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09.05.2019, 14:30 Uhr

Richtfest für Laborneubau an der Staatlichen Studienakademie Riesa

Der Laborneubau für die Staatliche Studienakademie Riesa nimmt Gestalt an. Gebaut wird ein Zweigeschosser mit knapp 560 Quadratmetern Nutzfläche. Gemeinsam mit Bauleuten und Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen wurde heute das Richtfest gefeiert.

Finanzminister Dr. Matthias Haß: „Die Berufsakademie Sachsen leistet einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung der regionalen Wirtschaft. Dafür schaffen wir moderne Lehr- und Lernbedingungen wie jetzt mit dem neuen Laborgebäude der Staatlichen Studienakademie Riesa. Durch die enge Zusammenarbeit der Partner vor Ort ist die Ausbildung praxisorientiert und bietet ganz konkrete Zukunftsperspektiven für die Studierenden. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Sachsens.“

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „An der Staatlichen Studienakademie Riesa, einem der sieben Standorte der Berufsakademie Sachsen, können Studierende aus einer Reihe von Fachrichtungen wählen, die auf dem Arbeitsmarkt begehrt sind. Dazu gehören beispielsweise Maschinenbau, Biotechnologie, Chemietechnologie, Strahlen- und Umwelttechnik sowie die Fachrichtung Handelsmanagement. Der Schlüssel zu einer praxisorientierten und erfolgreiche Lehre ist studiengangübergreifendes Zusammenarbeiten, das Entwickeln gemeinsamer Fragestellungen und die Aufgeschlossenheit, die Forschungsmethoden aller Wissenschaftsgebiete für sich selbst fruchtbar zu machen. Ich freue mich auf die Aussicht, dass mit dem Neubau auch neuer Raum für interdisziplinäre Wissensvermittlung und -erarbeitung entstehen wird.“

Prof. Dr. Ute Schröter-Bobsin, Direktorin der Staatlichen Studienakademie Riesa: „Der Neubau ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Studienstandorts Riesa. Mit ihm können wir innovative Lehr-und Lernkonzepte für ein modernes, kompetenzorientiertes Studium umsetzen.“

Hintergrund:

Zu dem bestehenden Lehr- und Lerngebäude auf dem Campus der Staatlichen Studienakademie Riesa ist der Neubau eine wichtige Ergänzung. Nach Abschluss der Baumaßnahmen stehen im Erdgeschoss unter anderem Fachkabinette und Seminarräume zur Verfügung. Eine Besonderheit ist das neugestaltete Planspielkabinett. Dort können die Studierenden künftig anhand von interaktiven Planspielen betriebswirtschaftliche Grundlagen erlernen. Im Obergeschoss des Neubaus entstehen Verwaltungsräume und ein PC-Pool. Am Haupteingang des Gebäudes wird im Zuge der Bauarbeiten ein kleiner Vorplatz errichtet, der neben Sitzmöglichkeiten auch Abstellplätze für Fahrräder bietet. Zudem werden die Parkmöglichkeiten erweitert.

Nach derzeitigem Stand werden die unter Regie der Niederlassung Dresden II des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement durchgeführten Bauarbeiten im Frühjahr 2020 beendet sein. Der Neubau ergänzt die Campusbebauung der teilweise denkmalgeschützten Bestandsbauten an der nordwestlichen Ecke des Campus. Die Kosten betragen rund 2,9 Millionen Euro. Finanziert wird das Vorhaben vom Freistaat Sachsen. Die Baumaßnahmen werden mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

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