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Messerstich in Dresdner Straßenbahn

11.03.2020, 10:24 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Beschuldigter in Untersuchungshaft

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden am 10. März 2020 einen Haftbefehl gegen einen 36-jährigen Deutschen erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft ange-ordnet. Dem Beschuldigten liegt gefährliche Körperverletzung zur Last. Er ist dringend verdächtig, am 9. März 2020 gegen 14:00 Uhr an der Haltestelle Straßburger Platz in der Straßenbahn Linie 13 einem Libyer mit einem Mes-ser in den Hals gestochen zu haben. Der Beschuldigte soll über den Ver-such des Geschädigten, eine bereits körperlich geführte Auseinanderset-zung zwischen dem Beschuldigten und zwei Syrern zu schlichten, in Wut geraten sein und zugleich aus Hass über die ethnische Herkunft des Ge-schädigten gehandelt haben.
Der Geschädigte erlitt eine ca. 10 cm lange und ca. 1,5 cm tiefe Schnittwun-de an der linken Halsseite, wobei die Halsschlagader nur knapp verfehlt wurde. Die Verletzung hätte in sehr kurzer Zeit zum Verbluten des Geschä-digten führen können.
Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.


Kontakt

Staatsanwaltschaft Dresden

Pressesprecher Jürgen Schmidt

Telefon: +49 351 446 2500

Telefax: +49 351 4464840

E-Mail: presse@stadd.justiz.sachsen.de

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