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28.09.2018, 15:26 Uhr

Wissenschaftsministerin gratuliert Universität Leipzig zur Beteiligung am „Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“

Dr. Eva-Maria Stange: „Leipziger Forscher untersuchen globales Funktionieren populistischer Erscheinungen“

Die Universität Leipzig wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Forschungsprojekt „Populismus und die Dialektiken des Globalen“ am Aufbau eines „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ beteiligt. Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange gratuliert der Universität Leipzig zu ihrem Erfolg im Auswahlverfahren: „Es ist ein sehr schöner Erfolg für die Universität Leipzig und die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass sie mit ihrem Forschungsprojekt für die Aufbauphase des Instituts ausgewählt worden. Ich begrüße es sehr, dass die Bundesregierung auf den durch die gesellschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren gestiegenen Forschungsbedarf reagiert und Mittel für die wissenschaftliche Erforschung dieser Zusammenhänge bereitstellt. Wir tun dies auch in Sachsen, indem wir das Zentrum für Integrationsstudien der TU Dresden und das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung bei ihren Projekten unterstützen.“

Ministerin Dr. Stange unterstreicht: „Die Leipziger Forscherinnen und Forscher haben sich mit einem besonderen Themenaspekt der Globalisierungsforschung an der Ausschreibung beteiligt. Mit ihrer Schwerpunktsetzung werden sie wichtige Erkenntnisse nicht nur über den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer bundesdeutschen Gesellschaft sondern im globalen Funktionieren populistischer Erscheinungen einbringen. Die Lebenswelt der Menschen weltweit ändert sich durch Digitalisierung, neue Kommunikationsformen, zunehmende Globalisierung, soziale Spaltung, Flucht und Migration. Dies verunsichert viele Menschen, lässt neue politische Strömungen entstehen und kann den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Politik und Gesellschaft benötigen wissenschaftliche Erkenntnisse um diese Prozesse zu verstehen und mit den richtigen Maßnahmen gegensteuern zu können.“ Staatsministerin begrüße es sehr, dass für die Gründung des von der Bundesregierung geplanten Forschungsverbunds ein parteipolitisch unabhängiges und ausschließlich wissenschaftsgeleitetes Verfahren angewandt werde.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat für den Aufbau des „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einen Verbund aus Hochschul- und Forschungsinstituten ausgewählt. Die Universität Leipzig ist mit ihrem Centre for Area Studies dabei eine von elf Einrichtungen aus zehn Bundesländern. Gemeinsam sollen diese ein Forschungsprogramm und eine Lenkungsstruktur für das dezentral angelegte Institut erarbeiten. Laut BMBF ist der Forschungsverbund multidisziplinär angelegt, Forscher sollen an verschiedenen Orten arbeiten. Für den Verbund ausgewählt wurden neben der Universität Leipzig, die Technische Universität Berlin, die Universitäten Bielefeld, Bremen, Frankfurt, Halle-Wittenberg, Hannover und Konstanz sowie das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen, das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung Hamburg und das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena.

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