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24.10.2018, 17:11 Uhr

Neubau Justizvollzugsanstalt Zwickau

Vorbereitungen für Neuausschreibung der Bauleistungen laufen auf Hochtouren

Am 23.10.2018 hat die Baukommission von Thüringen und Sachsen zur Errichtung der gemeinsamen Justizvollzugsanstalt Zwickau getagt und sich einvernehmlich auf das weitere Vorgehen geeinigt. Entsprechend den Beschlüssen der Baukommission laufen die Vorbereitungen für die Neuausschreibung der Bauleistungen auf Hochtouren. Dazu wird aktuell die Ausführungsplanung für eine kleinteiligere Vergabe erstellt. Dieser Prozess läuft gleitend in Abhängigkeit zum vorgesehenen Bauablauf und der damit verbundenen Reihenfolge der Gewerke. Wie bereits bekannt ist, konnte im Ergebnis eines Generalunternehmer-Vergabeverfahrens im Mai 2018 kein Zuschlag erteilt werden. Die Beräumung von Altlasten und das aufwändige Freimachen des Baufeldes auf dem ehemaligen Gelände des Reichsbahnausbesserungswerks sind inzwischen abgeschlossen.

Die Ausschreibung der noch ausstehenden Leistungen für die geplante JVA Zwickau mit 820 Haftplätzen soll nun in mehreren Teillosen erfolgen. In einem ersten Vergabeblock ist vorgesehen, die Lose Baugruben und Spezialtiefbau (Bohr- und Rammpfahlgründungen), Regenrückhaltebecken sowie Anstaltsmauer als vorgezogene Leistungen mit einem Baubeginn ab dem II. Quartal 2019 auszuschreiben. Der zweite Vergabeblock wird die Rohbauarbeiten, die Ausbaugewerke sowie die Außenanlagen, ein dritter Teil die Ausstattung der Justizvollzugsanstalt umfassen.

Durch das Vorziehen einzelner Maßnahmen des ersten Vergabeblocks soll weiteren zeitlichen Verschiebungen bei der Umsetzung des Gesamtvorhabens entgegen gewirkt werden. Nach überarbeitetem Baumanagementplan geht die Projektleitung nunmehr von einer baulichen Umsetzung der Hauptmaßnahme im Zeitraum vom II. Quartal 2019 bis zum IV. Quartal 2023 mit anschließender Inbetriebnahmephase aus.

Das veränderte Vergabeverfahren mit Teillosen ermöglicht vor allem kleineren mittelständischen und in der Region ansässigen Unternehmen eine Teilnahme am Wettbewerb um Bauleistungen für das derzeit größte Vorhaben der sächsischen Staatsbauverwaltung. Die Koordination dieser Großen Baumaßnahme, die Sachsen und Thüringen gemeinsam durchführen, wird damit aber auch anspruchsvoller.

Mit Vorlage der ersten Submissionsergebnisse aus den Neuvergaben werden die Gesamtbaukosten für den Neubau der JVA Zwickau fortgeschrieben. Bisher betragen die genehmigten Baukosten einschließlich Mehrkosten durch einen größeren Aufwand bei der vorgeschalteten Teilmaßnahme Baufeldfreimachung 174,0 Mio. €.

Vor Ort wird mit der Umsetzung erster Erschließungen fortgefahren und zwischenzeitlich die transportfähige Zerlegung des denkmalgeschützten Wasserturms abgeschlossen. Die einzelnen Bauteile des Wasserturms sind eingelagert und können von dort an einen künftigen Aufstellungsort verbracht werden. Dazu laufen weiter Gespräche, so dass Angaben zu Ort und Zeitplan eines Wiederaufbaus derzeit noch nicht möglich sind.

Darüber hinaus ist die Errichtung einer im Bebauungsplan vorgesehenen Planstraße zur Erschließung des Hinterlieger-Grundstücks der ehemaligen Werkstatt der Deutschen Bahn bis Mai 2019 durch die Stadt Zwickau vorgesehen.

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