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Kunstministerin eröffnet Sächsischen Musikschulkongress in Leipzig

10.11.2018, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Dr. Eva-Maria Stange: „Wir wollen Beschäftigungsverhältnisse, die attraktiv für Musikpädagogen sind“

„Die hohe Dichte an musikalischen Angeboten ist ein Markenzeichen Sachsens. Die Musikschulen erfreuen sich zunehmender Nachfrage. Wir unterstützen sie dabei, das steigende Interesse an musikalischer Erziehung auch befriedigen zu können“, erklärt Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange auf dem heutigen 2. Sächsischen Musikschulkongress in Leipzig. Dort tauschen sich die Verbandmitglieder aus,
wie die Vermittlung künstlerischer und pädagogischer Impulse in Zukunft noch besser erfolgen kann.

Die Ministerin betont: „Musikschulen und deren Angebote für junge Musiker und diejenigen, die es werden wollen, sind ein wichtiger Faktor für das gesellschaftliche und kulturelle Miteinander. Das Musizieren übt nicht nur die technischen Fähigkeiten und das musikalische Zusammenspiel, es erfordert ein intensives aufeinander Hören und einen respektvollen Umgang miteinander, Fähigkeiten, die auch in anderen Lebensbereichen von größter Wichtigkeit sind. Deshalb räumen wir der musikalischen Bildung als Teil der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Sachsen einen hohen Stellenwert ein.“

Dies sei auch im landesweites Konzept Kulturelle Kinder- und Jugendbildung so verankert, dass die Staatsregierung Ende Oktober verabschiedet hat. Dieser gemeinsame Rahmen zur Förderung und Entwicklung der Kulturellen Bildung in Sachsen sei ein Meilenstein für die Verstetigung der Anstrengungen unserer Bildungseinrichtungen, der Kulturinstitutionen sowie des Jugendbereichs auf dem Gebiet der Kulturellen Bildung. Diese sei Teil eines umfassenden Bildungsverständnisses und müsse allen auch weit entfernt von den Großstädten die Teilhabe ermöglichen.

„Mein Ministerium fördert die Musikschulen als öffentliche Kultur- und Bildungseinrichtungen, die Elemente der außerschulischen Jugendbildung, der schulischen Bildung, der Kulturellen Bildung und der musischen Erziehung in sich vereinen“, unterstreicht die Ministerin. In den Haushaltsjahren 2017 und 2018 standen den Musikschulen in Sachsen jeweils sechs Millionen Euro Zuschüsse des Freistaates zur Verfügung – dies solle im Doppelhaushalt 2019/2020 möglichst fortgeschrieben werden. Neben der Förderung der Musikschulen durch den Freistaat sei seit 2015 dauerhaft das Programm „Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) als fester Bestandteil Kultureller Kinder- und Jugendbildung eingeführt.

Kunstministerin Dr. Stange sagte zur Eröffnung des Musikschulkongresses: „Ich teile mit Ihnen die Sorge, dass wir auch zukünftig eine ausreichende Anzahl von Musikpädagogen haben, die als hochmotivierte Lehrkräfte an den Musikschulen den musikalischen Nachwuchs begleiten. Ich setze mich auch weiterhin dafür ein, dass wir Musikpädagogen Beschäftigungsverhältnisse anbieten können, die attraktiv für hochqualifizierte Lehrkräfte sind.“


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Ansprechpartnerin Katharina Strack

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: presse@smwk.sachsen.de

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