Region brauchen. Der Bund trägt mit rund 24 Millionen Euro die Gesamtkosten des Projekts.« \u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Flutrinnenbrücke ist Teil des Ausbaus der B 175 westlich von Glauchau. Der Abschnitt verbindet das Stadtgebiet mit der B 175 in Richtung Zwickau und schließt damit das Verkehrskonzept für den Raum Zwickau, Glauchau und die A 4 ab. Wegen der Nähe zu den Ortslagen Niederschindmaas und Glauchau sowie der Querung der Flutrinne gehört er zu den anspruchsvollsten Abschnitten des Gesamtvorhabens. Zum aktuellen Bauabschnitt gehören auch die Anbindung der Auestraße und weitere Straßenanschlüsse.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie neue Brücke schafft hinsichtlich Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit bessere Bedingungen für den motorisierten Verkehr sowie für den Fuß- und Radverkehr und wird aus zwei Teilbauwerken bestehen. Jedes ist rund 160 Meter lang. Zunächst wird oberhalb der bestehenden Brücke ein neues Teilbauwerk mit zwei Fahrstreifen gebaut. Bis dieses fertig ist, bleibt die alte Brücke in Betrieb. Die Übergabe dieses ersten Teils ist für 2028 vorgesehen. Danach wird der Verkehr auf den neuen Brückenteil verlegt. Die alte Flutrinnenbrücke wird abgebrochen und durch das zweite Teilbauwerk ergänzt. So entsteht am Ende eine vierstreifige Querung der Flutrinne. Die Fertigstellung einschließlich der Straßenanschlüsse soll Ende 2029 sein. Die weiteren Abschnitte des Ausbaus sollen schrittweise bis 2036 umgesetzt werden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas Gesamtvorhaben wurde bereits in den 1990er Jahren geplant. Die Planungen mussten deshalb im Verlauf teilweise überarbeitet und an die heutigen Anforderungen angepasst werden.\u003c/p\u003e","content-plain":"Die Bundesstraße 175 in Glauchau im Landkreis Zwickau bekommt eine neue Flutrinnenbrücke an der Zwickauer Mulde. Beim offiziellen Spatenstich wurde heute (18. September 2026) der Start des ersten Hauptabschnittes sichtbar. Bis Ende 2029 soll eine neue Brücke mit vier Fahrstreifen entstehen, die zusätzlich einen Gehweg und einen Radweg erhält. 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Ich freue mich, dass wir auch mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das unlängst im Bundestag beschlossen wurde, schneller vorankommen werden.«\n\nDr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr: »Als leistungsfähiger Zubringer zum Industrie‑ und Logistikstandort Mosel ist die B 175 für den Berufs- und Wirtschaftsverkehr und insbesondere für die starke Automobilindustrie in der Region von besonderer Bedeutung. Deshalb hat der Bund bereits in der Vergangenheit konsequent in den Ausbau der B 175 investiert. Mit dem vierstreifigen Ausbau der B 175 westlich Glauchau wird nunmehr die rund 4,7 Kilometer Ausbaulücke geschlossen und diese Verkehrsachse so gestärkt, wie es die Pendlerinnen und Pendler und Unternehmen der Region brauchen. Der Bund trägt mit rund 24 Millionen Euro die Gesamtkosten des Projekts.«\n\nDie Flutrinnenbrücke ist Teil des Ausbaus der B 175 westlich von Glauchau. Der Abschnitt verbindet das Stadtgebiet mit der B 175 in Richtung Zwickau und schließt damit das Verkehrskonzept für den Raum Zwickau, Glauchau und die A 4 ab. Wegen der Nähe zu den Ortslagen Niederschindmaas und Glauchau sowie der Querung der Flutrinne gehört er zu den anspruchsvollsten Abschnitten des Gesamtvorhabens. Zum aktuellen Bauabschnitt gehören auch die Anbindung der Auestraße und weitere Straßenanschlüsse.\n\nDie neue Brücke schafft hinsichtlich Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit bessere Bedingungen für den motorisierten Verkehr sowie für den Fuß- und Radverkehr und wird aus zwei Teilbauwerken bestehen. Jedes ist rund 160 Meter lang. Zunächst wird oberhalb der bestehenden Brücke ein neues Teilbauwerk mit zwei Fahrstreifen gebaut. Bis dieses fertig ist, bleibt die alte Brücke in Betrieb. Die Übergabe dieses ersten Teils ist für 2028 vorgesehen. Danach wird der Verkehr auf den neuen Brückenteil verlegt. Die alte Flutrinnenbrücke wird abgebrochen und durch das zweite Teilbauwerk ergänzt. So entsteht am Ende eine vierstreifige Querung der Flutrinne. Die Fertigstellung einschließlich der Straßenanschlüsse soll Ende 2029 sein. Die weiteren Abschnitte des Ausbaus sollen schrittweise bis 2036 umgesetzt werden.\n\nDas Gesamtvorhaben wurde bereits in den 1990er Jahren geplant. 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Dabei wird der Gleismittelabstand für den zukünftigen Einsatz breiterer Straßenbahnzüge aufgeweitet. Des Weiteren werden die LVB die Fahrleitungsanlage neu errichten sowie die komplette bahntechnische Ausrüstung, dazu gehören unter anderem die Bahnstromversorgung, die Weichensteuerung und die Haltestellenausrüstung, erneuern. Die Haltestellen in der Torgauer Straße (Süd) und in der östlichen Eisenbahnstraße werden barrierefrei ausgebaut. Die barrierefreie Haltestelle der Linie 3 in der Torgauer Straße erhält ein Update: Die zu schmal gewordene Haltestelleninsel wird auf vier Meter Breite ausgebaut.\n\nDer Planfeststellungsbeschluss wird in der Stadt Leipzig öffentlich ausgelegt. Die Auslegung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. Die weitere Umsetzung des Vorhabens obliegt den LVB als Vorhabenträgerin.\n\nFür die anderen Teile der Komplexbaumaßnahme, z. B. den grundhaften Ausbau der Fahrbahn und der Gehwege, ist kein Planfeststellungsbeschluss erforderlich.\n\nAusführliche Informationen stellt die Stadt Leipzig auf ihrer Internetseite unter www.leipzig.de/leben-in-leipzig/verkehr/grossbaustellen/umbau-torgauer-platz zur Verfügung.\n","content-html":"\u003cp\u003eDie Landesdirektion Sachsen hat einen Teil der Komplexbaumaßnahme am Knoten Torgauer Platz, Torgauer Straße / Eisenbahnstraße / Wurzner Straße in der Stadt Leipzig mit einem Planfeststellungsbeschluss genehmigt. Es handelt sich dabei um das Teilvorhaben der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zur Erneuerung der Betriebsanlagen der Straßenbahn.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDieses umfasst die grundhafte Erneuerung der Gleisanlagen. Dabei wird der Gleismittelabstand für den zukünftigen Einsatz breiterer Straßenbahnzüge aufgeweitet. 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Das Projekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Freistaates Sachsen und der Stadt Meißen. Zukünftiger Bauherr ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen.\n\nAuf rund 630 Metern wird die Wilsdruffer Straße (S 177), der sogenannte Plossenaufstieg, erneuert und ausgebaut. Als wichtige Verkehrsader zwischen Meißen und Wilsdruff führt sie direkt zur Autobahn 4, Anschlussstelle Wilsdruff.\n\nDie Fahrbahn wird auf 7,25 Meter verbreitert und erhält bergab einen Radfahrschutzstreifen sowie abschnittsweise einen Gehweg. Zusätzlich wird es bergauf einen straßenbegleitenden kombinierten Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,75 Metern geben, der den Radverkehr künftig vom motorisierten Verkehr trennt. Ziel ist es, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. \n\nNeben der Verbesserung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit werden mit dem Bauprojekt zahlreiche Stützwände neu gebaut, um angrenzende Hänge und Böschungen zu sichern. Die Gefahr von Böschungsrutschungen wird damit beseitigt.\nAktuell befindet sich die Wilsdruffer Straße in einem schlechten Zustand. Mit einer Fahrbahnbreite von stellenweise nur 5 Metern und einer ungünstigen Streckenführung ist die Straße den heutigen Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsen. Lkw und Reisebusse können sich auf dem Plossen insbesondere im Bereich einer engen Haarnadelkurve mit starkem Anstieg nicht sicher begegnen.\n\nAufgrund der anspruchsvollen Topographie im Baubereich ist eine Vollsperrung des Plossenaufstiegs während der Bauzeit erforderlich. Bestandteil der Planungen sind daher auch die Umleitungsstrecke über den Siebeneichener Schlossberg für den ÖPNV und Rettungsdienste sowie die Ausweichstrecken über Polenz und Lercha für den örtlichen Verkehr der Anlieger. Der Fernverkehr wird weiträumig umgeleitet.\n\nDie Bauzeit beträgt voraussichtlich zweieinhalb Jahre. Vor Beginn der Hauptbaumaßnahme werden die Umleitungsstrecken saniert und befestigt. \nSoweit gegen den Planfeststellungsbeschluss keine Rechtsmittel erhoben werden, obliegt die weitere Umsetzung des Vorhabens dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr als Vorhabenträger.\n\nDer Planfeststellungsbeschluss wird in Meißen und Klipphausen nach vorheriger ortsüblicher Bekanntmachung öffentlich ausgelegt. Die Bekanntmachung und der Beschluss werden auf der Internetseite der LDS bereitgestellt.\n","content-html":"\u003cp\u003eDie Landesdirektion Sachsen (LDS) hat den Ausbau der Staatsstraße S 177 im Stadtgebiet Meißen zwischen Neumarkt und der Einmündung Gellertstraße mit einem Planfeststellungsbeschluss genehmigt. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Freistaates Sachsen und der Stadt Meißen. 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Oktober 2026 können Einwendungen gegen den Plan erhoben oder Stellungnahmen dazu abgegeben werden.\n\nTrägerin des Vorhabens ist die Stadt Auerbach im Vogtland. Diese möchte die Göltzschtalstraße ausbauen sowie die Göltzsch offenlegen. Das Vorhaben erstreckt sich von der Plauenschen Straße bis zum Knotenpunkt mit der Bahnhofstraße und der Kreisstraße K 7831 (Freudenthal). Darin eingeschlossen sind der Ersatzneubau der Brücken an der Nicolaistraße und an der Bahnhofstraße. Hinzu kommt eine gänzlich neue Fußgängerbrücke über die Göltzsch. Auch die Bahnhofstraße soll angepasst werden. In der Folge ist eine Neuordnung der Kreuzungsbereiche mit der Nicolaistraße sowie der Alten Rodewischer Straße vorgesehen.\n\nWegen der Dimension des Projektes hat die Stadt Auerbach die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens bei der LDS beantragt. Das Planfeststellungsverfahren ist das behördliche Genehmigungsverfahren für große Infrastrukturvorhaben. Im Planfeststellungsverfahren wird die Zulässigkeit des Vorhabens geprüft. Dafür werden die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und anerkannter Naturschutzverbände eingeholt. Betroffene, wie z. B. Bürger oder Unternehmen, können zu den Planungen Einwendungen einreichen.","content-html":"\u003cp\u003eDie Landesdirektion Sachsen (LDS) hat im Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben »Verkehrsraumgestaltung und Offenlegung der Göltzsch im Stadtgebiet von Auerbach« die Planungen veröffentlicht. Diese können ausschließlich auf der Internetseite der LDS unter www.lds.sachsen.de/Bekanntmachung eingesehen werden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eBis einschließlich 22. Oktober 2026 können Einwendungen gegen den Plan erhoben oder Stellungnahmen dazu abgegeben werden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eTrägerin des Vorhabens ist die Stadt Auerbach im Vogtland. Diese möchte die Göltzschtalstraße ausbauen sowie die Göltzsch offenlegen. 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Die Gefahrenstelle an der »Rätzbäckerkurve« wird durch eine breitere Kurve entschärft. Ganz wichtig für die Anwohner: Die Straße erhält erstmals einen Gehweg. Zudem sind Schutzstreifen für Radfahrer vorgesehen. Alle Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut und es wird eine neue Regenwasserkanalisation angelegt.\n\nZiel des Vorhabens ist es, die verschlissene Straße zu erneuern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wegen der geringen Fahrbahnbreite und der engen Kurven haben sich bereits mehrere Unfälle ereignet. Die Fahrbahnbreite von sieben Metern wird zukünftig ein sicheres Begegnen ermöglichen. Zudem bieten Gehweg und Radfahrschutzstreifen Fußgängern und Radfahrern erheblich mehr Sicherheit und Komfort.