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24.05.2019, 16:28 Uhr

Millionenförderung für drei Universitäten Sachsens im Programm „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Digitalisierung der Lehrerbildung ermöglicht später einen modernen Unterricht“

Mit insgesamt drei Projekten haben sich die TU Dresden, die TU Chemnitz und die Universität Leipzig erfolgreich um Förderung im Rahmen des Bund-Länder-Programmes „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ beworben. Das Auswahlgremium schlug das Projekt „TUD-Sylber-BBS: Synergetische Lehrerbildung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen" der TU Dresden, das Projekt „DigiLeG: Digitale Lernumgebungen in der Grundschule“ an der TU Chemnitz, und das gemeinsame Projekt der TU Dresden und der Uni Leipzig mit dem Titel „Praxis-digitaliS: Praxis digital gestalten in Sachsen“ vor. Das Vorhaben der TU Dresden hat ein beantragtes Gesamtvolumen von 2,49 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren bis 2022. Der Projektantrag der TU Chemnitz beinhaltet ein Volumen von 2,352 Millionen Euro. Der Antrag des Leipzig-Dresdner-Verbundvorhabens hat ein Finanzvolumen von 2,964 Millionen Euro.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt: „Dies ist ein großer Erfolg für die drei Universitäten. Sie haben sich mit drei Vorhaben beworben, die auf ganz spezielle Aspekte der Lehramtsausbildung zugeschnitten sind und können nun von einer sehr umfangreichen Förderung profitieren. Diese Projekte widmen sich der verbesserten Lehrerbildung für berufsbildende Schulen und für Grundschulen sowie der Entwicklung und dem Einsatz digitaler Lernmethoden. Es ist enorm wichtig, dass digitale Lernmethoden in den Universitäten entwickelt und gelehrt werden, damit die künftigen Lehrer sie dann später im Schuldienst anwenden können. Die drei Vorhaben werden dazu beitragen, die Qualität der Lehrerbildung nicht nur allgemein sondern auch in ganz spezifischen Bereichen zu erhöhen. Damit werden den Schulen hervorragend ausgebildete Junglehrer, die mit modernster Didaktik betraut sind, zu Verfügung stehen.

Insgesamt 64 Hochschulen werden von einer zusätzlichen Förderrunde in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern profitieren. Das Auswahlgremium hat 43 Projekte für eine Förderung von insgesamt bis zu 79 Millionen Euro bis zum Ende des Jahres 2023 empfohlen. 26 der ausgewählten Projekte widmen sich dem Themenschwerpunkt „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und 13 Projekte dem Bereich „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“. 4 Projekte setzen vor allem an der Schnittstelle dieser Bereiche an. Im Jahr 2013 war die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ als gemeinsames Bund-Länder-Programm für zehn Jahre beschlossen worden. Der Bund stellt ein Gesamtfördervolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit.

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