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17.08.2018, 13:26 Uhr

Klepsch besucht Stiftung Herrnhuter Diakonie, Videokonsultation im Telemedizinzentrum und Mehrgenerationenhaus

Staatsministerin Barbara Klepsch ist zum 3. Teil ihrer Sommerreise im Landkreis Leipzig und Chemnitz unterwegs

Staatsministerin Barbara Klepsch besuchte heute (17. August 2018) im Rahmen ihrer Sommerreise den Ortsteil Hohburg der Gemeinde Lossatal (Landkreis Leipzig) sowie nach Chemnitz.

Die erste Station führte die Ministerin zur Einrichtung für Menschen mit Behinderungen der Stiftung Herrnhuter Diakonie nach Hohburg. »Ich bin beeindruckt, mit welch hohem Anspruch an Fachlichkeit und gleichzeitig großer Fürsorge den Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen oder Schwerst-Mehrfachbehinderungen ein möglichst hohes Maß an Selbstständigkeit und Teilhabe an der Gemeinschaft ermöglicht wird«, sagte die Ministerin. Zum Angebotsspektrum der Behindertenhilfe Hohburg gehören unter anderem ein Wohnheim, ein ambulant betreutes Wohnprojekt sowie ein breitgefächertes Therapieangebot. Bei einem Hausrundgang und Gesprächen mit Mitarbeitern und Bewohnern danke die Ministerin für das langjährige Engagement und die Arbeit des Trägers und seiner Mitarbeiter.

Anschließend informierte sich Gesundheitsministerin Barbara Klepsch in Chemnitz bei der jumedi GmbH über deren Telemedizinprojekte. Der E-Health Anbieter wurde im März 2017 als Schwesterunternehmen der vitaserv AG gegründet. Er ist auf Patientensteuerung und die Behandlung für Menschen mit chronischen Erkrankungen spezialisiert. Am Standort Chemnitz befindet sich das Telemedizinzentrum mit rund 100 medizinischen Fachkräften. Diese betreuen Patienten 365 Tage im Jahr rund um die Uhr.

»Telemedizin macht die medizinische Versorgung zukunftsfest – und das ist für mich als Gesundheitsministerin ein Pfund, mit dem wir im besten Sinne des Wortes „wuchern“ müssen! Die jumedi zeigt es uns: In der Mischung zwischen digitalen und telefonischen Komponenten bietet die jumedi eine intelligente Lösung für die Patienten und schafft dadurch einen echten Mehrwert«, sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. In Ausnahmefällen sind auch Vor-Ort-Besuche vorgesehen. Dabei sind alle Beteiligten über eine zentrale Plattform miteinander verbunden.

Konkret machte sich Ministerin Klepsch mit dem Projektvorhaben TelmaD vertraut. Dieses soll die Diabetesversorgung im ländlichen Raum telemedizinisch unterstützen.

Zudem nahm sie als Zuschauerin an einer ärztlichen Videokonsultation teil, wie sie gerade auf dem Land Anwendung finden soll.

Zum Abschluss war die Staatsministerin beim Sommerfest des Mehrgenerationenhauses Chemnitz zu Gast. »Dieses Haus ist ein Ort für Begegnung, Austausch, Informationen, Rat aber auch menschliche Nähe und neue Freundschaften. Und es zeigt uns: Nichts ist so wichtig für uns Menschen, als dass sich andere Menschen um uns kümmern. Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ein Wert, der unverzichtbar bleibt«, so die Ministerin.

Das Mehrgenerationenhaus Chemnitz feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Zur Einrichtung gehören das Kinder- und Familienzentrum Kappelino, das Kinder- und Jugendhaus solaris-TREFF sowie der Stadtteiltreff Kappel. Zudem ist es Mitbegründer im Interessenverbund der sächsischen Mehrgenerationenhäuser und verfolgt in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium die Modellprojekte »Familien profitieren von Generationen« und »Mehrgenerationenhäuser im Kontext integrierter kommunaler Sozialplanung«.

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