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483.000 Euro für Stadtentwicklungsprojekte in Zwickau

22.05.2018, 10:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Staatssekretär Schneider: „Wollen noch lebenswertere Stadtquartiere“

Der Freistaat Sachsen fördert den Bau eines Radweges am Schwanenteichpark in Zwickau und die Blindensignalisierung an drei Ampelanlagen im Bereich der Bahnhofsvorstadt mit insgesamt mehr als 483.000 Euro. Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider hat der Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß heute in der Muldestadt zwei entsprechende Fördermittelbescheide überreicht. Mit den baulichen Maßnahmen soll das Stadtquartier Bahnhofsvorstadt weiter aufgewertet werden.

Schneider unterstrich: „Mit der zielgerichteten integrierten Stadtentwicklung wollen wir benachteiligte Bereiche schöner, liebens- und vor allem lebenswerter werden lassen. Zwickau hat sich mit der Gesamtmaßnahme „Erweiterte Bahnhofsvorstadt“ ein hohes Ziel gesteckt. Den Weg dorthin ebnen wir als Freistaat gern.“

414.000 Euro der Gesamtfördersumme fließen in den Bau eines Teilstücks der so genannten „Radroute 5“ zwischen dem Marienthaler Fußweg und dem Stadtteil Schedewitz. Die Strecke entlang des Schwanenteichparks soll mit einem radfahrerfreundlichen Belag, mit Querungshilfen über die Haupt-verkehrsstraßen sowie für die Benutzung im Gegenverkehr ausgebaut werden. Ein weiteres Teilprojekt ist die Ausstattung von insgesamt drei Ampelanlagen an der Reichenbacher- sowie Humboldtstraße und am Dr. Friedrichs-Ring mit einer Blindensignalisierung. Sehbehinderte Menschen bekommen damit die Möglichkeit, die mehrspurigen Straßen ohne fremde Hilfe zu überqueren.

Hintergrund:

Die Fördermittel stammen aus dem EFRE-Fördervorhaben „Nachhaltige Stadtentwicklung EFRE 2014 bis 2020“. Zwickau hat für das Fördergebiet „Erweiterte Bahnhofsvorstadt“ im Dezember 2015 einen Rahmenbescheid über 9,6 Millionen Euro erhalten. Der Bau des Radweges und die Ampelausstattung sind Teilprojekte des Rahmenbescheides.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium des Innern

Pressesprecher Andreas Kunze-Gubsch

Telefon: +49 351 564 30400

Telefax: +49 351 564 30409

E-Mail: presse@smi.sachsen.de

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