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13.08.2018, 13:04 Uhr

Übergabe Neubau für Forschungsgebäude MAIN – Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen – an der TU Chemnitz

Finanzminister Dr. Matthias Haß und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange übergaben heute gemeinsam den Schlüssel für den Neubau des Forschungsgebäudes MAIN an Prof. Dr. Uwe Götze, den Vertreter des Rektors der TU Chemnitz.

Finanzminister Dr. Matthias Haß: „Hochkarätige anwendungsorientierte Forschung an den Universitäten ist eine wichtige Triebfeder für technische Innovationen in der Wirtschaft und damit ein zentraler Standortfaktor in Sachsen. Investitionen in die Forschung sind deshalb für die Entwicklung unseres Landes besonders wichtig. Spitzenforschung setzt exzellente Arbeitsbedingungen voraus. Ein großer Teil unserer Forschungsinvestitionen fließt in den Bau moderner und auf dem neuesten Stand der Technik ausgestatteter Forschungsgebäude. Der Neubau für das Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen an der TU Chemnitz ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.“

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Die leistungsfähige Entwicklung von neuartigen Materialien, Komponenten und Systemen erfordert die auch räumliche Konzentration von unterschiedlichem Fachwissen und Technologien in einem Gebäude. Ich freue mich, dass die TU Chemnitz nun mit MAIN ein europaweit einzigartiges interdisziplinäres Zentrum zur Untersuchung von anorganischen und hybriden Nanomembranen besitzt. Die bei MAIN relevanten Forschungsthemen führen bereits bestehende exzellente Aktivitäten an der TU Chemnitz zusammen und bilden zudem eine neue Richtung innerhalb des Forschungsschwerpunktfeldes `Intelligente Systeme und Materialien´.“

"Die Forschung am Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen wird insbesondere die Kernkompetenz der TU Chemnitz zu Materialien und intelligenten Systemen weiter stärken und zu einer noch größeren nationalen und internationalen Sichtbarkeit der Universität in diesem Bereich beitragen", sagt Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz. Er ergänzt: "Beispielsweise werden in MAIN äußerst kompakte intelligente Sensor- und Kommunikationssysteme erforscht. Derartige Systeme können die Analysemöglichkeiten eines gesamten Labors auf einem winzigen Chip integrieren."

Das unter Regie der Niederlassung Chemnitz des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) errichtete Forschungsgebäude an der Rosenbergstraße beinhaltet auf ca. 3.900 m² Nutzfläche Labore verschiedener Fachrichtungen, darunter ca. 420 m² Reinraumflächen, Büros, Konferenz- sowie Technikräume und bietet damit Raum für 115 Arbeitsplätze.

Am Forschungszentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen (MAIN) werden u. a. organische Nanomembranen und deren Einsatz zur Entwicklung von dehnbaren elektronischen und optoelektronischen Bauteilen erforscht.

Die Baukosten betragen rund 34,3 Millionen Euro. Die Baumaßnahme wird finanziert durch Fördermittel des Bundes sowie durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Hintergrundinformation:

Die funktionale Aufteilung des Gebäudes dient der Unterstützung des interdisziplinären Forschungsansatzes des Forschungszentrums MAIN. Der viergeschossige Baukörper ist dazu in drei, der Längsachse des Gebäudes entlang der Rosenbergstraße folgenden Spangen organisiert. In der Südspange an der Rosenbergstraße sind die Laborflächen angeordnet. Die Nordspange beinhaltet Büroflächen. Die Mittelspange mit den darin befindlichen Kommunikationsbereichen und Sozialräumen dient der Verbindung von Labor- und Bürotrakt.

Zur Kühlung der Labore und Geräte wird Fernkälte aus dem Kälteverbund der TU Chemnitz am Campus Reichenhainer Straße bezogen. Für den Transport der Fernkälte, technischer Gase und die Einbindung in den Datenverbund der TU Chemnitz wurden Leitungen entlang der Rosenbergstraße bis zur zentralen Kälteanlage auf dem Campus verlegt.

Bei der äußeren Gestaltung des Gebäudes wurde Rücksicht auf die denkmalgeschützte Umgebungsbebauung in der Rosenbergstraße genommen. Der Neubau schließt mit seiner langen Front den Straßenraum und schafft neue Blickbeziehungen im Quartier. Die Rosenbergstraße wird hier platzartig abgeschlossen und städtebaulich geordnet. Gleichzeitig bildet dieser neu entstandene Platz ein neues Eingangstor zum Technologiecampus der TU an der Reichenhainer Straße.

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Themen
Bau, Immobilien, Finanzen, Forschung, Hochschule
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