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09.07.2018, 10:44 Uhr

„Brücken in die Zukunft“: Förderung für drei Kindertagesstätten in Annaberg-Buchholz

Staatsministerin Barbara Klepsch übergibt Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 180.000 Euro

Staatsministerin Barbara Klepsch hat heute (9. Juli 2018) in Annaberg-Buchholz (Erzgebirgskreis) Förderbescheide aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ an Oberbürgermeister Rolf Schmidt übergeben. Gefördert werden Investitionen in drei Kindertagesstätten.

„Ich freue mich, dass wir diese Projekte mit Investitionen in drei Kindertagesstätten durch Fördermittel in Höhe von 180.000 Euro aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ unterstützen können“, sagte Staatsministerin Barbara Klepsch.

Der erste Förderbescheid in Höhe von 30.000 Euro geht an die Kindertagesstätte „Eichhörnchen“ im Ortsteil Geyersdorf. Bei dieser Fördermaßnahme wird eine Spielanlage mit verschiedenen Spielmöglichkeiten und einer Sitzgruppe angeschafft und damit die Freispielfläche aufgewertet. Hinzu kommen Eigenmittel der Stadt in Höhe von rund 10.000 Euro.

Der zweite Förderbescheid in Höhe von rund 142.000 Euro geht an die Kindertagesstätte „Kleine Silberlinge“ im Ortsteil Frohnau. Gefördert werden hier die Gebäudesanierung und die Erneuerung der Außenanlagen. So sind etwa Dachdecker- und Fassadenarbeiten geplant, sowie die Erweiterung des Außengeländes mit Spielgeräten und einem Garten zum Anbau von Pflanzen für die Kinder. Die Stadt Annaberg-Buchholz fördert diese Maßnahme mit Eigenmitteln in Höhe von rund 47.000 Euro.

Der dritte Fördermittelbescheid ist für die Modernisierung der Heizungsanlage in der Kindertagesstätte „Kinderoase“ am Karlsplatz in Annaberg-Buchholz. Diese Kindertagesstätte erhält eine neue Steuerungs- und Regelungstechnik für die Heizungsanlage und wird an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen, wodurch die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert wird. Diese Maßnahme kostet insgesamt rund 10.000 Euro und kann ebenfalls durch Fördermittel in Höhe von 7.500 Euro aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ unterstützt werden.

„Von den mehr als 2.000 Projekten, die aus dem Programm ‚Brücken in die Zukunft‘ finanziert werden, kommt fast jedes zweite aus dem Bildungsbereich. Investitionen in die Zukunft unserer Kinder sind den Kommunen sehr wichtig. Das zeigt auch das Beispiel der Investitionen in die Kindertagesstätten hier in Annaberg-Buchholz“, so die Ministerin abschließend.

Das Programm „Brücken in die Zukunft“ wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden.

Etwa 156 Millionen Euro des Programms stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes. Jeweils 322 Millionen Euro stammen von der kommunalen Seite sowie auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes vom Freistaat Sachsen. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent werden insgesamt Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro ermöglicht.

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