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07.07.2018, 09:00 Uhr

Erstes Symposium „Paediatric Research“ in Leipzig eröffnet

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Erkenntnisse in konkrete Handlungsanweisungen umsetzen“

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange hat heute in Leipzig das erste Symposium „Paediatric Research“ , Pädiatrische Forschung, eröffnet. In dem unter der Schirmherrschaft von Professor Dr. Wieland Kiess, dem Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig, stattfindenden Symposium geht es um die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, um biologische und genetische Faktoren, die eine gesunde Entwicklung beeinflussen, um Umwelt- und soziale Einflüsse, die Interaktion von Erb- und Umwelteinflüssen, die Entstehung von Krankheiten und ihre Prävention.

Die Ministerin unterstrich die Bedeutung des Themas Kindergesundheit, dem sich auch die seit 2009 am Uniklinikum Leipzig unter Leitung von Professor Kiess laufenden interdisziplinären Kinder-Kohorten-Studie LIFE Child widmet. Dr. Eva-Maria Stange: „Dank dieses groß angelegten Projekts können gesicherte Aussagen getroffen und Schlussfolgerungen gezogen werden. Nur hier am Zentrum für Pädiatrische Forschung Leipzig beschäftigt man sich über einen langen Zeitraum hinweg neben der medizinischen auch mit der sozialen und psychischen Gesundheit von Kindern. Zivilisationsbedingte Erkrankungen üben einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eines Landes und auf die Leistungsfähigkeit der Sozial- und Gesundheitssysteme aus. Es ist dringend geboten, die gewonnenen Erkenntnisse so schnell wie möglich in konkrete Maßnahmen und Handlungsanweisungen umzusetzen.“

Die Interdisziplinarität der LIFE Child Studie trage wertvolle Erkenntnisse dazu bei, wie bestimmte Zivilisationserkrankungen wie Diabetes, Asthma und Bluthochdruck aber auch Hyperaktivität oder Depression verhindert, bekämpft oder besser therapiert werden können, sagte die Ministerin weiter. Der Einfluss von Faktoren wie dem Bildungsstatus, der Schulart und dem Schulbesuch, dem finanzieller Status, der Wohnverhältnisse, der Stadt-Land Einflüsse oder von allgemeine und persönliche Umweltbelastungen wie aktives oder passives Rauchen, Mediengebrauch, Drogenkonsum oder Feinstaub sei lange Zeit unterschätzt worden.

Für die Studie stellt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) Gelder aus dem sächsischen Landeshaushalt zur Verfügung.

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