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11.06.2018, 11:00 Uhr

Halbzeit bei der SoziokulTour durch Sachsen

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Soziokultur kommt besondere Bedeutung zu“

Welche unterschiedlichen Angebote bieten die soziokulturellen Einrichtungen in Sachsen, wo liegen die Schwerpunkte ihrer Arbeit, und wo besteht weiterer Handlungsbedarf?

Um sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen, ist Kunststaatssekretär Uwe Gaul gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Landesverbands Soziokultur, Anne Pallas, unterwegs auf „SoziokulTour“. Nach Stationen bei der Soziokultur Freital im April und dem Alten Gasometer Zwickau im Mai, steht zur Halbzeit der Tour am 18. Juni die Kulturfabrik Hoyerswerda auf dem Besuchsprogramm. Im August geht es zum Kulturzentrum Goldene Sonne nach Schneeberg und im September zum Kuhstall e.V. nach Großpösna. Kulturelle Bildung auch jenseits der großen Städte zu ermöglichen und zu fördern gehört zu den unverzichtbaren Anliegen des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK).

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich freue mich, dass die SoziokulTour auch ein Anlass ist, die Arbeit der vielen engagierten Haupt-, Teil- und Ehrenamtlichen zu würdigen und ihnen zu danken. Der Soziokultur als bunteste und vielfältigste sowie generationenübergreifende Form der Kultur kommt eine besondere Bedeutung zu. Zum einen steht die Bildung der eigenen Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen, in vielen Fällen aber auch von Erwachsenen im Mittelpunkt. Durch die künstlerische Beschäftigung findet eine Auseinandersetzung mit sich selbst, der Umwelt und der Gesellschaft statt. Das schließt die Beschäftigung mit den Grundsätzen eines demokratischen Gemeinwesens ein, mit Freiheit, Teilhabe, Gleichheit, Solidarität, Toleranz, Verständigung, Kompromiss, Perspektivwechsel, Verschiedenheit, Gemeinsinn. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen für das Mitwirken an demokratischen Aushandlungsprozessen.“

Anne Pallas, Geschäftsführerin des Landesverbands Soziokultur: „Während der SoziokulTour wird deutlich, dass die Zentren im ländlichen Raum oft größer und multifunktionaler ausgestattet sind, als im verdichteten urbanen Raum. Hier treten sie noch klarer als „Gemeinwesenkümmerer“ auf. An der Schnittstelle zur Bildungs-, Jugend- und Sozialarbeit liegt der Auftrag der Soziokultur vor allem im Gesellschaftlichen, das mit den Mitteln von Kunst und Kultur zur Entfaltung kommt. Mit diesem Ansatz gelingt es auch verschiedene Zielgruppen anzusprechen und damit auch milieuübergreifend den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Blick zu nehmen. In diesem Verständnis ist Kultur eine Art Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält und Humus, auf dem Selbstwirksamkeitserfahrungen und Kreativität wachsen können. Dabei ist das sich Einlassen auf die jeweiligen Lebensrealitäten eine wichtige Grundbedingung und das bedeutet eben, dass sich Soziokultur auch zwischen Stadt und Land unterscheiden muss.“
Weitere Informationen unter https://soziokultur-sachsen.de/

Zur Teilnahme an und Berichterstattung über die nächsten Stationen der SoziokulTour sind Medienvertreter herzlich eingeladen:

Montag, 18.Juni, 2018, 16:45 Uhr, Kulturfabrik Hoyerswerda e.V., Braugasse 1, 02977 Hoyerswerda
Donnerstag, 23. August 2018, 15:30 Uhr, Kulturzentrum „Goldene Sonne“, Fürstenplatz 5, 08289 Schneeberg
Montag, 17. September 2018, 15:15 Uhr, Kuhstall e.V., Hauptstraße 19, 04463 Großpösna

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Themen
Jugend, Kunst & Kultur, Ländlicher Raum
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Telefon +49 351 564 60200
Telefax +49 351 564 60299
 
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