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15.03.2019, 11:04 Uhr

simul+InnovationHub: Projektumsetzung in vollem Gange

Staatsminister eröffnet 1. Fachkonferenz des simul+InnovationHub

Seit über drei Monaten verknüpft der simul+InnovationHub aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen, um sie in praktische Anwendungen zu überführen. Ein guter Zeitpunkt, um die ersten Projekte in der Umsetzung vorzustellen und weiter am Kernziel des simul+InnovationHub zu arbeiten: „Innovative Lösungen für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum der Zukunft“ entwickeln. Unter gleichnamigem Titel eröffnete Staatsminister Thomas Schmidt heute (15. März 2019) im Nossener Landwirtschafts- und Umweltzentrum (LUZ) die erste Fachkonferenz des simul+InnovationHub. Die ganztägige Veranstaltung mit über 100 Teilnehmern diente auch dem Austausch der Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung, Wissenschaft und Forschung.

„Unsere Zukunftsinitiative simul+ trägt Früchte – nicht zuletzt dank vieler engagierter Mitstreiter! Unsere bisher erzielten Ergebnisse sind mehr als vorzeigbar: Neben vielen Foren zum Netzwerken und zum Wissenstransfer als erste Säule von simul+, haben wir zu Beginn dieser Woche die besten „Ideen für den ländlichen Raum“ im simul+Wettbewerb, unserer zweiten Säule, prämieren können“, sagte Staatsminister Schmidt. „Seit Dezember 2018 haben wir eine dritte Säule mit unserem simul+InnovationHub begründet. Er steht sinnbildlich und praktisch für die Umsetzung ganz konkreter Projekte. Der InnovationHub beweist, dass Innovation, Digitalisierung und Vernetzung nicht ausschließlich in den Forschungskernen großer Städte oder gar Ballungsräume stattfindet. Unsere Projekte werden vor allem im ländlichen Raum Sachsens angesiedelt sein! Der InnovationHub wird zeigen, welche Möglichkeiten sich für Umwelt und Ernährung, Landwirtschaft und die ländliche Gemeinden bei der Nutzung digitaler Technologien ergeben!“

In den Projekten des simul+InnovationHub werden moderne Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt, um innovative Lösungen für die Landwirtschaft, Umwelt, Ernährungswirtschaft und den ländlichen Raum der Zukunft zu entwickeln und zu erproben. In der Fachkonferenz wurden die Potenziale von 5G – der nächsten Mobilfunkgeneration – für den ländlichen Raum aufgezeigt und das geplante Experimentier- und Demonstrationsfeld vorgestellt. Auf dem Programm standen zudem visionäre Maschinenkonzepte wie die Feldschwarm®-Technologie. Durch einen ganzen Schwarm kleiner autonomer Feldmaschinen, die miteinander vernetzt sind, sollen große und schwere Landmaschinen in der Zukunft ersetzt werden. Durch den Einsatz kleinster Sensoren kann auf diese Weise nicht nur der Boden geschont, sondern die zentimetergenaue Beschaffenheit von Boden und Pflanzen analysiert, ausgewertet und anschließend zielgerichtet und ressourceneffizient bearbeitet werden.

Vorgestellt wurden daneben ausgewählte Projekte zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt der Fachkonferenz waren die „Digitalen Dörfer“ – ein vielversprechender Projektansatz zur Entwicklung des ländlichen Raums in Sachsen. Begleitet wird die Veranstaltung von einem Marktplatz der Möglichkeiten, auf dem Poster, Filme und Ausstellungsobjekte zu den Projekten präsentiert werden.

Die Zukunftsinitiative simul+ und die darin geplanten Maßnahmen werden mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Hintergrund:

Am 6. Dezember 2018 hatte Staatsminister Schmidt den simul+InnovationHub als dritte Säule der Zukunftsinitiative simul+ gestartet. Die Umsetzung wird vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie koordiniert. Unter dem Dach des neuen Hub werden Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und Verwaltung gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Bereichen ländlicher Raum, Umweltschutz, Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft realisieren. Mit dem simul+InnovationHub werden neue Produkte, Verfahren und Technologien in zunächst fünf Themenfeldern umgesetzt: (1) Experimentierfeld 5G in Land- und Forstwirtschaft, (2) Smart Farming und Forsttechnik, (3) Umwelttechnologien und Nachhaltigkeit, (4) Natur- und Klimaschutz, (5) Digitale Dörfer und smarte ländliche Regionen.

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Themen
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