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13.06.2018, 13:02 Uhr

Weltblutspendetag am 14. Juni 2018

»Sei für jemand anderen da. Spende Blut. Teile Leben«

Jährlich am 14. Juni erinnert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an den Weltblutspendetag. Dieses Jahr steht dieser Tag unter dem Motto »Sei für jemand anderen da. Spende Blut. Teile Leben«.

»Jeder Blutspender ist ein möglicher Lebensretter. Wir allen können durch einen Unfall oder eine Erkrankung in die Situation kommen, in der wir auf das Blut fremder Menschen angewiesen sind. Auch weiterhin benötigen wir dringend Spenderinnen und Spender, um Leben zu retten und die medizinische Versorgung zu sichern«, sagte Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. »Wer Blut spendet, gibt Leben weiter. Wer Blut spendet, schenkt Zeit und schenkt anderen Menschen Aufmerksamkeit.«

Rund 80 Prozent aller Deutschen erhalten mindestens einmal in ihrem Leben ein Blutprodukt. Blutkonserven kommen am meisten bei Krebs-, Herz- sowie Magen- und Darmerkrankungen zum Einsatz. Auch Menschen mit einer seltenen Krankheit wie z. B. angeborenen Blutgerinnungsstörungen (»Bluterkrankheit«) sind auf Spenderblut angewiesen.

Auch wenn die medizinischen Möglichkeiten zur Behandlung von schweren Erkrankungen sich in der Vergangenheit verbessert haben, gibt es bislang keinen umfassenden Ersatz für Spenderblut. Der Bedarf an Spenderblut ist nach wie vor hoch. Vor diesem Hintergrund werden auch zukünftig engagierte Blutspenderinnen und Blutspender gebraucht. Der Weltblutspendetag soll daher auch dazu dienen, neue potenzielle Lebensretter vom Sinn einer Blutspende zu überzeugen.

Blut spenden darf jeder zwischen 18 und 68 Jahren, soweit keine gesundheitlichen Bedenken vorliegen. In Deutschland gilt zudem für alle ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm.

Der Weltblutspendetag soll auf die Bedeutung von Blutspenden aufmerksam machen und ist vor allem auch Anlass, die zahlreichen Blutspender zu ehren, die unentgeltlich und mit hohem Engagement mithelfen, Leben zu retten.

Das Datum wurde gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1868 Karl Landsteiner, der Entdecker der Blutgruppen, geboren wurde. Für seine Entdeckung erhielt er 1930 den Nobelpreis für Medizin. Bis heute werden mit seinem AB0-System die wichtigsten Blutmerkmale bei der Bluttransfusion charakterisiert.

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