\n\nUm die Ausbauziele erreichen zu können, lässt sich die teilweise Fällung von Straßenbäumen nicht vermeiden. Als Ausgleich sind verschiedene Kompensationsmaßnahmen vorgesehen: Entlang der Löbauer Straße werden neue Bäume gepflanzt, am nordwestlichen Ortsrand von Oppach wird eine 900 Quadratmeter große Streuobstwiese angelegt und der »Alte Graben«, der entlang der Löbauer Straße fliest, wird renaturiert. Die Renaturierung des »Alten Graben« sowie der Bau eines Retentionsbeckens nördlich des Mittelweges minimieren zudem die Hochwassergefahr für die Anwohner.\n\nDie genehmigten Planunterlagen werden in der Gemeindeverwaltung Oppach ausgelegt. Die Auslegung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. Darüber hinaus wird der Planfeststellungsbeschluss auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen sowie auf dem UVP-Portal veröffentlicht.","content-html":"\u003cp\u003eDie Landesdirektion Sachsen hat den Ausbau der Löbauer Straße (S 152) in der Gemeinde Oppach im Landkreis Görlitz mit einem Planfeststellungsbeschluss genehmigt. Antragsteller und zukünftiger Bauherr ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDer Straßenabschnitt erstreckt sich in der Ortslage Oppach zwischen der B 96 im Süden und dem Ortsausgang Richtung Beiersdorf im Norden. Er ist rund einen Kilometer lang.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Straße wird erneuert und auf sieben Meter verbreitert. Die Gefahrenstelle an der »Rätzbäckerkurve« wird durch eine breitere Kurve entschärft. Ganz wichtig für die Anwohner: Die Straße erhält erstmals einen Gehweg. Zudem sind Schutzstreifen für Radfahrer vorgesehen. Alle Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut und es wird eine neue Regenwasserkanalisation angelegt.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eZiel des Vorhabens ist es, die verschlissene Straße zu erneuern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wegen der geringen Fahrbahnbreite und der engen Kurven haben sich bereits mehrere Unfälle ereignet. Die Fahrbahnbreite von sieben Metern wird zukünftig ein sicheres Begegnen ermöglichen. Zudem bieten Gehweg und Radfahrschutzstreifen Fußgängern und Radfahrern erheblich mehr Sicherheit und Komfort.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eUm die Ausbauziele erreichen zu können, lässt sich die teilweise Fällung von Straßenbäumen nicht vermeiden. Als Ausgleich sind verschiedene Kompensationsmaßnahmen vorgesehen: Entlang der Löbauer Straße werden neue Bäume gepflanzt, am nordwestlichen Ortsrand von Oppach wird eine 900 Quadratmeter große Streuobstwiese angelegt und der »Alte Graben«, der entlang der Löbauer Straße fliest, wird renaturiert. Die Renaturierung des »Alten Graben« sowie der Bau eines Retentionsbeckens nördlich des Mittelweges minimieren zudem die Hochwassergefahr für die Anwohner.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie genehmigten Planunterlagen werden in der Gemeindeverwaltung Oppach ausgelegt. Die Auslegung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. 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Alle Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut und es wird eine neue Regenwasserkanalisation angelegt.\n\nZiel des Vorhabens ist es, die verschlissene Straße zu erneuern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wegen der geringen Fahrbahnbreite und der engen Kurven haben sich bereits mehrere Unfälle ereignet. Die Fahrbahnbreite von sieben Metern wird zukünftig ein sicheres Begegnen ermöglichen. Zudem bieten Gehweg und Radfahrschutzstreifen Fußgängern und Radfahrern erheblich mehr Sicherheit und Komfort.\n\nUm die Ausbauziele erreichen zu können, lässt sich die teilweise Fällung von Straßenbäumen nicht vermeiden. Als Ausgleich sind verschiedene Kompensationsmaßnahmen vorgesehen: Entlang der Löbauer Straße werden neue Bäume gepflanzt, am nordwestlichen Ortsrand von Oppach wird eine 900 Quadratmeter große Streuobstwiese angelegt und der »Alte Graben«, der entlang der Löbauer Straße fliest, wird renaturiert. Die Renaturierung des »Alten Graben« sowie der Bau eines Retentionsbeckens nördlich des Mittelweges minimieren zudem die Hochwassergefahr für die Anwohner.\n\nDie genehmigten Planunterlagen werden in der Gemeindeverwaltung Oppach ausgelegt. Die Auslegung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. 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Abstimmungen zwischen der Stadt und den zuständigen Verkehrsbehörden haben den Weg hierfür geebnet. Fachlich unterstützt wird die Stadt Taucha von der LISt GmbH im Rahmen des ALRad-Vorhabens des Freistaates Sachsen. Das ALRad-Vorhaben legt den Fokus auf alternative Radweglösung. \n\nDie Gemeindeverbindungsstraße zwischen Merkwitz und Seegeritz wurde bereits im vergangenen Jahr saniert und verbreitert.  Vorgesehen war auch die Errichtung eines baulichen straßenbegleitenden Radwegs. Um diesen bemüht sich die Gemeinde bereits seit Jahren, scheiterte bisher jedoch an Fragen des Grunderwerbs. Um dennoch ein attraktives Angebot für den Radverkehr zu schaffen, erfolgt nun die Markierung von Schutzstreifen auf der Strecke im Rahmen des auf zweieinhalb Jahre angelegten Verkehrsversuches. \n\nDer Verkehrsversuch sieht beidseitige Schutzstreifen für den Radverkehr mit jeweils zwei Metern Breite und eine schmale Kernfahrbahn für den motorisierten Verkehr vor. Um die Verkehrssicherheit bei der zunächst ungewohnten Verkehrsführung zu gewährleisten, beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h pro Stunde. Zusätzlich sollen rot markierte Bereiche an den Ortseingängen eine besondere »Torsituation« schaffen. Infotafel sensibilisieren die Verkehrsteilnehmenden für den Verkehrsversuch und das vorgesehene Verkehrsverhalten.\n\nAufgrund der schmalen Kernfahrbahn dürfen die Schutzstreifen im Falle einer Begegnung von Kfz befahren werden. Befinden sich gleichzeitig Radfahrende im Bereich, müssen sich Kfz in diesem Fall hinter den Radfahrenden einordnen. Das Modell orientiert sich an typischen Verkehrsführungen in den Niederlanden. Diese sind dort bereits seit langer Zeit üblich und erfolgreich. Aber auch in anderen Bundesländern werden Schutzstreifen außerorts bereits erfolgreich angewendet. \n\nZiel des Verkehrsversuchs ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich beidseitige Schutzstreifen mit schmaler Kernfahrbahnbreite für den Radverkehr auf die Verkehrssicherheit, den Verkehrsablauf und die Akzeptanz bei den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden auswirkt.\n\n''»Wir wollen hier nicht am Schreibtisch entscheiden, sondern ganz praktisch ausprobieren, ob ein Schutzstreifen die Situation für Radfahrerinnen und Radfahrer zwischen Merkwitz und Seegeritz tatsächlich verbessert. Dass dieser Verkehrsversuch in dieser Form einmalig in Sachsen ist und wissenschaftlich begleitet wird, macht ihn für uns besonders spannend. Entscheidend ist aber auch, was die Menschen erleben, die diese Strecke täglich nutzen,« erklärt Tobias Meier, Bürgermeister der Stadt Taucha.''\n\n==Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation==\nIm Mittelpunkt der umfassenden Bewertung des Verkehrsversuchs steht die Frage, ob sich die Verkehrssicherheit und die Akzeptanz für den Radverkehr verbessert. Darüber hinaus werden Veränderungen beim Geschwindigkeitsniveau des Kraftfahrzeugverkehrs sowie das Begegnungs- und Überholverhalten untersucht. Mittels einer Befragung sollen unterschiedliche Perspektiven auf die Verkehrssituation vor und nach der veränderten Gestaltung erfasst werden. Ziel ist eine breite Beteiligung, um möglichst viele Erfahrungen und Einschätzungen aus der Bevölkerung in die Untersuchung einfließen zu lassen. \n\nAuch Schülerinnen und Schüler der Stadt Taucha werden in die Untersuchung einbezogen. Ein speziell entwickelter Fragebogen erfasst, wie häufig sie die Strecke mit dem Fahrrad nutzen, welche Probleme sie dabei wahrnehmen und aus welchen Gründen sie die Straße gegebenenfalls nicht mit dem Fahrrad befahren. \n\nMit dem Verkehrsversuch soll belastbar untersucht werden, wie eine alternative Verkehrsführung mit Schutzstreifen auf einer außerörtlichen Strecke funktioniert und welche Auswirkungen sich auf Sicherheit, Verkehrsablauf und Akzeptanz ergeben.\n","content-html":"\u003cp\u003eRadschutzstreifen sind als Verkehrsführung vor allem in Städten bei räumlich beengten Verhältnissen eine Alternative zu baulich abgetrennten Radwegen. In einem auf Initiative der Stadt Taucha angeregten Verkehrsversuch erfolgt nun erstmals in Sachsen eine Markierung von Radschutzstreifen im außerörtlichen Bereich. Abstimmungen zwischen der Stadt und den zuständigen Verkehrsbehörden haben den Weg hierfür geebnet. 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In einem auf Initiative der Stadt Taucha angeregten Verkehrsversuch erfolgt nun erstmals in Sachsen eine Markierung von Radschutzstreifen im außerörtlichen Bereich. Abstimmungen zwischen der Stadt und den zuständigen Verkehrsbehörden haben den Weg hierfür geebnet. Fachlich unterstützt wird die Stadt Taucha von der LISt GmbH im Rahmen des ALRad-Vorhabens des Freistaates Sachsen. Das ALRad-Vorhaben legt den Fokus auf alternative Radweglösung.\n\nDie Gemeindeverbindungsstraße zwischen Merkwitz und Seegeritz wurde bereits im vergangenen Jahr saniert und verbreitert. Vorgesehen war auch die Errichtung eines baulichen straßenbegleitenden Radwegs. Um diesen bemüht sich die Gemeinde bereits seit Jahren, scheiterte bisher jedoch an Fragen des Grunderwerbs. Um dennoch ein attraktives Angebot für den Radverkehr zu schaffen, erfolgt nun die Markierung von Schutzstreifen auf der Strecke im Rahmen des auf zweieinhalb Jahre angelegten Verkehrsversuches.\n\nDer Verkehrsversuch sieht beidseitige Schutzstreifen für den Radverkehr mit jeweils zwei Metern Breite und eine schmale Kernfahrbahn für den motorisierten Verkehr vor. Um die Verkehrssicherheit bei der zunächst ungewohnten Verkehrsführung zu gewährleisten, beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h pro Stunde. Zusätzlich sollen rot markierte Bereiche an den Ortseingängen eine besondere »Torsituation« schaffen. Infotafel sensibilisieren die Verkehrsteilnehmenden für den Verkehrsversuch und das vorgesehene Verkehrsverhalten.\n\nAufgrund der schmalen Kernfahrbahn dürfen die Schutzstreifen im Falle einer Begegnung von Kfz befahren werden. Befinden sich gleichzeitig Radfahrende im Bereich, müssen sich Kfz in diesem Fall hinter den Radfahrenden einordnen. Das Modell orientiert sich an typischen Verkehrsführungen in den Niederlanden. Diese sind dort bereits seit langer Zeit üblich und erfolgreich. Aber auch in anderen Bundesländern werden Schutzstreifen außerorts bereits erfolgreich angewendet.\n\nZiel des Verkehrsversuchs ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich beidseitige Schutzstreifen mit schmaler Kernfahrbahnbreite für den Radverkehr auf die Verkehrssicherheit, den Verkehrsablauf und die Akzeptanz bei den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden auswirkt.\n\n»Wir wollen hier nicht am Schreibtisch entscheiden, sondern ganz praktisch ausprobieren, ob ein Schutzstreifen die Situation für Radfahrerinnen und Radfahrer zwischen Merkwitz und Seegeritz tatsächlich verbessert. Dass dieser Verkehrsversuch in dieser Form einmalig in Sachsen ist und wissenschaftlich begleitet wird, macht ihn für uns besonders spannend. Entscheidend ist aber auch, was die Menschen erleben, die diese Strecke täglich nutzen,« erklärt Tobias Meier, Bürgermeister der Stadt Taucha.