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Gesundheitsministerin verwahrt sich gegen Kritik an Umgang mit Quarantäneverweigerern

11.04.2020, 13:47 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Zur Kritik an geplanten Maßnahmen bei Widersetzung gegen Quarantänemaßnahmen erklärt Gesundheitsministerin Petra Köpping:

"Zum Umgang mit einem eventuellen Quarantäneverweigerer stellen wir klar, dass es nach wie vor Sache der Polizei ist, die von den Gesundheitsämtern angeordneten Maßnahmen durchzusetzen. Wir gehen auch weiterhin davon aus, dass solch gravierende Maßnahmen gar nicht nötig sein werden. Ich verwahre mich gegen Vorwürfe, wir wollten Menschen, die sich den Quarantäneanordnungen widersetzen, in die Psychiatrie einweisen. Diese Diskussion ist falsch und verleumderisch. Daher werden die Landeskrankenhäuser dafür nicht mehr zur Verfügung stehen, auch weil wir verhindern müssen, dass deren tägliche sehr gute Arbeit zum Nachteil der Patientinnen und Patienten und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschädigt wird. Insgesamt müssen wir alle sehr aufpassen, dass wir die Akzeptanz unserer Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen nicht infrage stellen. Sie sind wichtig für unser aller Gesundheit und Leben. Und sie sorgen dafür, dass die Krankenhäuser nicht an ihre Belastungsgrenze stoßen."


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Pressesprecherin Juliane Morgenroth

Telefon: +49 351 564 55056

Telefax: +49 351 564 55060

E-Mail: presse@sms.sachsen.de

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