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Startschuss für Bauarbeiten Neue Mensa Bergstraße in Dresden

14.10.2020, 14:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Freistaat misst sozialer Infrastruktur an Hochschulen große Bedeutung zu«

Heute ist der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten an der Neuen Mensa Bergstraße in Dresden gefallen. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten werden den Studierenden 850 Sitzplätze und ein umfangreiches Versorgungsangebot in der dann größten Mensa des Studentenwerks Dresden zur Verfügung stehen. Die nach den Entwürfen des Architekten Ulf Zimmermann errichtete denkmalgeschützte Mensa war 2014 wegen ihres schlechten baulichen Zustands geschlossen worden. Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sagte in seinem Grußwort: »Der heutige Startschuss für die Sanierungsarbeiten ist ein Ereignis, das lange erwartet wurde. Denn die alte Neue Mensa galt vielen Studierenden und Universitätsangehörigen als Mittelpunkt des Campuslebens der TU Dresden, der schmerzlich vermisst wurde. Die Tatsache, dass der Freistaat in den kommenden Jahren erhebliche Summen in den Bau und die Ausstattung der Neuen Mensa investieren wird, ist auch ein Zeichen dafür, welche Bedeutung er der sozialen Infrastruktur an den sächsischen Hochschulen beimisst.«

Der Geschäftsführer des Studentenwerks Dresden Martin Richter: »Dass wir heute, mitten in der Corona-Krise, nach so langer Vorgeschichte hier den Startschuss für den Rohbau geben können, zeigt doch, wie wichtig es ist, trotz aller Widrigkeiten durchzuhalten und weiterzukämpfen.«

Die Folgen der Corona-Pandemie habe auch die sächsische Hochschullandschaft und Studentenwerke vor enorme Herausforderungen gestellt, sagte der Minister weiter. Für die Studentenwerke seien teilweise Mietausfälle bei den Wohnheimen aufgelaufen, zudem habe die vollständige Schließung der Mensen während des Lockdowns zu massiven Einnahmeeinbußen geführt. Auf der Grundlage der Einwilligung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtages hat der Freistaat Sachsen finanzielle Unterstützung aus dem Corona-Bewältigungsfonds Sachsen für den Bereich der Mensen und Wohnheime von insgesamt 7,2 Mio. Euro bereitgestellt, davon sind rund vier Mio. Euro für das Studentenwerk Dresden vorgesehen.

Der Minister würdigte zudem die Arbeit der sächsischen Studentenwerke, die neben einer kostengünstigen Verpflegung in den Mensen und Cafeterien auch Wohnheime betreiben, die BAföG-Förderung verwalten, Sozialberatung, psychosoziale und psychologische Beratung, Kulturförderung und Kinderbetreuungsplätze anbieten sowie Studierende mit Kindern und internationale Studentinnen und Studenten mit Handicaps unterstützen.

Hintergrund:
Für das Haushaltsjahr 2020 sind vom Freistaat für die sächsischen Studentenwerke Haushaltsmittel in Höhe von rund 33,12 Mio Euro vorgesehen, davon 7,2, Mio Euro als Kompensationsmittel für Umsatzausfälle im Bereich Mensen und Wohnheime aus dem Corona-Bewältigungsfonds Sachsen. Die Mittel sind Zuschüsse für Investitionen für Verpflegungseinrichtungen und Wohnheime, Zuschüsse zum laufenden Betrieb, Ersatz für Aufwendungen für das Amt für Ausbildungsförderung sowie investive Maßnahmen des Amts für Ausbildungsförderung.
Diese Mittel werden auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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