\n\nWissenschaftliche Begleitung und Evaluation\n\nIm Mittelpunkt der umfassenden Bewertung des Verkehrsversuchs steht die Frage, ob sich die Verkehrssicherheit und die Akzeptanz für den Radverkehr verbessert. Darüber hinaus werden Veränderungen beim Geschwindigkeitsniveau des Kraftfahrzeugverkehrs sowie das Begegnungs- und Überholverhalten untersucht. Mittels einer Befragung sollen unterschiedliche Perspektiven auf die Verkehrssituation vor und nach der veränderten Gestaltung erfasst werden. Ziel ist eine breite Beteiligung, um möglichst viele Erfahrungen und Einschätzungen aus der Bevölkerung in die Untersuchung einfließen zu lassen.\n\nAuch Schülerinnen und Schüler der Stadt Taucha werden in die Untersuchung einbezogen. 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Nach Auffassung der LDS erfüllt der im vorgeschalteten Bürgerbegehren gemachte Kostendeckungsvorschlag die gesetzlichen Anforderungen nicht. Die Entscheidung ist Kern eines Widerspruchsbescheides vom 27. August 2026, der sich an die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens »Dresdner Nahverkehr erhalten: Kürzungen gemeinsam verhindern!« richtet.\n\n'''Hintergrund:'''\nDas Bürgerbegehren richtete sich gegen eine Entscheidung des Dresdner Stadtrates vom 31. Januar 2025, dass aufgrund von Preissteigerungen und ausbleibender Zuschüsse das Angebot der DVB reduziert wird. Die Initiatoren forderten, die Einschränkungen zurückzunehmen. Das Bürgerbegehren erreichte das, für die Durchführung eines anschließenden Bürgerentscheides notwendige, Quorum von fünf Prozent der wahlberechtigten Dresdner Bürger.\n\nIn seiner Sitzung am 11. Dezember 2025 entschied der Stadtrat, dass das Bürgerbegehren unzulässig sei. Begründet wurde dies mit einem unzureichenden Kostendeckungsvorschlag.\n\nGegen diese Entscheidung legten die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens Widerspruch ein. Sie trugen vor, dass sie sich bloß auf die städtischen Schätzungen für die Kosten berufen hätten.\n\nEin dem Bürgerbegehren folgender Bürgerentscheid steht einem Stadtratsbeschluss gleich und entfaltet eine dreijährige Bindungswirkung. Deshalb ist es erforderlich, dass die Bürger über die Tragweite ihrer Entscheidung ausreichend informiert sind. Ein Bürgerbegehren muss daher einen ausgewogenen Kostendeckungsvorschlag – bestehend aus einer Kostenschätzung und einem Finanzierungsvorschlag – enthalten. \n\nFür die Kostenschätzung berufen sich die Initiatoren auf Zahlen der Landeshauptstadt Dresden. Die städtischen Kostenschätzungen lagen jedoch bis zu vier Millionen Euro über den von den Initiatoren des Bürgerbegehrens angegebenen Kosten.\n\nFür die Finanzierung enthält das Bürgerbegehren drei Vorschläge: Neben der Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes, schlägt es vor, die Kosten durch Zuschüsse von Bund und Land oder durch eine Querfinanzierung anderer städtischer Betriebe zu decken. Beides war jedoch bereits zum Zeitpunkt des Bürgerbegehrens aus tatsächlichen Gründen nicht möglich. Insofern verbleibt als einzige Möglichkeit die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes. Die Entscheidung darüber steht jedoch allein dem Stadtrat zu.\n\nDie Entscheidung des Dresdner Stadtrats vom 11. Dezember 2025, das Bürgerbegehren »Dresdner Nahverkehr erhalten: Kürzungen gemeinsam verhindern!« mangels unzureichendem Finanzierungsvorschlages als unzulässig einzustufen, ist daher rechtlich nicht zu beanstanden.\n","content-html":"\u003cp\u003eDie Landesdirektion Sachsen (LDS) lässt einen Bürgerentscheid gegen die Angebotskürzungen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) in Dresden nicht zu. Nach Auffassung der LDS erfüllt der im vorgeschalteten Bürgerbegehren gemachte Kostendeckungsvorschlag die gesetzlichen Anforderungen nicht. Die Entscheidung ist Kern eines Widerspruchsbescheides vom 27. August 2026, der sich an die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens »Dresdner Nahverkehr erhalten: Kürzungen gemeinsam verhindern!« richtet.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eHintergrund:\u003c/b\u003e\u003cbr/\u003eDas Bürgerbegehren richtete sich gegen eine Entscheidung des Dresdner Stadtrates vom 31. 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Januar 2025, dass aufgrund von Preissteigerungen und ausbleibender Zuschüsse das Angebot der DVB reduziert wird. Die Initiatoren forderten, die Einschränkungen zurückzunehmen. Das Bürgerbegehren erreichte das, für die Durchführung eines anschließenden Bürgerentscheides notwendige, Quorum von fünf Prozent der wahlberechtigten Dresdner Bürger.\n\nIn seiner Sitzung am 11. Dezember 2025 entschied der Stadtrat, dass das Bürgerbegehren unzulässig sei. Begründet wurde dies mit einem unzureichenden Kostendeckungsvorschlag.\n\nGegen diese Entscheidung legten die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens Widerspruch ein. Sie trugen vor, dass sie sich bloß auf die städtischen Schätzungen für die Kosten berufen hätten.\n\nEin dem Bürgerbegehren folgender Bürgerentscheid steht einem Stadtratsbeschluss gleich und entfaltet eine dreijährige Bindungswirkung. Deshalb ist es erforderlich, dass die Bürger über die Tragweite ihrer Entscheidung ausreichend informiert sind. Ein Bürgerbegehren muss daher einen ausgewogenen Kostendeckungsvorschlag – bestehend aus einer Kostenschätzung und einem Finanzierungsvorschlag – enthalten.\n\nFür die Kostenschätzung berufen sich die Initiatoren auf Zahlen der Landeshauptstadt Dresden. Die städtischen Kostenschätzungen lagen jedoch bis zu vier Millionen Euro über den von den Initiatoren des Bürgerbegehrens angegebenen Kosten.\n\nFür die Finanzierung enthält das Bürgerbegehren drei Vorschläge: Neben der Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes, schlägt es vor, die Kosten durch Zuschüsse von Bund und Land oder durch eine Querfinanzierung anderer städtischer Betriebe zu decken. Beides war jedoch bereits zum Zeitpunkt des Bürgerbegehrens aus tatsächlichen Gründen nicht möglich. Insofern verbleibt als einzige Möglichkeit die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes. Die Entscheidung darüber steht jedoch allein dem Stadtrat zu.\n\nDie Entscheidung des Dresdner Stadtrats vom 11. 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August dieses Jahres abgeschlossen werden. Die insgesamt ca. 6 ha umfassenden Untersuchungsflächen entlang des vier Kilometer langen nördlichen Trassenabschnitts von Seerhausen bis Raitzen wurden von zwei Teams mit bis zu 16 Mitarbeitenden vollständig flächig untersucht. An insgesamt neun Fundstellen wurden mehr als 1800 Befunde – also Spuren menschlicher Aktivitäten – ausgegraben. Besonders beidseits des Raitzener Baches stieß man auf dichte Besiedlungsspuren, wie Hausgrundrisse, Ofenreste und Einfriedungen durch Zäune oder Staken aus der Bronzezeit (ca. 1400 – 800 v. Chr.). Die westliche Seite des Baches wurde vermehrt in der Eisenzeit und Römischen Kaiserzeit (ca. 800 v. Chr. bis 375 n. Chr.) besiedelt. Auch hier entdeckte man Hausgrundrisse anhand von Pfostensetzungen, Reste von Öfen und einen Handwerkerbereich mit charakteristischen Gruben und Verfüllungen. \nDas geborgene Fundmaterial besteht überwiegend aus Scherben von Tongefäßen, die uns eine präzise zeitliche Ansprache ermöglichen.  Webgewichte und Spinnwirtel liefern Hinweise auf eine Textilproduktion vor Ort.\nFür Überraschung sorgten zwei Brandgräber aus der stichbandkeramischen Jungsteinzeit (5000 - 4400 v. Chr.) nördlich von Bloßwitz, die mit einem Gefäß und einer Axt ausgestattet waren.\nNach der archäologischen Ausgrabung und Dokumentation der Fundstellen ist der nördliche Abschnitt für den weiteren Baubetrieb freigegeben worden.\nNun folgen seit dieser Woche die archäologischen Untersuchungen der im Vorfeld lokalisierten Bodendenkmäler im südlichen Abschnitt der Trasse von Raitzen bis Salbitz. Bereits jetzt wissen wir von 7 Fundstellen, verteilt auf 19 Flächen, von insgesamt ca. 5 ha Größe, die ebenso systematisch ausgegraben werden müssen, damit die archäologischen Spuren im Boden durch die bevorstehende Baumaßnahme nicht unwiederbringlich zerstört werden. Für diese Arbeiten werden bis zu drei Teams vor Ort sein. Bereits bei den Voruntersuchungen wurden stellenweise Spuren der ältesten Besiedlungen Sachsens (ca. 5500 v. Chr.) freigelegt. Die weiteren Fundstellen datieren vom Mittel- bis Endneolithikum (4400 – 2800 v. Chr.) bis zum Mittelalter (um 1000 n. Chr.).\nDie wissenschaftlichen Ausgrabungen der Fundstellen tragen in besonderem Maße zum Verständnis der Siedlungsgeschichte der Region bei. \nZum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 kann die aktuelle Ausgrabung von 10 bis 15 Uhr besucht werden. Für Auskünfte stehen die beiden wissenschaftlichen Grabungsleiter Dr. des. Matthias Conrad und Marko Häckel M.A. zur Verfügung. \nTreffpunkt: An der K8948 zwischen Salbitz und Gastewitz. Von Salbitz kommend kurz hinter dem Ortsausgang auf der linken Seite im Bereich der Baustelleneinrichtung befindet sich der Sammel- und Infopunkt. Von dort geht es in Begleitung zu Fuß ca. 400m zu den archäologischen Ausgrabungsflächen (festes Schuhwerk ist zu empfehlen).\n","content-html":"\u003cp\u003eDie Bundesstraße 169 wird auf rund acht Kilometer zwischen Riesa und Salbitz verlegt und führt damit durch eine ausgesprochen dichte archäologische Fundlandschaft.\u003cbr/\u003eAus diesem Grund untersucht das Landesamt für Archäologie Sachsen abschnittsweise und in enger Absprache mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr die archäologisch relevanten Flächen, auf denen zuvor durch vorbereitende Maßnahmen von August bis November 2024 sowie von April bis August 2025 Fundstellen lokalisiert worden sind.  \u003cbr/\u003eMitte September letzten Jahres starteten die Ausgrabungen der Fundstellen im Abschnitt Nord, die planmäßig am 28. August dieses Jahres abgeschlossen werden. Die insgesamt ca. 6 ha umfassenden Untersuchungsflächen entlang des vier Kilometer langen nördlichen Trassenabschnitts von Seerhausen bis Raitzen wurden von zwei Teams mit bis zu 16 Mitarbeitenden vollständig flächig untersucht. An insgesamt neun Fundstellen wurden mehr als 1800 Befunde – also Spuren menschlicher Aktivitäten – ausgegraben. Besonders beidseits des Raitzener Baches stieß man auf dichte Besiedlungsspuren, wie Hausgrundrisse, Ofenreste und Einfriedungen durch Zäune oder Staken aus der Bronzezeit (ca. 1400 – 800 v. Chr.). Die westliche Seite des Baches wurde vermehrt in der Eisenzeit und Römischen Kaiserzeit (ca. 800 v. Chr. bis 375 n. Chr.) besiedelt. Auch hier entdeckte man Hausgrundrisse anhand von Pfostensetzungen, Reste von Öfen und einen Handwerkerbereich mit charakteristischen Gruben und Verfüllungen. \u003cbr/\u003eDas geborgene Fundmaterial besteht überwiegend aus Scherben von Tongefäßen, die uns eine präzise zeitliche Ansprache ermöglichen.  Webgewichte und Spinnwirtel liefern Hinweise auf eine Textilproduktion vor Ort.\u003cbr/\u003eFür Überraschung sorgten zwei Brandgräber aus der stichbandkeramischen Jungsteinzeit (5000 - 4400 v. Chr.) nördlich von Bloßwitz, die mit einem Gefäß und einer Axt ausgestattet waren.\u003cbr/\u003eNach der archäologischen Ausgrabung und Dokumentation der Fundstellen ist der nördliche Abschnitt für den weiteren Baubetrieb freigegeben worden.\u003cbr/\u003eNun folgen seit dieser Woche die archäologischen Untersuchungen der im Vorfeld lokalisierten Bodendenkmäler im südlichen Abschnitt der Trasse von Raitzen bis Salbitz. Bereits jetzt wissen wir von 7 Fundstellen, verteilt auf 19 Flächen, von insgesamt ca. 5 ha Größe, die ebenso systematisch ausgegraben werden müssen, damit die archäologischen Spuren im Boden durch die bevorstehende Baumaßnahme nicht unwiederbringlich zerstört werden. Für diese Arbeiten werden bis zu drei Teams vor Ort sein. Bereits bei den Voruntersuchungen wurden stellenweise Spuren der ältesten Besiedlungen Sachsens (ca. 5500 v. Chr.) freigelegt. Die weiteren Fundstellen datieren vom Mittel- bis Endneolithikum (4400 – 2800 v. Chr.) bis zum Mittelalter (um 1000 n. Chr.).