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13.01.2019, 10:00 Uhr

Schüler adoptieren Denkmale – neue Wettbewerbsrunde startet

Schulen, die im kommenden Schuljahr die Patenschaft für ein Denkmal übernehmen wollen, können sich mit ihrer Projektidee um eine der zahlreichen Prämien bewerben. Das Kultusministerium und das Landesamt für Denkmalpflege haben die neue Wettbewerbsrunde des Landesprogramms „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ ausgerufen. Bis zum 3. Juni 2019 können sich Klassen, Kurse und Lerngruppen aller Schularten um eine der 18 Prämien (davon drei von der Stadt Dresden ausgelobte Prämien für ein Denkmal in der Landeshauptstadt) in Höhe von 500 Euro bewerben. Mit dem Geld soll die Umsetzung der Projektidee unterstützt werden. Teilnehmer des Landesprogramms erhalten außerdem die Möglichkeit, an einem Bildungstag teilzunehmen und andere Denkmale kennenlernen, sie erhalten Kontakt zu der zuständigen Denkmalbehörde und sie können eine Projektberatung in Anspruch nehmen.

Kultusminister Piwarz ermunterte die Schulen ausdrücklich, sich mit einem Denkmal in ihrer Umgebung zu beschäftigen. „Mit PEGASUS schaffen wir es, junge Leute für Denkmäler zu begeistern und Vorurteile abzubauen. Die Geschichte hinter den Denkmälern ist nicht verstaubt und langweilig, sondern spannend, emotional und heimatverbunden. In Sachsen gibt es so viele Denkmale, an vielen gibt es noch eine Menge zu erforschen - Grabsteine, Schulgebäude, Industrieanlagen oder Kirchen. Wie müssen die Schüler dafür gewinnen, damit unser kulturelles Erbe auch in Zukunft gepflegt und geschützt wird“.

Das Formblatt für die Bewerbung sowie weitere Informationen sind zu finden unter: www.schule.sachsen.de/pegasus

PEGASUS ist ein gemeinsames Programm des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Landesamt für Archäologie Sachsen, dem Dresdner Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie mit dem Forum für Baukultur e. V. Dresden.

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