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Freistaat baut weiter – zuverlässiger Partner für die Bauwirtschaft in Krisenzeiten

07.05.2020, 10:47 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben die Arbeiten auf den Baustellen des Freistaates Sachsen bislang kaum beeinträchtigt. Durch angepasste Arbeitsabläufe und Hygienemaßnahmen können wichtige Bauprojekte, unter anderem an den sächsischen Universitäten, für die Polizei oder an den Gerichten fortgesetzt werden. »In diesen herausfordernden Zeiten hat die sächsische Wirtschaft mit dem Freistaat einen starken und zuverlässigen Partner. Indem wir gemeinsam weiter an den Projekten arbeiten können, sorgen wir dafür, dass Arbeitsplätze gesichert werden und wir unsere regionalen Unternehmen unterstützen«, so Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann, der im Freistaat auch für den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) zuständig ist. Vorjohann dankte allen, die unter diesen besonderen Umständen jeden Tag großen Einsatz zeigten. Auch die Immobilienbewirtschaftung und das Flächenmanagement auf allen sächsischen Liegenschaften liefen ohne Einschränkungen zuverlässig weiter.

Für die Arbeiten auf den Baustellen hat der SIB einheitliche Regeln aufgestellt und die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen. Dazu gehört das Arbeiten in kleineren Gruppen genauso wie ausreichend Waschgelegenheiten bereitzustellen. »Die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Baustellen hat für uns höchste Priorität. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass alle Rechnungen mit entsprechenden Fälligkeitsvoraussetzungen fristgerecht bezahlt werden und Ausschreibungen auf den Markt kommen. Firmen, Dienstleister und Handwerker können sich auch in diesen Zeiten voll und ganz auf den SIB verlassen. Besonders für viele kleinere und mittlere sächsische Unternehmen und deren Beschäftigte ist diese Verlässlichkeit existenziell«, so der Kaufmännische Geschäftsführer des SIB, Oliver Gaber.

Dass es dennoch zu Verzögerungen kommen kann, sei nicht auszuschließen. »Nicht alle Maßnahmen können mit gleicher Intensität laufen. Hier versuchen wir bestmöglich zu steuern. So können wir beispielsweise Arbeiten dort vorziehen, wo Gebäude aktuell nicht oder kaum genutzt werden«, ergänzte der Technische Geschäftsführer des SIB, Volker Kylau. Lärmbelästigungen versuche man so gering wie möglich zu halten und entsprechend Pausen einzurichten. »Viele arbeiten aktuell von zu Hause oder betreuen ihre Kinder. Da fällt Baustellenlärm in der Nachbarschaft stärker auf als sonst. Hier bitten wir um Verständnis, auch im Sinne unserer Bauwirtschaft«, so Kylau.

Hintergrund: SIB in Zahlen

• Insgesamt betreut, verwaltet und bewirtschaftet der SIB rund 2.900 Gebäude mit einer Nettoraumfläche von 5,4 Millionen Quadratmetern
• Die jährlichen Betriebskosten (beispielsweise im Bereich Ver- und Entsorgung, Reinigung und Pflege, Inspektion, Wartung, …) dieser Gebäude belaufen sich auf rund 190 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2019)
• Jährlich werden durchschnittlich rund 2.300 Baumaßnahmen (in den Bereichen allgemeiner Landesbau, Hochschulbau, Bundesbau und Bauen für Dritte) mit einem Volumen von über 500 Millionen Euro (2019: rund 530 Millionen Euro) realisiert
• 2019 wurden über 80 Prozent des Auftragsvolumens im Bereich Landes- und Bundesbau an sächsische Unternehmen vergeben


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

Pressesprecherin Sandra Jäschke

Telefon: +49 351 564 40060

Telefax: +49 351 564 40069

E-Mail: presse@smf.sachsen.de

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