\u003cbr/\u003eDie wissenschaftlichen Ausgrabungen der Fundstellen tragen in besonderem Maße zum Verständnis der Siedlungsgeschichte der Region bei. \u003cbr/\u003eZum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 kann die aktuelle Ausgrabung von 10 bis 15 Uhr besucht werden. Für Auskünfte stehen die beiden wissenschaftlichen Grabungsleiter Dr. des. Matthias Conrad und Marko Häckel M.A. zur Verfügung. \u003cbr/\u003eTreffpunkt: An der K8948 zwischen Salbitz und Gastewitz. Von Salbitz kommend kurz hinter dem Ortsausgang auf der linken Seite im Bereich der Baustelleneinrichtung befindet sich der Sammel- und Infopunkt. Von dort geht es in Begleitung zu Fuß ca. 400m zu den archäologischen Ausgrabungsflächen (festes Schuhwerk ist zu empfehlen).\u003c/p\u003e","content-plain":"Die Bundesstraße 169 wird auf rund acht Kilometer zwischen Riesa und Salbitz verlegt und führt damit durch eine ausgesprochen dichte archäologische Fundlandschaft.\nAus diesem Grund untersucht das Landesamt für Archäologie Sachsen abschnittsweise und in enger Absprache mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr die archäologisch relevanten Flächen, auf denen zuvor durch vorbereitende Maßnahmen von August bis November 2024 sowie von April bis August 2025 Fundstellen lokalisiert worden sind.\nMitte September letzten Jahres starteten die Ausgrabungen der Fundstellen im Abschnitt Nord, die planmäßig am 28. August dieses Jahres abgeschlossen werden. Die insgesamt ca. 6 ha umfassenden Untersuchungsflächen entlang des vier Kilometer langen nördlichen Trassenabschnitts von Seerhausen bis Raitzen wurden von zwei Teams mit bis zu 16 Mitarbeitenden vollständig flächig untersucht. An insgesamt neun Fundstellen wurden mehr als 1800 Befunde – also Spuren menschlicher Aktivitäten – ausgegraben. Besonders beidseits des Raitzener Baches stieß man auf dichte Besiedlungsspuren, wie Hausgrundrisse, Ofenreste und Einfriedungen durch Zäune oder Staken aus der Bronzezeit (ca. 1400 – 800 v. Chr.). Die westliche Seite des Baches wurde vermehrt in der Eisenzeit und Römischen Kaiserzeit (ca. 800 v. Chr. bis 375 n. Chr.) besiedelt. Auch hier entdeckte man Hausgrundrisse anhand von Pfostensetzungen, Reste von Öfen und einen Handwerkerbereich mit charakteristischen Gruben und Verfüllungen.\nDas geborgene Fundmaterial besteht überwiegend aus Scherben von Tongefäßen, die uns eine präzise zeitliche Ansprache ermöglichen. Webgewichte und Spinnwirtel liefern Hinweise auf eine Textilproduktion vor Ort.\nFür Überraschung sorgten zwei Brandgräber aus der stichbandkeramischen Jungsteinzeit (5000 - 4400 v. Chr.) nördlich von Bloßwitz, die mit einem Gefäß und einer Axt ausgestattet waren.\nNach der archäologischen Ausgrabung und Dokumentation der Fundstellen ist der nördliche Abschnitt für den weiteren Baubetrieb freigegeben worden.\nNun folgen seit dieser Woche die archäologischen Untersuchungen der im Vorfeld lokalisierten Bodendenkmäler im südlichen Abschnitt der Trasse von Raitzen bis Salbitz. Bereits jetzt wissen wir von 7 Fundstellen, verteilt auf 19 Flächen, von insgesamt ca. 5 ha Größe, die ebenso systematisch ausgegraben werden müssen, damit die archäologischen Spuren im Boden durch die bevorstehende Baumaßnahme nicht unwiederbringlich zerstört werden. Für diese Arbeiten werden bis zu drei Teams vor Ort sein. Bereits bei den Voruntersuchungen wurden stellenweise Spuren der ältesten Besiedlungen Sachsens (ca. 5500 v. Chr.) freigelegt. Die weiteren Fundstellen datieren vom Mittel- bis Endneolithikum (4400 – 2800 v. Chr.) bis zum Mittelalter (um 1000 n. Chr.).\nDie wissenschaftlichen Ausgrabungen der Fundstellen tragen in besonderem Maße zum Verständnis der Siedlungsgeschichte der Region bei.\nZum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 kann die aktuelle Ausgrabung von 10 bis 15 Uhr besucht werden. Für Auskünfte stehen die beiden wissenschaftlichen Grabungsleiter Dr. des. Matthias Conrad und Marko Häckel M.A. zur Verfügung.\nTreffpunkt: An der K8948 zwischen Salbitz und Gastewitz. Von Salbitz kommend kurz hinter dem Ortsausgang auf der linken Seite im Bereich der Baustelleneinrichtung befindet sich der Sammel- und Infopunkt. Von dort geht es in Begleitung zu Fuß ca. 400m zu den archäologischen Ausgrabungsflächen (festes Schuhwerk ist zu empfehlen).","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"LfA","publish-at":"2026-08-26T12:23:55+02:00","topics":["Kultur, Tourismus, Sport","Bildung, Studium, Forschung","Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1099424,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1099424","title":"B 101, Brücke bei Großenhain – Verkehrsfreigabe erst in 2027","subtitle":"","content":"Das Bauende für die Brücke an der B 101 bei Großenhain verschiebt sich auf das Frühjahr 2027. In den verbleibenden Monaten bis Jahresende können nicht alle für die Freigabe notwendigen Arbeiten abgeschlossen werden. Dazu gehören das Einbringen des Betons, die Abdichtung und die Asphaltarbeiten. Diese Arbeiten können nur bei geeigneten Temperaturen und trockener Witterung ausgeführt werden. Die Baustelle muss während des Winters pausieren, bis wieder bauoffenes Wetter vorherrscht.\n\nIm Juni konnten die großen Stahlverbundträger für die neue Brücke eingehoben werden. In den kommenden Wochen folgen nun die Arbeiten, die den Brückenüberbau vervollständigen. Dazu gehören die Rahmenecken, die die Brücke mit den Widerlagern fest verbinden. Anschließend wird auf den eingehobenen Trägern eine durchgehende Betonschicht eingebracht, auf der danach die Abdichtung, die Brückenausstattung (Geländer, Berührungsschutz, Leitplanken) sowie der Straßenbelag aus Asphalt aufgebracht werden. Auch die angrenzenden Stützmauern werden fertiggestellt, damit die Böschung und die seitlichen Bereiche der Brücke dauerhaft gesichert sind. Parallel wird der Straßendamm für den neuen Radweg verbreitert. Gleichzeitig prüfen die Ingenieurbüros, ob einzelne Arbeitsschritte verkürzt oder zusammengelegt werden können, um die Verschiebung der Fertigstellung zu reduzieren.\n\n»Beim Neubau dieser Brücke zeigt sich, dass selbst bei einer noch so guten Steuerung und Planung eines Infrastrukturprojekts vor Ort Bedingungen auftreten können, die ein Nachjustieren erforderlich machen. Das ist Ausdruck der komplexen Realität auf der Baustelle«, sagt Gabriele Ladewig, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. »Wenn geplante Bauabläufe zeitlich anders verlaufen als vorgesehen, verschieben sich nachfolgende Arbeiten und wirken sich auf weitere Prozesse und Abläufe aus. Im Sinne eines gemeinschaftlichen Bauzieles stimmen sich unsere Bauleitung und alle beteiligten Akteure fortlaufend ab – mit hoher Professionalität und großem Einsatz.«\n\nDie Baumaßnahme umfasst den vollständigen Neubau der Brücke der B 101 über die Gleise der Deutschen Bahn auf der Strecke Dresden – Berlin. Die Vorgängerbrücke war 1979 mit Hennigsdorfer Spannstahl errichtet worden. Sie musste aufgrund ihres Zustandes im Dezember 2024 kurzfristig gesperrt und abgerissen werden. Untersuchungen bestätigten fortschreitende, erhebliche Schäden des Überbaus und eine fehlende Standsicherheit. Seit 2025 entsteht an gleicher Stelle die neue Brücke. \n\nDie Baukosten betragen rund 6,8 Millionen Euro. Sie werden aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert.\n\n'''Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner weiterhin um Verständnis für die Verzögerung und die weiterhin notwendigen Einschränkungen.'''\n\n","content-html":"\u003cp\u003eDas Bauende für die Brücke an der B 101 bei Großenhain verschiebt sich auf das Frühjahr 2027. In den verbleibenden Monaten bis Jahresende können nicht alle für die Freigabe notwendigen Arbeiten abgeschlossen werden. Dazu gehören das Einbringen des Betons, die Abdichtung und die Asphaltarbeiten. Diese Arbeiten können nur bei geeigneten Temperaturen und trockener Witterung ausgeführt werden. Die Baustelle muss während des Winters pausieren, bis wieder bauoffenes Wetter vorherrscht.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIm Juni konnten die großen Stahlverbundträger für die neue Brücke eingehoben werden. In den kommenden Wochen folgen nun die Arbeiten, die den Brückenüberbau vervollständigen. Dazu gehören die Rahmenecken, die die Brücke mit den Widerlagern fest verbinden. Anschließend wird auf den eingehobenen Trägern eine durchgehende Betonschicht eingebracht, auf der danach die Abdichtung, die Brückenausstattung (Geländer, Berührungsschutz, Leitplanken) sowie der Straßenbelag aus Asphalt aufgebracht werden. Auch die angrenzenden Stützmauern werden fertiggestellt, damit die Böschung und die seitlichen Bereiche der Brücke dauerhaft gesichert sind. Parallel wird der Straßendamm für den neuen Radweg verbreitert. Gleichzeitig prüfen die Ingenieurbüros, ob einzelne Arbeitsschritte verkürzt oder zusammengelegt werden können, um die Verschiebung der Fertigstellung zu reduzieren.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e»Beim Neubau dieser Brücke zeigt sich, dass selbst bei einer noch so guten Steuerung und Planung eines Infrastrukturprojekts vor Ort Bedingungen auftreten können, die ein Nachjustieren erforderlich machen. Das ist Ausdruck der komplexen Realität auf der Baustelle«, sagt Gabriele Ladewig, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. »Wenn geplante Bauabläufe zeitlich anders verlaufen als vorgesehen, verschieben sich nachfolgende Arbeiten und wirken sich auf weitere Prozesse und Abläufe aus. Im Sinne eines gemeinschaftlichen Bauzieles stimmen sich unsere Bauleitung und alle beteiligten Akteure fortlaufend ab – mit hoher Professionalität und großem Einsatz.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Baumaßnahme umfasst den vollständigen Neubau der Brücke der B 101 über die Gleise der Deutschen Bahn auf der Strecke Dresden – Berlin. Die Vorgängerbrücke war 1979 mit Hennigsdorfer Spannstahl errichtet worden. Sie musste aufgrund ihres Zustandes im Dezember 2024 kurzfristig gesperrt und abgerissen werden. Untersuchungen bestätigten fortschreitende, erhebliche Schäden des Überbaus und eine fehlende Standsicherheit. Seit 2025 entsteht an gleicher Stelle die neue Brücke. \u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Baukosten betragen rund 6,8 Millionen Euro. Sie werden aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eWir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner weiterhin um Verständnis für die Verzögerung und die weiterhin notwendigen Einschränkungen.\u003c/b\u003e\u003c/p\u003e","content-plain":"Das Bauende für die Brücke an der B 101 bei Großenhain verschiebt sich auf das Frühjahr 2027. In den verbleibenden Monaten bis Jahresende können nicht alle für die Freigabe notwendigen Arbeiten abgeschlossen werden. Dazu gehören das Einbringen des Betons, die Abdichtung und die Asphaltarbeiten. Diese Arbeiten können nur bei geeigneten Temperaturen und trockener Witterung ausgeführt werden. Die Baustelle muss während des Winters pausieren, bis wieder bauoffenes Wetter vorherrscht.