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05.09.2019, 09:06 Uhr

Tag des offenen Denkmals 2019:

Landesamt für Denkmalpflege zeigt neueste Forschungsergebnisse zum »Blauen Wunder«

Am 8. September 2019, zum Tag des offenen Denkmals, öffnet das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) wieder sonst verborgene Türen und lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger von 11 bis 17 Uhr zu einem Besuch in das Restaurierungsatelier und seine wissenschaftlichen Sammlungen im Ständehaus Dresden ein.

Passend zum diesjährigen Motto »Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur« stellen die Restauratoren des LfD ihre Untersuchungsergebnisse an einem verhältnismäßig modernen Bauwerk vor. Als im Sommer 1893 zwischen Blasewitz und Loschwitz eine Brücke aus einer eisernen Fachwerkkonstruktion eingeweiht wurde, war sie in Europa eine der ersten Hängebrücken dieser Spannweite, die keine Strompfeiler im Fluss benötigte. Aufgrund der ungewöhnlichen Konstruktion und des hellblauen Anstrichs kam sie zu ihrem volkstümlichen Namen »Blaues Wunder«. Zahlreiche Anstriche hat das »Blaue Wunder« im Laufe der Jahre erhalten. In Vorbereitung der anstehenden Generalsanie-rung durch die Stadt Dresden untersuchten die Restauratoren des LfDs die Brücke und entdeckten den originalen Blauton. Am Denkmaltag werden erstmals die Farbschichten präsentiert und Untersuchungsmethoden anhand von Querschliffen vorgestellt.
Experten des LfD sind im Haus, um auf Fragen rund um Denkmalschutz und Denkmalpflege in Sachsen Antworten zu geben. In den wissenschaftlichen Sammlungen des LfD gibt es wieder Kostbares zu entdecken.

Der europaweite Tag des offenen Denkmals findet in Deutschland seit 26 Jahren statt. Rund 8.000 Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten - in Sachsen etwa 800 - öffnen ihre Pforten für kleine und große Besucher.

  • Sonntag, 8. September 2019, 11 bis 17 Uhr Expertenführungen durch das LfD mit Restaurierungsatelier und wissenschaftlichen Sammlungen, Beginn der letzten Führung 15:45 Uhr
  • LfD, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, freier Eintritt

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Landesamt für Denkmalpflege Sachsen
Themen
Bau, Immobilien, Denkmalpflege, Kunst & Kultur, Sicherheit & Inneres
Kontakt
Pressesprecherin Sabine Webersinke
Telefon +49 351 48 430 403
Telefax +49 351 48 430 488
 
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