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14.04.2019, 12:30 Uhr

Sachsen Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange gratuliert Astrid Menzel zur Auszeichnung mit dem Förderpreis beim Filmfest Dresden

Für die Ehrung mit dem Filmförderpreis der Kunstministerin beim 31. Filmfest Dresden gratuliert Dr. Eva-Maria Stange der Regisseurin Astrid Menzel. Sie erhielt die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren Film „Nicht im Traum“. Der Film zeigt, wie ein älteres Paar sich dem Leben widersetzt, das immer mehr von Krankheit und Pflege geprägt ist. Es kämpft um seine Würde und balanciert am Rande der früheren Existenz.

Dr. Eva-Maria Stange erklärt: „Astrid Menzel widmet sich in ihrer filmischen Arbeit dem Thema des Alterns, der Angst davor und seinen Zumutungen. Sie wirft in nur 20 Minuten einen sehr genauen, sensiblen, berührenden und immer würdevollen Blick auf ihre Protagonisten, aber auch auf die Angehörigen und das soziale Umfeld. Ihr ist ein hervorragendes weil reifes Stück realistisches Kurzfilmkino gelungen, das sich einem schwierigen Thema unseres Lebens widmet. Mancher möchte es vielleicht verdrängen, aber niemand kann wirklich die Augen davor verschließen. Astrid Menzel hilft uns hinzusehen.“

In der Jurybegründung heißt es: Realistisch dargestellt erleben wir Szenen, die zum Leben gehören, uns alle, früher oder später, mittel- oder unmittelbar betreffen. Behutsam, mit großer Sorgfalt und Reife inszeniert, mutig und glaubwürdig gespielt, überzeugt der Film auch durch präzisen Schnitt und klassische Bildsprache. Er führt uns fast zärtlich an die Protagonisten und lässt uns intensiv mitfühlen.

Die Preisträgerin Astrid Menzel wurde 1985 in Hamburg geboren. Sie studierte Regie an der Theater- und Filmhochschule Lissabon. Danach arbeitete sie zunächst als Produktions- und Regieassistentin bei internationalen Filmproduktionen in Berlin und Lissabon. Derzeit bereitet sie eine erste längere Dokumentation vor.

Die kulturelle Filmförderung gehört zu den Schwerpunkten der Kunstförderung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Diese wird im Jahr 2019 erneut aufgestockt auf eine Fördersumme von insgesamt mehr als 2,3 Millionen Euro. Hinzu kommen die Projektförderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Instrumente der wirtschaftlichen Filmförderung und die Förderung durch die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH. Enthalten sind in der Förderung auch fünf Preise des Kunstministeriums, darunter der Filmförderpreis der Kunstministerin. Das Preisgeld von zwanzigtausend Euro trägt dazu bei, das Filmfest Dresden zu einem der höchstdotieren Kurzfilmfestivals in Europa zu machen.

Diese Maßnahmen werden mitfinanziert mit Steuermitteln durch den von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalt.

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