\n\nIm Juni konnten die großen Stahlverbundträger für die neue Brücke eingehoben werden. In den kommenden Wochen folgen nun die Arbeiten, die den Brückenüberbau vervollständigen. Dazu gehören die Rahmenecken, die die Brücke mit den Widerlagern fest verbinden. Anschließend wird auf den eingehobenen Trägern eine durchgehende Betonschicht eingebracht, auf der danach die Abdichtung, die Brückenausstattung (Geländer, Berührungsschutz, Leitplanken) sowie der Straßenbelag aus Asphalt aufgebracht werden. Auch die angrenzenden Stützmauern werden fertiggestellt, damit die Böschung und die seitlichen Bereiche der Brücke dauerhaft gesichert sind. Parallel wird der Straßendamm für den neuen Radweg verbreitert. Gleichzeitig prüfen die Ingenieurbüros, ob einzelne Arbeitsschritte verkürzt oder zusammengelegt werden können, um die Verschiebung der Fertigstellung zu reduzieren.\n\n»Beim Neubau dieser Brücke zeigt sich, dass selbst bei einer noch so guten Steuerung und Planung eines Infrastrukturprojekts vor Ort Bedingungen auftreten können, die ein Nachjustieren erforderlich machen. Das ist Ausdruck der komplexen Realität auf der Baustelle«, sagt Gabriele Ladewig, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. »Wenn geplante Bauabläufe zeitlich anders verlaufen als vorgesehen, verschieben sich nachfolgende Arbeiten und wirken sich auf weitere Prozesse und Abläufe aus. Im Sinne eines gemeinschaftlichen Bauzieles stimmen sich unsere Bauleitung und alle beteiligten Akteure fortlaufend ab – mit hoher Professionalität und großem Einsatz.«\n\nDie Baumaßnahme umfasst den vollständigen Neubau der Brücke der B 101 über die Gleise der Deutschen Bahn auf der Strecke Dresden – Berlin. Die Vorgängerbrücke war 1979 mit Hennigsdorfer Spannstahl errichtet worden. Sie musste aufgrund ihres Zustandes im Dezember 2024 kurzfristig gesperrt und abgerissen werden. Untersuchungen bestätigten fortschreitende, erhebliche Schäden des Überbaus und eine fehlende Standsicherheit. Seit 2025 entsteht an gleicher Stelle die neue Brücke.\n\nDie Baukosten betragen rund 6,8 Millionen Euro. Sie werden aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert.\n\nWir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner weiterhin um Verständnis für die Verzögerung und die weiterhin notwendigen Einschränkungen.","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"LASuV","publish-at":"2026-08-17T14:30:00+02:00","topics":["Land, Leute, Freistaat","Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1099366,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1099366","title":"B 169, Verlegung Riesa – Salbitz, 3. Bauabschnitt – bauvorbereitende Maßnahmen im Südabschnitt","subtitle":"","content":"Am 17. August beginnen im südlichen Teilabschnitt der geplanten Verlegung der B 169 zwischen der B 6 und Salbitz bauvorbereitende Maßnahmen. Sie gehören zum insgesamt 7,8 Kilometer langen 3. Bauabschnitt und umfassen archäologische Arbeiten im Südabschnitt. Auf rund 20 Grabungsflächen werden mehrere archäologische Grabungsteams aktiv sein, um die im Rahmen der Vorsondierung festgestellten Befunde freizulegen und zu sichern. Die Arbeiten erfolgen auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses und dienen der Vorbereitung der späteren Bauhauptleistungen. Mit dem Start im Südabschnitt geht das Gesamtvorhaben in die nächste Phase über und der Ausbau der B 169 rückt damit weiter voran.\n\nDer aktuelle Abschnitt erstreckt sich von der bestehenden B 169 bei Salbitz bis zur K 8946. Die Arbeiten folgen zeitlich auf die bereits laufenden Maßnahmen im Norden und bilden den nächsten Schritt zur vollständigen Abarbeitung der Grabungsstufe 2 entlang der geplanten Trasse. Der planmäßige Abschluss der Ausgrabungen im Südabschnitt ist wesentlich für den Beginn der anschließenden Hauptbauleistungen. Die noch laufenden Grabungen im Nordabschnitt sollen planmäßig im September 2026 abgeschlossen werden. \n\nParallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Hauptbauleistungen. Die Ausschreibungen sollen in den kommenden Monaten erfolgen, um im 1. Halbjahr 2027 beginnen zu können. Das erste Los umfasst den Erd-, Brücken- und Straßenbau im Bereich Salbitz. Das zweite Los betrifft den Bereich zwischen Raitzen und der B 6. Es beinhaltet Erd- und Brückenbau sowie den Bau der kommunalen Straße zwischen Reppen – Hahnefeld / Bloßwitz.\n\nFür den Verkehr auf der B 169 haben die Arbeiten keine Auswirkungen.\n","content-html":"\u003cp\u003eAm 17. August beginnen im südlichen Teilabschnitt der geplanten Verlegung der B 169 zwischen der B 6 und Salbitz bauvorbereitende Maßnahmen. Sie gehören zum insgesamt 7,8 Kilometer langen 3. Bauabschnitt und umfassen archäologische Arbeiten im Südabschnitt. Auf rund 20 Grabungsflächen werden mehrere archäologische Grabungsteams aktiv sein, um die im Rahmen der Vorsondierung festgestellten Befunde freizulegen und zu sichern. Die Arbeiten erfolgen auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses und dienen der Vorbereitung der späteren Bauhauptleistungen. Mit dem Start im Südabschnitt geht das Gesamtvorhaben in die nächste Phase über und der Ausbau der B 169 rückt damit weiter voran.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDer aktuelle Abschnitt erstreckt sich von der bestehenden B 169 bei Salbitz bis zur K 8946. Die Arbeiten folgen zeitlich auf die bereits laufenden Maßnahmen im Norden und bilden den nächsten Schritt zur vollständigen Abarbeitung der Grabungsstufe 2 entlang der geplanten Trasse. Der planmäßige Abschluss der Ausgrabungen im Südabschnitt ist wesentlich für den Beginn der anschließenden Hauptbauleistungen. Die noch laufenden Grabungen im Nordabschnitt sollen planmäßig im September 2026 abgeschlossen werden. \u003c/p\u003e\u003cp\u003eParallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Hauptbauleistungen. Die Ausschreibungen sollen in den kommenden Monaten erfolgen, um im 1. Halbjahr 2027 beginnen zu können. Das erste Los umfasst den Erd-, Brücken- und Straßenbau im Bereich Salbitz. Das zweite Los betrifft den Bereich zwischen Raitzen und der B 6. Es beinhaltet Erd- und Brückenbau sowie den Bau der kommunalen Straße zwischen Reppen – Hahnefeld / Bloßwitz.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eFür den Verkehr auf der B 169 haben die Arbeiten keine Auswirkungen.\u003c/p\u003e","content-plain":"Am 17. August beginnen im südlichen Teilabschnitt der geplanten Verlegung der B 169 zwischen der B 6 und Salbitz bauvorbereitende Maßnahmen. Sie gehören zum insgesamt 7,8 Kilometer langen 3. Bauabschnitt und umfassen archäologische Arbeiten im Südabschnitt. Auf rund 20 Grabungsflächen werden mehrere archäologische Grabungsteams aktiv sein, um die im Rahmen der Vorsondierung festgestellten Befunde freizulegen und zu sichern. Die Arbeiten erfolgen auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses und dienen der Vorbereitung der späteren Bauhauptleistungen. Mit dem Start im Südabschnitt geht das Gesamtvorhaben in die nächste Phase über und der Ausbau der B 169 rückt damit weiter voran.\n\nDer aktuelle Abschnitt erstreckt sich von der bestehenden B 169 bei Salbitz bis zur K 8946. Die Arbeiten folgen zeitlich auf die bereits laufenden Maßnahmen im Norden und bilden den nächsten Schritt zur vollständigen Abarbeitung der Grabungsstufe 2 entlang der geplanten Trasse. Der planmäßige Abschluss der Ausgrabungen im Südabschnitt ist wesentlich für den Beginn der anschließenden Hauptbauleistungen. Die noch laufenden Grabungen im Nordabschnitt sollen planmäßig im September 2026 abgeschlossen werden.\n\nParallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Hauptbauleistungen. Die Ausschreibungen sollen in den kommenden Monaten erfolgen, um im 1. Halbjahr 2027 beginnen zu können. Das erste Los umfasst den Erd-, Brücken- und Straßenbau im Bereich Salbitz. Das zweite Los betrifft den Bereich zwischen Raitzen und der B 6. 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Die Regelung gilt auch für die Samstage, an denen wegen der Ferienreisezeit ein Lkw-Fahrverbot besteht.\n\n'''Sachsens Verkehrsministerin Regina Kraushaar''' erklärt dazu: »Wer Lieferketten verlässlich halten will, darf nicht warten, bis es zu Engpässen kommt. Die Niedrigwasserlage wird voraussichtlich weiter anhalten. Deshalb schaffen wir befristet die Möglichkeit, notwendige Transporte für Rohstoffe, Vorprodukte oder Auslieferungen auf die Straße zu verlagern. Sachsen steht dazu fortlaufend im Austausch mit der Logistikbranche und hält die Lage genau im Blick.«\n\nDie Ausnahme gilt für gewerblich eingesetzte Lkw über 7,5 Tonnen sowie für Lkw mit Anhängern, wenn sie Transporte ersetzen, die wegen des Niedrigwassers nicht über die Wasserstraße möglich sind. Auch unmittelbar damit verbundene Leerfahrten sind erlaubt. Nicht erfasst sind Großraum- und Schwertransporte. Wer in ein anderes Bundesland fährt, muss die dort geltenden Regeln beachten; erforderliche Genehmigungen müssen dort beantragt werden.\n","content-html":"\u003cp\u003eWegen des anhaltenden Niedrigwassers können viele Güter derzeit nicht wie gewohnt per Binnenschiff transportiert werden. Sachsen erleichtert deshalb vorübergehend den Transport auf der Straße: Lkw, die solche Fahrten ersetzen, dürfen bis einschließlich 31. August 2026 auch sonn- und feiertags fahren. Die Regelung gilt auch für die Samstage, an denen wegen der Ferienreisezeit ein Lkw-Fahrverbot besteht.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eSachsens Verkehrsministerin Regina Kraushaar\u003c/b\u003e erklärt dazu: »Wer Lieferketten verlässlich halten will, darf nicht warten, bis es zu Engpässen kommt. Die Niedrigwasserlage wird voraussichtlich weiter anhalten. Deshalb schaffen wir befristet die Möglichkeit, notwendige Transporte für Rohstoffe, Vorprodukte oder Auslieferungen auf die Straße zu verlagern. Sachsen steht dazu fortlaufend im Austausch mit der Logistikbranche und hält die Lage genau im Blick.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Ausnahme gilt für gewerblich eingesetzte Lkw über 7,5 Tonnen sowie für Lkw mit Anhängern, wenn sie Transporte ersetzen, die wegen des Niedrigwassers nicht über die Wasserstraße möglich sind. Auch unmittelbar damit verbundene Leerfahrten sind erlaubt. Nicht erfasst sind Großraum- und Schwertransporte. Wer in ein anderes Bundesland fährt, muss die dort geltenden Regeln beachten; erforderliche Genehmigungen müssen dort beantragt werden.\u003c/p\u003e","content-plain":"Wegen des anhaltenden Niedrigwassers können viele Güter derzeit nicht wie gewohnt per Binnenschiff transportiert werden. Sachsen erleichtert deshalb vorübergehend den Transport auf der Straße: Lkw, die solche Fahrten ersetzen, dürfen bis einschließlich 31. August 2026 auch sonn- und feiertags fahren. Die Regelung gilt auch für die Samstage, an denen wegen der Ferienreisezeit ein Lkw-Fahrverbot besteht.\n\nSachsens Verkehrsministerin Regina Kraushaar erklärt dazu: »Wer Lieferketten verlässlich halten will, darf nicht warten, bis es zu Engpässen kommt. Die Niedrigwasserlage wird voraussichtlich weiter anhalten. Deshalb schaffen wir befristet die Möglichkeit, notwendige Transporte für Rohstoffe, Vorprodukte oder Auslieferungen auf die Straße zu verlagern. Sachsen steht dazu fortlaufend im Austausch mit der Logistikbranche und hält die Lage genau im Blick.«\n\nDie Ausnahme gilt für gewerblich eingesetzte Lkw über 7,5 Tonnen sowie für Lkw mit Anhängern, wenn sie Transporte ersetzen, die wegen des Niedrigwassers nicht über die Wasserstraße möglich sind. Auch unmittelbar damit verbundene Leerfahrten sind erlaubt. Nicht erfasst sind Großraum- und Schwertransporte. Wer in ein anderes Bundesland fährt, muss die dort geltenden Regeln beachten; erforderliche Genehmigungen müssen dort beantragt werden.","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"SMIL","publish-at":"2026-08-12T16:43:22+02:00","topics":["Land, Leute, Freistaat","Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1099207,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1099207","title":"Tempo 60 für Kleinkrafträder: Ministerin Kraushaar will Bundesregierung für einheitliche europäische Regelung gewinnen","subtitle":"Kraushaar: »Baugleiche Kleinkrafträder müssen auch gleich schnell fahren dürfen!