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Time Machine Conference 2019 in Dresden eröffnet

10.10.2019, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: »Demokratisierung einer europäischen Geschichtsschreibung”

Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange hat bei der heutigen Eröffnung der Time Machine Conference 2019 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Bedeutung des Projekts für das europäische Geschichtsbewusstsein hervorgehoben: »Das europäische Time Machine-Projekt verbindet das reiche kulturelle Erbe unseres Kontinents mit digitalen Technologien, um Geschichte neu erfahrbar zu machen. Das kann die Basis für ein neues, fundiertes und wahrhaft europäisches Empfinden für unsere gemeinsame Geschichte werden. Dokumente aus ganz Europa fließen in die Datenbank ein und jeder kann einen Beitrag leisten. Damit wird eine Demokratisierung der Geschichtsschreibung bewirkt und traditionelle Sichtweisen werden zurecht gerückt.”

Das Projekt Time Machine wurde 2013 ins Leben gerufen als ambitioniertes und weitrechendes Unterfangen, mit dem große Datenmengen aus der Vergangenheit verarbeitet werden. Damit soll die Erfahrung europäischer Geschichte und Kultur revolutioniert und in internationaler Zusammenarbeit eine Landkarte europäischer Geschichte erstellt werden, die tausende Jahre umfasst. Bei der diesjährigen Konferenz in Dresden diskutieren Unternehmen, Wissenschafts-, Technologie- und Kultureinrichtungen, Ministerien und Förderinstitutionen aus ganz Europa über die Möglichkeiten digitaler Technologien für die Erschließung von Kulturerbe in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kreativ- und Kulturwirtschaft, Unterhaltungs- und Medienwirtschaft, Stadtplanung, Politikgestaltung.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) unterstützt das Projekt Time Machine und insbesondere das Time Machine Project Center an der TU Dresden über die Richtlinie EuProNet mit Mitteln in Höhe von rund 272.000 Euro.
Zu den sächsischen Partnern des Time Machine Projekts gehören u.a.: Dresden concept, Hochschule für Bildende Künste Dresden, HTW Dresden, Sächsische Akademie der Wissenschaften, Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunst, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, Sächsisches Staatsarchiv, Stadtmuseum Dresden, Silicon Saxony, Stadtverwaltung Lommatzsch, SLUB, TU Dresden, Softwareparadies GmbH, IPROconsult, Institut für angewandte Informatik, Fachhochschule Dresden, designXpress Dresden, Cloud&Heat Technologies GmbH, 3Dkosmos. Zu den lokalen Time Machines zählt die Dresden Time Machine, die Leitprojekt der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 ist. Die Leipzig Time Machine ist in Vorbereitung.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Andreas Friedrich

Telefon: +49 351 564 60200

Telefax: +49 351 564 60299

E-Mail: andreas.friedrich@smwk.sachsen.de

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