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22.06.2018, 15:30 Uhr

Waldkirchen im Vogtland gewinnt den 10. Dorfwettbewerb

Staatsminister Schmidt zeichnet „Dörfer mit Zukunft“ aus

Staatsminister Thomas Schmidt hat heute (22. Juni 2018) im Kirchberger Ortsteil Stangengrün (Landkreis Zwickau) die besten Dörfer im 10. Sächsischen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet. Sieger wurde Waldkirchen (Vogtlandkreis) vor Langenreichenbach (Landkreis Nordsachsen) und Kreba-Neudorf (Landkreis Görlitz). Außerdem wurden vier Sonderpreise vergeben.

„Waldkirchen hat die Wettbewerbsjury durch ein aktives Gemeinschaftsleben überzeugt, das alle Generationen einbezieht“, sagte Staatsminister Schmidt. Unter dem Motto „Weil das Wir gewinnt“ gestalten die Waldkirchener vielfältige Angebote für alle Generationen im Dorf. Über 40 Gewerbetreibende und innovative Agrarunternehmen stehen in dem vogtländischen Dorf für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Dienstleistungen. „Waldkirchen hat sich im Wettbewerb als traditionsbewusstes und zugleich modernes Dorf mit viel Lebensqualität und frischen Ideen für die Zukunft präsentiert“, so Schmidt.

Mit Langenreichenbach und Kreba-Neudorf belegen zwei Dörfer die folgenden Plätze, die sich unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen beispielhaft entwickelt haben. Langenreichenbach punktete vor allem mit seinem überaus regen Vereinsleben und als energieautarkes Dorf. Kreba-Neudorf hat im Wettbewerb als besonders kinderfreundliche Kommune überzeugt. „Es ist beeindruckend, welche vielfältigen Ideen in diesen beiden Orten realisiert wurden, wie sie sich noch mehr zu lebens- und sehenswerten Dörfern entwickelt haben“, sagte der Minister.

Sonderpreise gab es für beispielhafte Einzelleistungen in vier Dörfern. Ausgezeichnet wurden Bluno (Landkreis Bautzen) für die Sanierung der Fachwerkkirche, Frankenhain (Landkreis Leipzig) für die Traditionspflege des Vereines „Dorfgemeinschaft Frankenhain e. V.“, Hormersdorf (Erzgebirgskreis) für die barrierefreie Gestaltung öffentlicher Einrichtungen und Anlagen sowie Wehrsdorf (Landkreis Bautzen) für Aktivitäten in der Umweltbildung.

„Bei jedem einzelnen Preisträger und Teilnehmer des Wettbewerbes hat sich gezeigt, was Menschen im Vertrauen auf ihre eigene Kraft gemeinsam bewegen können“, so Schmidt. „Unsere ländlichen Regionen haben eine hohe Lebensqualität, sie können sogar den Städten Impulse geben, genauso, wie das Land von der Stadt profitiert. Wir werden mit der Förderung unserer ländlichen Räume auch weiterhin diejenigen unterstützen, die durch Tatkraft und Initiative innovative Lösungen finden und umsetzen.“

Hintergrund:

Für die Finalrunde des Landeswettbewerbes hatten sich 13 Dörfer von insgesamt 53 Teilnehmern auf Kreisebene qualifiziert. Waldkirchen und Langenreichenbach können Sachsen im nächsten Jahr im Bundeswettbewerb vertreten. Weitere Informationen zum Dorfwettbewerb gibt es im Internet unter www.laendlicher-raum.sachsen.de/dorfwettbewerb.

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ soll Bürgerinnen und Bürger in den ländlichen Regionen motivieren, die Zukunft ihrer Dörfer mitzubestimmen und sich bei der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Entwicklung ihres Dorfes zu engagieren. Die vielfältigen Entwicklungsinitiativen in den Dörfern sollen präsentiert und gewürdigt werden.

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