«","content":"Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung setzt sich dafür ein, dass die Sächsische Staatsregierung eine Bundesratsinitiative zur Gleichbehandlung baugleicher Kleinkrafträder auf den Weg bringt. Ziel ist, dass diese Fahrzeuge einheitlich mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h in Betrieb genommen werden können. Erfasst werden sollen neben den in der DDR zugelassenen Kleinkrafträdern auch baugleiche Fahrzeuge, die einst ins Ausland verkauft und später nach Deutschland reimportiert wurden, sowie neuere Kleinkrafträder unabhängig vom Hersteller. \n\n'''Verkehrsministerin Regina Kraushaar''': »Wer ein Kleinkraftrad fährt, versteht nicht, warum die Drossel in dem einen Fahrzeug bei 45 km/h »zwitschert« und bei einem anderen, baugleichen, 60 km/h möglich sind. Hier muss eine Regel gelten, und das unabhängig davon, wo das Fahrzeug einmal zugelassen war oder welches Typenschild es trägt. Gleiche Technik, gleiches Tempo. Für eine Gleichbehandlung und eine Lösung, die wirklich Bestand hat, gilt es, das europäische Recht anzupassen. Ich setze mich dafür ein, dass wir als Staatsregierung eine Bundesratsinitiative aufsetzen, um gemeinsam mit unseren Länderkolleginnen und -kollegen die Bundesregierung für diesen Weg zu gewinnen.\"\n\n'''Hintergrund'''\nNach einer Sonderregelung des Einigungsvertrags dürfen bestimmte in der DDR zugelassene Kleinkrafträder mit der Führerscheinklasse AM bis zu 60 km/h fahren. Baugleiche Fahrzeuge, die seinerzeit ins Ausland verkauft und später nach Deutschland reimportiert wurden, fallen bisher nicht unter die Sonderregelung und bleiben auf 45 km/h beschränkt. Das betrifft baugleiche Kleinkrafträder aller Hersteller – die Simson ist nur das bekannteste Beispiel. Regulär gilt für die Fahrzeugklasse der Kleinkrafträder Tempo 45.\n\nDa die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeugklasse europarechtlich vorgegeben ist, setzt Sachsen auf den europäischen Weg: Der Bundesrat soll die Bundesregierung auffordern, sich für eine Anpassung der unionsrechtlichen Vorgaben einzusetzen, damit in den Mitgliedstaaten eine einheitlich höhere Höchstgeschwindigkeit für Kleinkraftfahrzeuge gelten kann. Die dafür erforderliche Kabinettsvorlage soll die Staatsregierung möglichst zeitnah beschließen.\n","content-html":"\u003cp\u003eDas Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung setzt sich dafür ein, dass die Sächsische Staatsregierung eine Bundesratsinitiative zur Gleichbehandlung baugleicher Kleinkrafträder auf den Weg bringt. Ziel ist, dass diese Fahrzeuge einheitlich mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h in Betrieb genommen werden können. 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Erfasst werden sollen neben den in der DDR zugelassenen Kleinkrafträdern auch baugleiche Fahrzeuge, die einst ins Ausland verkauft und später nach Deutschland reimportiert wurden, sowie neuere Kleinkrafträder unabhängig vom Hersteller.\n\nVerkehrsministerin Regina Kraushaar: »Wer ein Kleinkraftrad fährt, versteht nicht, warum die Drossel in dem einen Fahrzeug bei 45 km/h »zwitschert« und bei einem anderen, baugleichen, 60 km/h möglich sind. Hier muss eine Regel gelten, und das unabhängig davon, wo das Fahrzeug einmal zugelassen war oder welches Typenschild es trägt. Gleiche Technik, gleiches Tempo. Für eine Gleichbehandlung und eine Lösung, die wirklich Bestand hat, gilt es, das europäische Recht anzupassen. Ich setze mich dafür ein, dass wir als Staatsregierung eine Bundesratsinitiative aufsetzen, um gemeinsam mit unseren Länderkolleginnen und -kollegen die Bundesregierung für diesen Weg zu gewinnen.\"\n\nHintergrund\nNach einer Sonderregelung des Einigungsvertrags dürfen bestimmte in der DDR zugelassene Kleinkrafträder mit der Führerscheinklasse AM bis zu 60 km/h fahren. Baugleiche Fahrzeuge, die seinerzeit ins Ausland verkauft und später nach Deutschland reimportiert wurden, fallen bisher nicht unter die Sonderregelung und bleiben auf 45 km/h beschränkt. Das betrifft baugleiche Kleinkrafträder aller Hersteller – die Simson ist nur das bekannteste Beispiel. Regulär gilt für die Fahrzeugklasse der Kleinkrafträder Tempo 45.\n\nDa die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeugklasse europarechtlich vorgegeben ist, setzt Sachsen auf den europäischen Weg: Der Bundesrat soll die Bundesregierung auffordern, sich für eine Anpassung der unionsrechtlichen Vorgaben einzusetzen, damit in den Mitgliedstaaten eine einheitlich höhere Höchstgeschwindigkeit für Kleinkraftfahrzeuge gelten kann. Die dafür erforderliche Kabinettsvorlage soll die Staatsregierung möglichst zeitnah beschließen.","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"SMIL","publish-at":"2026-08-07T17:20:24+02:00","topics":["Land, Leute, Freistaat","Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1099186,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1099186","title":"Sicher unterwegs: Sächsischer Verkehrssicherheitstag feiert am 4. Oktober sein 25-jähriges Jubiläum","subtitle":"Freistaat Sachsen und Landkreis Zwickau laden wieder auf den Sachsenring ein – mit praktischen Angeboten für Kinder, Familien und alle Verkehrsteilnehmer","content":"Der Sächsische Verkehrssicherheitstag findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt. Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, laden das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung und der Landkreis Zwickau von 10 bis 17 Uhr auf das Gelände des Sachsenrings in Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz ein. \n\nUnter dem Motto »Wir – sicher im Verkehr« erwartet Besucherinnen und Besucher ein Programm rund um sichere Mobilität. Mitmachangebote, Vorführungen, Beratung und praktischen Übungen richten sich an Kinder, Familien, junge Fahrer, Senioren sowie Rad-, Motorrad-, und Autofahrer. Der Eintritt ist frei.\n\nNach der letzten Auflage des Verkehrssicherheitstages im Jahr 2024 greifen Freistaat und Landkreis Zwickau das Format nun wieder gemeinsam auf. Ziel ist es, Verkehrssicherheit über theoretische Erläuterungen hinaus erlebbar zu machen. Denn wer Bremswege, Ablenkung, Reaktionszeiten oder Gefahrensituationen praktisch erfährt, nimmt Risiken im Straßenverkehr bewusster wahr.\n\n'''Verkehrsministerin Regina Kraushaar''': »Verkehrssicherheit ist wie ein Sicherheitsgurt für unsere Gesellschaft: Man merkt ihren Wert oft erst, wenn es darauf ankommt. Deshalb wollen wir mit einem interessanten Programm, das zum Mitmachen einlädt, Risiken sichtbar machen, und die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer jeden Alters sensibilisieren. Heute wie vor über 25 Jahren gilt: Prävention ist keine Kür. Sie ist der Weg zu unserem Ziel der Vision Zero – wir wollen dafür sorgen, dass möglichst keine Schwerverletzten oder gar Todesopfer im Straßenverkehr zu beklagen sind. So schützen wir Menschenleben, entlasten Einsatzkräfte und helfen, schwere Unfallfolgen zu vermeiden.«\n\n'''Landrat Carsten Michaelis''': »Ich freue mich sehr, dass der Sächsische Verkehrssicherheitstag wieder auf dem Sachsenring im Landkreis Zwickau stattfindet. Der Sachsenring ist ein besonderer Ort, der zeigt: Auch auf einer Rennstrecke steht Sicherheit im Mittelpunkt. Verkehrssicherheit betrifft uns alle – unabhängig vom Alter oder davon, ob wir zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorrad oder Auto unterwegs sind. Ein rücksichtsvolles Miteinander und gegenseitiger Respekt sind die Grundlage dafür, dass alle sicher an ihr Ziel kommen. Der Verkehrssicherheitstag macht genau das erlebbar.«\n\nGemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Verkehrssicherheitsarbeit, Polizei, Rettungsdiensten, Vereinen, Verbänden und Unternehmen entsteht ein Programm für alle Altersgruppen. Geplant sind unter anderem Fahr- und Reaktionstests, Informationen zu den Themen Radverkehr, Motorradfahren, E-Scootern, Schulwegsicherheit sowie Angebote zu Rettung und Erster Hilfe. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Aktionen für Kinder und Familien. Die Organisation liegt erneut maßgeblich beim Landkreis Zwickau, der die Veranstaltung gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung sowie den zahlreichen Partnern auf dem Sachsenring plant und durchführt.\n\nWeitere Informationen zu Angeboten, Anreise, Parkmöglichkeiten und teilnehmenden Partnern werden fortlaufend unter www.verkehrssicherheitstag-sachsen.de aktualisiert.\n","content-html":"\u003cp\u003eDer Sächsische Verkehrssicherheitstag findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt. Am Sonntag, den 4. 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Denn wer Bremswege, Ablenkung, Reaktionszeiten oder Gefahrensituationen praktisch erfährt, nimmt Risiken im Straßenverkehr bewusster wahr.\n\nVerkehrsministerin Regina Kraushaar: »Verkehrssicherheit ist wie ein Sicherheitsgurt für unsere Gesellschaft: Man merkt ihren Wert oft erst, wenn es darauf ankommt. Deshalb wollen wir mit einem interessanten Programm, das zum Mitmachen einlädt, Risiken sichtbar machen, und die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer jeden Alters sensibilisieren. Heute wie vor über 25 Jahren gilt: Prävention ist keine Kür. Sie ist der Weg zu unserem Ziel der Vision Zero – wir wollen dafür sorgen, dass möglichst keine Schwerverletzten oder gar Todesopfer im Straßenverkehr zu beklagen sind. So schützen wir Menschenleben, entlasten Einsatzkräfte und helfen, schwere Unfallfolgen zu vermeiden.«\n\nLandrat Carsten Michaelis: »Ich freue mich sehr, dass der Sächsische Verkehrssicherheitstag wieder auf dem Sachsenring im Landkreis Zwickau stattfindet. Der Sachsenring ist ein besonderer Ort, der zeigt: Auch auf einer Rennstrecke steht Sicherheit im Mittelpunkt. Verkehrssicherheit betrifft uns alle – unabhängig vom Alter oder davon, ob wir zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorrad oder Auto unterwegs sind. Ein rücksichtsvolles Miteinander und gegenseitiger Respekt sind die Grundlage dafür, dass alle sicher an ihr Ziel kommen. Der Verkehrssicherheitstag macht genau das erlebbar.«\n\nGemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Verkehrssicherheitsarbeit, Polizei, Rettungsdiensten, Vereinen, Verbänden und Unternehmen entsteht ein Programm für alle Altersgruppen. Geplant sind unter anderem Fahr- und Reaktionstests, Informationen zu den Themen Radverkehr, Motorradfahren, E-Scootern, Schulwegsicherheit sowie Angebote zu Rettung und Erster Hilfe. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Aktionen für Kinder und Familien. 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August in Dresden | Anmeldungen sind noch möglich | Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Die Transformation der Fahrzeugindustrie fordert uns alle!«","content":"Wo liegen technische und wirtschaftliche Potentiale der Kreislaufwirtschaft? Worauf müssen Unternehmen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur achten? Wie begegnen Zulieferer und Mobilitätsanbieter Cyberangriffen? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich der 7. Industriedialog am 20. August, zu dem das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) und die bei der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH angesiedelte »Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen« nach Dresden einladen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Robustheit in der Fahrzeugindustrie und bei Mobilitätssystemen.