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Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: Erfolg bei Einwerbung von DFG-Geldern ist weiterer Beleg für die Forschungsstärke der TU Dresden und ihrer im „DRESDEN- concept“ vereinten Partner

26.11.2018, 11:23 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Dresden und weiteren Forschungseinrichtungen zur Einwerbung von zusätzlichen Forschungsgeldern von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gratuliert. Beide der zur Entscheidung anstehenden Anträge für die Sonderforschungsbereiche mit sächsischer Beteiligung bzw. Federführung waren erfolgreich. Das wurde heute in der Auswahlrunde des Bewilligungsausschusses der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entschieden.

Bei den Einrichtungsanträgen konnte der geplante Forschungsverbund der Universität des Saarlandes und der TU Dresden „Grundlagen Verständlicher Software-Systeme – Für eine nachvollziehbare Cyber-Physische Welt” überzeugen. Bei den Fortsetzungsanträgen gab es eine positive Förderentscheidung für weitere vier Jahre für den Sonderforschungsbereich „Korrelierter Magnetismus: Von Frustration zu Topologie“.

Dr. Eva-Maria Stange: „Wenn man bedenkt, dass in diesem stark auf Wettbewerb ausgerichteten Verfahren insgesamt nur rund 70 Prozent der zuvor von hochrangigen international zusammengesetzten Gutachtergremien mit einer positiven Empfehlung versehenen Anträge eine Förderung erhalten, ist dieser Erfolg ein weiterer Beleg für die Forschungsstärke und wissenschaftliche Exzellenz der TU Dresden und ihrer im „DRESDEN- concept“ vereinten Partner. Erst jüngst hat sich die TU Dresden erfolgreich mit drei geförderten Anträgen in der Förderlinie Exzellenzcluster der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern durchsetzen können und damit die Voraussetzung geschaffen, sich mit ihrem Zukunftskonzept in der Liga der deutschen Spitzenuniversitäten behaupten zu können.“

Für die in dieser Auswahlrunde erfolgreichen Sonderforschungsbereiche mit Beteiligung sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen stellt die DFG über die Laufzeit von vier Jahren eine Fördersumme von insgesamt rund 19 Mio. Euro bereit.

Sonderforschungsbereich/TRR 248 „Grundlagen Verständlicher Software-Systeme – Für eine nachvollziehbare Cyber-Physische Welt” an der Universität des Saarlandes und der TU Dresden
Sprecher: Prof. Dr-Ing. Holger Hermanns, Universität des Saarlandes
Standortsprecher Dresden: Prof. Dr.-Ing. Raimund Dachselt, TU Dresden
Sprecherhochschule: Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Antragszeitraum: 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022
Beantragte Förderperiode: 1. (Einrichtungsantrag)
Fördersumme: rd. 9,1 Mio. € + Programmpauschale von 22 Prozent
Antragstellende Einrichtungen: Universität des Saarlandes, TU Dresden, Fakultät Informatik
Beteiligte Einrichtungen: Max-Planck-Institut für Informatik, Saarbrücken und Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, Saarbrücken und Kaiserslautern

Sonderforschungsbereich 1143 „Korrelierter Magnetismus – Von Frustration zu Topologie” an der TU Dresden
Sprecher: Prof. Dr. Matthias Vojta, TU Dresden
Antragszeitraum: 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022
Beantragte Förderperiode: 2. (Fortsetzungsantrag);
Fördersumme: rd. 9,4 Mio. € + Programmpauschale von 22 Prozent
Antragstellende Hochschule: TU Dresden, Fakultät Physik, Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie, Center for Transport and Devices of Emergent Materials
Beteiligte Einrichtungen: Hochfeld-Magnetlabor Dresden am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden, Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, Dresden, Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden, TU Berlin, Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften

Informationen zu den beiden Sonderforschungsbereichen finden Sie unter: http://www.dfg.de/


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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