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Umbau der Festung Dresden kommt gut voran

09.05.2019, 11:15 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Außergewöhnliche Ausstellung zu Dresdens Geschichte eröffnet im Spätherbst

Versteckt unterhalb der Brühlschen Terrasse war die Festung Dresden viele Jahre ein Geheimtipp. Damit wird ab Spätherbst Schluss sein. Dann soll die Festung Dresden wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein und zu einem Anziehungspunkt für alle werden, die Dresdens Geschichte aus einer anderen Perspektive kennenlernen wollen.

Für rund 8 Millionen Euro wird die Festung Dresden unter Regie der Niederlassung Dresden I des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) bis Spätherbst 2019 umgebaut. Künftig wird der Besuch barrierefrei möglich sein. Ein neuer Aufzug von der Brühlschen Terrasse bringt dann alle, die die Festung Dresden erkunden und erleben wollen, ans Ziel. Der etwas versteckte Eingang am Georg-Treu-Platz zwischen Albertinum und Lipsiusbau wird zum Ausgang umgestaltet. Neben dem neuen Lift gibt es künftig noch einen weiteren Eingang vom Terrassenufer.
Auch beim Innenausbau spielt die Barrierefreiheit eine wichtige Rolle. Für den vollständig neu gestalteten Rundgang durch die Festung werden ein Steg- und Wegesystem im Inneren der Festung eingebaut und in den Gängen die Niveauunterschiede angeglichen.

„Obwohl die Festung der älteste original erhaltene Teil Dresdens ist, ist der Bau aus dem 16. Jahrhundert vielen Besuchern Dresdens unbekannt. Wir wollen die in den Mauern verborgenen Geschichten greifbar machen. Aufgrund ihrer Architektur eignet sich die Festung Dresden nicht als normales Museum. Wir gehen hier neue Wege mit einem außergewöhnlichen multimedialen Konzept. Ich freue mich, dass sich die Festung Dresden den Besuchern ab Spätherbst als eines der modernsten und innovativsten Museen der Bundesrepublik präsentieren kann“, bilanzierte Sachsens Finanzminister Dr. Matthias Haß.

Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH ergänzte: „Es ist sehr beeindruckend, mit welchem Aufwand der SIB gemeinsam mit uns die Festung Dresden zurzeit gestaltet. Wir sind für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung sehr dankbar. Heute konnten wir zum ersten Mal eine kleine Ahnung von unserem Erlebnisangebot ,Festung Xperience‘ geben, das wir ab Spätherbst 2019 hier am authentischen Ort präsentieren werden. Das ist für uns ein schöner Moment. Denn langsam fügen sich alle Teile dieses Großprojektes zusammen, an dem wir seit sechs Jahren arbeiten. Wir freuen uns darauf, die Geschichte dieses unglaublich spannenden historischen Ortes mit moderner audiovisueller Technik für die Menschen nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar werden zu lassen. Wir laden unsere Gäste ein, ab Herbst 2019 in 500 Jahre Festungsgeschichte einzutauchen und sich von überwältigenden Projektionen und Inszenierungen entführen zu lassen. Mit der ,Festung Xperience‘ öffnet der erste Teil unseres Gesamtprojektes ,Dresden Xperience‘, das wir im kommenden Jahr im Dresdner Zwinger weiterführen werden.“

HINTERGRUND

Dresden Xperience. Zwei besondere Orte. Ein faszinierendes Erlebnis.
„Dresden Xperience“ ist eine Marke, unter der die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH ab Herbst 2019 zwei neue Erlebnisangebote in der Stadt Dresden vermarkten werden. Ab Spätherbst 2019 öffnet die „Festung Xperience“ in der Festung Dresden unter der Brühlschen Terrasse, im Juni 2020 folgt „Zwinger Xperience“ in der Bogengalerie L im Dresdner Zwinger. Beide Angebote sind weniger Ausstellungen, als vielmehr Erlebnisse. Sie vermitteln die Geschichte der jeweiligen Anlage mit moderner audiovisueller Technik und hochemotionaler Dramaturgie.

Beispielsweise nutzt die „Festung Xperience“ aufwendige 360°-Projektionen direkt auf den alten Festungsmauern und ein leistungsstarkes Audio-System, das die Gäste auf eine einzigartige Reise durch die Geschichte der Festung Dresden entführt.

Die „Dresden Xperience“ wird im Jahr 2020 die Geschichte des Dresdner Zwingers mit ähnlichen Mitteln emotional und emotionalisierend erzählen. Dabei kommen aber vor allem überdimensionale Screens und Sphären mit LED-Bildschirmen, aber auch eine VR-Installation zum Einsatz.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

Pressesprecherin Sandra Jäschke

Telefon: +49 351 564 40060

Telefax: +49 351 564 40069

E-Mail: presse@smf.sachsen.de

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