\n\nSachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter freut sich, den 7. Industriedialog gemeinsam mit Dirk Vogel (Netzwerkmanager Automobilzulieferernetzwerk Sachsen – AMZ), Dr. Jens Katzek (Geschäftsführer Automotive Cluster Ostdeutschland – ACOD) sowie Andreas Walingen (Leiter Circular Economy im Volkswagen-Konzern) zu eröffnen und gemeinsam Erfolgsfaktoren für eine gelingende Transformation zu diskutieren. Im Anschluss stehen die zentralen Themen Kreislaufwirtschaft, Energieversorgung und Resilienz im Fokus. \n\nHochkarätige Branchenexperten geben den rund 200 erwarteten Teilnehmenden konkrete Impulse. Geplant sind Beiträge folgender Institutionen, Netzwerke und Unternehmen: ACOD, AMZ, Bertelsmann Stiftung, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Deloitte, ERLOS Produktion und Montagen / WP Holding, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, LRP-Autorecycling Leipzig, Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, Northwave Cyber Security, SachsenNetze, Sächsische Aufbaubank – Förderbank, Sächsische Energieagentur, Spedition W\u0026P, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Volkswagen und Wirtschaftsförderung Sachsen.\n\n'''Wirtschaftsminister Dirk Panter:''' »Die Transformation der Fahrzeugindustrie fordert uns alle. Nach anfänglichen Erfolgen zeigt uns die aktuell angespannte Situation bei vielen großen Autoherstellern, dass wir in Sachsen mehr denn je zusammenarbeiten und auf eigenen Beinen stehen müssen. Es gilt, einseitige Abhängigkeiten zu verringern, Innovationen zu beschleunigen und selbstbewusst nach vorn zu gehen. Der Wille und das Know-how dafür sind im Freistaat vorhanden. Der 7. Industriedialog bietet wieder eine Plattform zum Austausch – damit unsere Mobilitätsbranche über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, von der Produktion bis zur Anwendung, vorausschauend und robust in die Zukunft fahren kann.«\n\n'''Dr. Tilman Zimmermann-Werner, Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH:''' »Viele Unternehmen suchen Möglichkeiten, ihre Material- sowie Energieversorgung robust aufzustellen und die Resilienz gegenüber inneren und äußeren Einflüssen auszubauen. Industrie, Mobilitätsdienstleister, Forschungseinrichtungen, Verbände, Wirtschaftsförderer und alle Multiplikatoren sind herzlich eingeladen, sich zu den Lösungsvorschlägen der Referentinnen und Referenten auszutauschen.«\n\nDer Industriedialog findet von 10 bis 16 Uhr in der Sächsischen Aufbaubank in Dresden (Pirnaische Straße 9) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze begrenzt. Die Anmeldefrist endet am 18. August 2026.\n\n'''Hintergrund'''\n\nDer Industriedialog unterstützt seit 2020 branchenübergreifend die Transformation der Automobil- sowie Automobilzulieferindustrie und der Mobilitätsangebote im Freistaat Sachsen. Die Veranstaltung organisiert die Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen bei der Sächsischen Energieagentur - SAENA GmbH im Auftrag des SMWA.","content-html":"\u003cp\u003eWo liegen technische und wirtschaftliche Potentiale der Kreislaufwirtschaft? Worauf müssen Unternehmen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur achten? Wie begegnen Zulieferer und Mobilitätsanbieter Cyberangriffen? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich der 7. Industriedialog am 20. August, zu dem das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) und die bei der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH angesiedelte »Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen« nach Dresden einladen. 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Geplant sind Beiträge folgender Institutionen, Netzwerke und Unternehmen: ACOD, AMZ, Bertelsmann Stiftung, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Deloitte, ERLOS Produktion und Montagen / WP Holding, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, LRP-Autorecycling Leipzig, Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, Northwave Cyber Security, SachsenNetze, Sächsische Aufbaubank – Förderbank, Sächsische Energieagentur, Spedition W\u0026amp;P, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Volkswagen und Wirtschaftsförderung Sachsen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eWirtschaftsminister Dirk Panter:\u003c/b\u003e »Die Transformation der Fahrzeugindustrie fordert uns alle. Nach anfänglichen Erfolgen zeigt uns die aktuell angespannte Situation bei vielen großen Autoherstellern, dass wir in Sachsen mehr denn je zusammenarbeiten und auf eigenen Beinen stehen müssen. 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Im Anschluss stehen die zentralen Themen Kreislaufwirtschaft, Energieversorgung und Resilienz im Fokus.\n\nHochkarätige Branchenexperten geben den rund 200 erwarteten Teilnehmenden konkrete Impulse. Geplant sind Beiträge folgender Institutionen, Netzwerke und Unternehmen: ACOD, AMZ, Bertelsmann Stiftung, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Deloitte, ERLOS Produktion und Montagen / WP Holding, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, LRP-Autorecycling Leipzig, Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, Northwave Cyber Security, SachsenNetze, Sächsische Aufbaubank – Förderbank, Sächsische Energieagentur, Spedition W\u0026P, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Volkswagen und Wirtschaftsförderung Sachsen.\n\nWirtschaftsminister Dirk Panter: »Die Transformation der Fahrzeugindustrie fordert uns alle. Nach anfänglichen Erfolgen zeigt uns die aktuell angespannte Situation bei vielen großen Autoherstellern, dass wir in Sachsen mehr denn je zusammenarbeiten und auf eigenen Beinen stehen müssen. Es gilt, einseitige Abhängigkeiten zu verringern, Innovationen zu beschleunigen und selbstbewusst nach vorn zu gehen. Der Wille und das Know-how dafür sind im Freistaat vorhanden. Der 7. Industriedialog bietet wieder eine Plattform zum Austausch – damit unsere Mobilitätsbranche über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, von der Produktion bis zur Anwendung, vorausschauend und robust in die Zukunft fahren kann.«\n\nDr. Tilman Zimmermann-Werner, Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH: »Viele Unternehmen suchen Möglichkeiten, ihre Material- sowie Energieversorgung robust aufzustellen und die Resilienz gegenüber inneren und äußeren Einflüssen auszubauen. Industrie, Mobilitätsdienstleister, Forschungseinrichtungen, Verbände, Wirtschaftsförderer und alle Multiplikatoren sind herzlich eingeladen, sich zu den Lösungsvorschlägen der Referentinnen und Referenten auszutauschen.«\n\nDer Industriedialog findet von 10 bis 16 Uhr in der Sächsischen Aufbaubank in Dresden (Pirnaische Straße 9) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze begrenzt. Die Anmeldefrist endet am 18. August 2026.\n\nHintergrund\n\nDer Industriedialog unterstützt seit 2020 branchenübergreifend die Transformation der Automobil- sowie Automobilzulieferindustrie und der Mobilitätsangebote im Freistaat Sachsen. 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Der Verkehr wird dafür auf die neu entstandene Ersatzfahrbahn verlegt. Diese konnte angelegt werden, nachdem der Hang aus Richtung Königstein erfolgreich abgetragen worden ist. Die Verlegung erfolgt am 3. und 4. August. Die Arbeiten zum Bau der Behelfsbrücke hatten am 15. Juni begonnen.\n\nUm die Verkehrsführung zu verlagern, wird zunächst die transportable Schutzeinrichtung umgesetzt, die den neuen Baustellenbereich von der Ersatzfahrbahn abgrenzt. Anschließend wird der Verkehr aus Richtung Königstein kommend in den Hang hinein auf die Ersatzfahrbahn verlegt. Aufgrund des Platzbedarfs für die Bauarbeiten bleibt die Verkehrsführung weiterhin einspurig und wird über eine mobile Ampelanlage geregelt. Diese Regelung wird voraussichtlich bis Ende Januar 2027 bestehen bleiben.  \n\nEbenfalls bis Januar 2027 bleibt die westliche Rampe vom Kreisverkehr am Bahnhof Bad Schandau zur Elbebrücke gesperrt. In diesem Bereich entsteht das nördliche Widerlager der Behelfsbrücke über die Bahn.\n\nDie Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro. Sie werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.\n\n''Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und um eine besonders umsichtige Fahrweise. Da vor allem in verkehrsstarken Zeiten mit längeren Wartezeiten an der Ampelanlage zu rechnen ist, wird empfohlen, nach Möglichkeit auch alternative Anfahrtswege zu nutzen.''","content-html":"\u003cp\u003eAm 3. August wird die Verkehrsführung im Bereich der Brücke über die Bahn in Bad Schandau geändert. Die Anpassung ist notwendig, um die Arbeiten für den Bau der Behelfsbrücke über die Gleise der Deutschen Bahn fortzuführen. Die Verkehrsverlegung schafft die erforderliche Baufreiheit für den Bau des südlichen Widerlagers der Behelfsbrücke. Der Verkehr wird dafür auf die neu entstandene Ersatzfahrbahn verlegt. Diese konnte angelegt werden, nachdem der Hang aus Richtung Königstein erfolgreich abgetragen worden ist. Die Verlegung erfolgt am 3. und 4. August. Die Arbeiten zum Bau der Behelfsbrücke hatten am 15. Juni begonnen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eUm die Verkehrsführung zu verlagern, wird zunächst die transportable Schutzeinrichtung umgesetzt, die den neuen Baustellenbereich von der Ersatzfahrbahn abgrenzt. Anschließend wird der Verkehr aus Richtung Königstein kommend in den Hang hinein auf die Ersatzfahrbahn verlegt. Aufgrund des Platzbedarfs für die Bauarbeiten bleibt die Verkehrsführung weiterhin einspurig und wird über eine mobile Ampelanlage geregelt. Diese Regelung wird voraussichtlich bis Ende Januar 2027 bestehen bleiben.  \u003c/p\u003e\u003cp\u003eEbenfalls bis Januar 2027 bleibt die westliche Rampe vom Kreisverkehr am Bahnhof Bad Schandau zur Elbebrücke gesperrt. 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Der Verkehr wird dafür auf die neu entstandene Ersatzfahrbahn verlegt. Diese konnte angelegt werden, nachdem der Hang aus Richtung Königstein erfolgreich abgetragen worden ist. Die Verlegung erfolgt am 3. und 4. August. Die Arbeiten zum Bau der Behelfsbrücke hatten am 15. Juni begonnen.\n\nUm die Verkehrsführung zu verlagern, wird zunächst die transportable Schutzeinrichtung umgesetzt, die den neuen Baustellenbereich von der Ersatzfahrbahn abgrenzt. Anschließend wird der Verkehr aus Richtung Königstein kommend in den Hang hinein auf die Ersatzfahrbahn verlegt. Aufgrund des Platzbedarfs für die Bauarbeiten bleibt die Verkehrsführung weiterhin einspurig und wird über eine mobile Ampelanlage geregelt. Diese Regelung wird voraussichtlich bis Ende Januar 2027 bestehen bleiben.\n\nEbenfalls bis Januar 2027 bleibt die westliche Rampe vom Kreisverkehr am Bahnhof Bad Schandau zur Elbebrücke gesperrt. In diesem Bereich entsteht das nördliche Widerlager der Behelfsbrücke über die Bahn.\n\nDie Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro. Sie werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.\n\nWir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und um eine besonders umsichtige Fahrweise. Da vor allem in verkehrsstarken Zeiten mit längeren Wartezeiten an der Ampelanlage zu rechnen ist, wird empfohlen, nach Möglichkeit auch alternative Anfahrtswege zu nutzen.","corrected-at":null,"correction-description":"","language":"de","institution-name":"LASuV","publish-at":"2026-07-31T14:21:23+02:00","topics":["Land, Leute, Freistaat","Wirtschaft, Technologie, Verkehr"]},{"id":1098994,"url":"https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1098994","title":"Sachsen und Tschechien vereinbaren engere Zusammenarbeit bei Umwelt, Naturschutz und Infrastruktur","subtitle":"Gemeinsame Medieninformation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung","content":"Sachsen und Tschechien wollen ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter vertiefen. Das haben Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und der Staatssekretär für Infrastruktur und Landesentwicklung, Sören Trillenberg, bei einem Arbeitstreffen mit dem tschechischen Umweltminister Igor Červený, Verkehrsminister Ivan Bednárik und Agrarminister Martin Šebestyán am Mittwoch (29.07.) in Litoměřice und Děčín vereinbart. \n\nIm Rahmen des Treffens verständigten sich beide Seiten darauf, das von Tschechien geplante Vorhaben einer Elbe Staustufe künftig eng zu begleiten und die ökologischen, wasserwirtschaftlichen und verkehrlichen Auswirkungen auf Basis der aktualisierten tschechischen Planungen neu zu bewerten. Zudem soll die Zusammenarbeit der Nationalparke Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz weiter vertieft werden, insbesondere bei Besucherlenkung, Wanderwegen, und Artenmonitoring. