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11.10.2018, 15:42 Uhr

Preisverleihung bei CYNETART – Internationales Festival Medienkunst

Dr. Eva-Maria Stange: „Aufforderung zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung“

STUPOR ist 2018 das Thema des Wettbewerbs der CYNETART, dem Internationalen Festival für Medienkunst, dessen Preisträger heute bekannt gegeben wurden. Der aus dem Lateinischen abgeleitete Name, der mit „fassungslos, verblüfft sein“ übersetzt werden kann, ist bewusst mit einem gesellschaftspolitischen Bezug gewählt worden: Stupor als Begriff für Selbstbehauptung, für die Haltung, eine Reaktion zu verweigern und entgegen aller Erwartungen nicht „mitzumachen“. Gesucht wurde dazu passend eine „schockierende“ Art von Kunst, die den unterschiedlichen Erwartungen nicht entspricht. Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Die Trans-Media-Akademie Hellerau (TMA) und ihre Partner setzen mit ihrem Ausschreibungsthema ein künstlerisches Ausrufezeichen, das nach einer intensiven Auseinandersetzung ruft. Welche Wirkung haben die starken politischen Ereignisse, gesellschaftliche Anforderungen oder vorherrschende künstlerische Strömungen auf Psyche, Körper und Geist und wie wollen und können wir darauf reagieren? Ich gratuliere den Preisträgern sehr herzlich und wünsche dem Festival eine große Resonanz.“ Die Ausschreibung richtete sich an Künstlerinnen und Künstler sowie Forscherinnen und Forscher, die sich in ihrer künstlerischen und forschenden Praxis mit Neuen Medientechnologien auseinandersetzen mit Formaten wie Installation, Objekten, Performance, Netzkunst-Projekten und Virtual Reality-Arbeiten.
Der Förderpreis der sächsischen Kunstministerin, dotiert mit 10.000 Euro, geht an Sine Wave Orchestra – Stay. In dieser Performance kreieren die Teilnehmer nacheinander ihre eigene Sinuswelle im Performance-Raum. Diese Wellen bilden einen sich gegenseitig störenden Schallraum, während sich das Klangfeld eines Raumes während der Performance ändert.
Das Artist-in-Residence-Stipendium der sächsischen Kunstministerin wird in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden vergeben an Ya-Wen Fu – Aiming, but where to (Projektrealisierung 2019). Während sich andere Performerinnen und Performer durch absolute Entblößung ihrer Körper präsentieren und gleichzeitig die Verletzlichkeit ihres Egos offenbaren, wird Ya-Wen Fu von einer Art Schutzkonstruktion bedeckt. Das Stipendium (dotiert mit maximal 10.200 Euro) fördert die die künstlerische Auseinandersetzung mit transdisziplinären Kunstformen und Konzepten. Die 22. Ausgabe der CYNETART findet vom 11. bis 14. Oktober 2018 im Festspielhaus Hellerau statt. Ein Programm aus Konzerten, Performances und Vorträgen begleitet den biennalen CYNETART-Wettbewerb samt Preisverleihung. Mehr unter: www.cynetart.org/2018

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