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stabilisierung der Birkhuhn Population im Erzgebirge. Beide Seiten zogen eine positive Bilanz des gemeinsamen Memorandums und bekräftigten die weitere enge fachliche Abstimmung. \n\n'''Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch''': »Sachsen und Tschechien verbindet der Wunsch, den Naturraum Elbe als bedeutenden Faktor für die Wasserversorgung, Natur- und Artenschutz, Transportweg und Flusstourismus zu erhalten und nachhaltig weiterzuentwickeln. Die jeweiligen Interessen gilt es gemeinsam mit allen Beteiligten klug auszubalancieren. In diesen Prozess wird sich Sachsen weiterhin partnerschaftlich und fachlich fundiert einbringen. Der regelmäßige und vertrauensvolle Dialog ist die Basis, um die gemeinsamen Aufgaben anzugehen und gleichzeitig das Miteinander mit den tschechischen Nachbarn zu stärken. Ich freue mich auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit.«\n\n'''Sören Trillenberg, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung''': »Hochwasserschutz, verlässliche Verkehrswege und eine leistungsfähige Schifffahrt lassen sich nur gemeinsam mit unseren tschechischen Nachbarn lösen. Die geplante Staustufe kann die Schifffahrt Richtung Prag verbessern, ohne die Verhältnisse für die Binnenschifffahrt auf sächsischer Seite spürbar zu beeinträchtigen. Umso wichtiger ist, dass wir dazu und bei allen anderen Themen früh und fachlich fundiert im Gespräch sind. Der Dialog mit unseren tschechischen Partnern lebt von Projekten, die für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze wichtig sind. Das rege Interesse an Bürgerdialogen zur Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag ist Beleg dafür. Wie stark der Bedarf ist, zeigt auch die hohe Nachfrage nach Interreg-Fördermitteln. Deshalb muss diese Förderung auch in der neuen Förderperiode ab 2028 stark und spürbar bleiben.«\n\nSachsen arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Tschechischen Republik zusammen. Die Kooperation besteht sowohl auf der Ebene der Fachministerien als auch zwischen zahlreichen Fachbehörden. Sachsen ist zudem Mitglied in wichtigen Gremien, darunter in der Deutsch-Tschechischen Umweltkommission, der Deutsch-Tschechischen Kommission zu Fragen der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes und in der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe. Auch viele andere Themen wie Grundwasser- und Hochwasserschutz, Luftreinhaltung und Naturschutz werden kontinuierlich gemeinsam bearbeitet und abgestimmt. Das wichtigste gemeinsame Verkehrsprojekt – die Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag mit dem Erzgebirgstunnel – wird beiderseits mit ständigen Initiativen gegenüber der Europäischen Union und der Bundesrepublik vorangetrieben. Ein Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit wurde von Sachsen und der Tschechischen Republik gegründet, um als gemeinsame Arbeitsplattform das Projekt Eisenbahnneubaustrecke voranzubringen.","content-html":"\u003cp\u003eSachsen und Tschechien wollen ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter vertiefen. Das haben Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und der Staatssekretär für Infrastruktur und Landesentwicklung, Sören Trillenberg, bei einem Arbeitstreffen mit dem tschechischen Umweltminister Igor Červený, Verkehrsminister Ivan Bednárik und Agrarminister Martin Šebestyán am Mittwoch (29.07.) in Litoměřice und Děčín vereinbart. \u003c/p\u003e\u003cp\u003eIm Rahmen des Treffens verständigten sich beide Seiten darauf, das von Tschechien geplante Vorhaben einer Elbe Staustufe künftig eng zu begleiten und die ökologischen, wasserwirtschaftlichen und verkehrlichen Auswirkungen auf Basis der aktualisierten tschechischen Planungen neu zu bewerten. Zudem soll die Zusammenarbeit der Nationalparke Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz weiter vertieft werden, insbesondere bei Besucherlenkung, Wanderwegen, und Artenmonitoring. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stabilisierung der Birkhuhn Population im Erzgebirge. Beide Seiten zogen eine positive Bilanz des gemeinsamen Memorandums und bekräftigten die weitere enge fachliche Abstimmung. \u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eStaatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch\u003c/b\u003e: »Sachsen und Tschechien verbindet der Wunsch, den Naturraum Elbe als bedeutenden Faktor für die Wasserversorgung, Natur- und Artenschutz, Transportweg und Flusstourismus zu erhalten und nachhaltig weiterzuentwickeln. Die jeweiligen Interessen gilt es gemeinsam mit allen Beteiligten klug auszubalancieren. In diesen Prozess wird sich Sachsen weiterhin partnerschaftlich und fachlich fundiert einbringen. Der regelmäßige und vertrauensvolle Dialog ist die Basis, um die gemeinsamen Aufgaben anzugehen und gleichzeitig das Miteinander mit den tschechischen Nachbarn zu stärken. Ich freue mich auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eSören Trillenberg, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung\u003c/b\u003e: »Hochwasserschutz, verlässliche Verkehrswege und eine leistungsfähige Schifffahrt lassen sich nur gemeinsam mit unseren tschechischen Nachbarn lösen. Die geplante Staustufe kann die Schifffahrt Richtung Prag verbessern, ohne die Verhältnisse für die Binnenschifffahrt auf sächsischer Seite spürbar zu beeinträchtigen. Umso wichtiger ist, dass wir dazu und bei allen anderen Themen früh und fachlich fundiert im Gespräch sind. Der Dialog mit unseren tschechischen Partnern lebt von Projekten, die für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze wichtig sind. Das rege Interesse an Bürgerdialogen zur Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag ist Beleg dafür. Wie stark der Bedarf ist, zeigt auch die hohe Nachfrage nach Interreg-Fördermitteln. Deshalb muss diese Förderung auch in der neuen Förderperiode ab 2028 stark und spürbar bleiben.«\u003c/p\u003e\u003cp\u003eSachsen arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Tschechischen Republik zusammen. Die Kooperation besteht sowohl auf der Ebene der Fachministerien als auch zwischen zahlreichen Fachbehörden. Sachsen ist zudem Mitglied in wichtigen Gremien, darunter in der Deutsch-Tschechischen Umweltkommission, der Deutsch-Tschechischen Kommission zu Fragen der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes und in der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe. Auch viele andere Themen wie Grundwasser- und Hochwasserschutz, Luftreinhaltung und Naturschutz werden kontinuierlich gemeinsam bearbeitet und abgestimmt. Das wichtigste gemeinsame Verkehrsprojekt – die Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag mit dem Erzgebirgstunnel – wird beiderseits mit ständigen Initiativen gegenüber der Europäischen Union und der Bundesrepublik vorangetrieben. Ein Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit wurde von Sachsen und der Tschechischen Republik gegründet, um als gemeinsame Arbeitsplattform das Projekt Eisenbahnneubaustrecke voranzubringen.\u003c/p\u003e","content-plain":"Sachsen und Tschechien wollen ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter vertiefen. Das haben Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und der Staatssekretär für Infrastruktur und Landesentwicklung, Sören Trillenberg, bei einem Arbeitstreffen mit dem tschechischen Umweltminister Igor Červený, Verkehrsminister Ivan Bednárik und Agrarminister Martin Šebestyán am Mittwoch (29.07.) in Litoměřice und Děčín vereinbart.\n\nIm Rahmen des Treffens verständigten sich beide Seiten darauf, das von Tschechien geplante Vorhaben einer Elbe Staustufe künftig eng zu begleiten und die ökologischen, wasserwirtschaftlichen und verkehrlichen Auswirkungen auf Basis der aktualisierten tschechischen Planungen neu zu bewerten. Zudem soll die Zusammenarbeit der Nationalparke Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz weiter vertieft werden, insbesondere bei Besucherlenkung, Wanderwegen, und Artenmonitoring. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stabilisierung der Birkhuhn Population im Erzgebirge. Beide Seiten zogen eine positive Bilanz des gemeinsamen Memorandums und bekräftigten die weitere enge fachliche Abstimmung.\n\nStaatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Sachsen und Tschechien verbindet der Wunsch, den Naturraum Elbe als bedeutenden Faktor für die Wasserversorgung, Natur- und Artenschutz, Transportweg und Flusstourismus zu erhalten und nachhaltig weiterzuentwickeln. Die jeweiligen Interessen gilt es gemeinsam mit allen Beteiligten klug auszubalancieren. In diesen Prozess wird sich Sachsen weiterhin partnerschaftlich und fachlich fundiert einbringen. Der regelmäßige und vertrauensvolle Dialog ist die Basis, um die gemeinsamen Aufgaben anzugehen und gleichzeitig das Miteinander mit den tschechischen Nachbarn zu stärken. Ich freue mich auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit.«\n\nSören Trillenberg, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung: »Hochwasserschutz, verlässliche Verkehrswege und eine leistungsfähige Schifffahrt lassen sich nur gemeinsam mit unseren tschechischen Nachbarn lösen. Die geplante Staustufe kann die Schifffahrt Richtung Prag verbessern, ohne die Verhältnisse für die Binnenschifffahrt auf sächsischer Seite spürbar zu beeinträchtigen. Umso wichtiger ist, dass wir dazu und bei allen anderen Themen früh und fachlich fundiert im Gespräch sind. Der Dialog mit unseren tschechischen Partnern lebt von Projekten, die für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze wichtig sind. Das rege Interesse an Bürgerdialogen zur Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag ist Beleg dafür. Wie stark der Bedarf ist, zeigt auch die hohe Nachfrage nach Interreg-Fördermitteln. Deshalb muss diese Förderung auch in der neuen Förderperiode ab 2028 stark und spürbar bleiben.«\n\nSachsen arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Tschechischen Republik zusammen. Die Kooperation besteht sowohl auf der Ebene der Fachministerien als auch zwischen zahlreichen Fachbehörden. Sachsen ist zudem Mitglied in wichtigen Gremien, darunter in der Deutsch-Tschechischen Umweltkommission, der Deutsch-Tschechischen Kommission zu Fragen der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes und in der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe. Auch viele andere Themen wie Grundwasser- und Hochwasserschutz, Luftreinhaltung und Naturschutz werden kontinuierlich gemeinsam bearbeitet und abgestimmt. Das wichtigste gemeinsame Verkehrsprojekt – die Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag mit dem Erzgebirgstunnel – wird beiderseits mit ständigen Initiativen gegenüber der Europäischen Union und der Bundesrepublik vorangetrieben. 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