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13.03.2018, 09:32 Uhr

Nachwende-Aufarbeitung: Sachsen beseitigt Nachwende-Ungerechtigkeit – DDR-Bestandslehrer bekommen mehr Geld

Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, begrüßt ausdrücklich das neue Maßnahmenpaket, mit dem der Lehrerberuf in Sachsen attraktiver gemacht und dem Lehrermangel entgegengewirkt werden soll: „Ich freue mich besonders, dass Grundschullehrinnen und Grundschullehrer künftig genauso bezahlt werden wie ihre Kollegen, die an der Oberschule oder am Gymnasium unterrichten. Dies zeigt: Alle Klassenstufen, die unsere Kinder an der Schule durchlaufen, sind gleich wichtig und deshalb darf es in der Bezahlung der Lehrer auch keine Unterschiede geben.“

Darüber hinaus sollen künftig auch die sogenannten DDR-Bestandslehrer besser bezahlt werden. Diese Pädagogen hatten nach der Wende ein berufsbegleitendes Studium absolviert und damit eine „Lehrerlaubnis“ erhalten, aber keine „Lehrbefähigung“, die ein zweites Studium und einen erneuten Vorbereitungsdienst bedeutet hätte.

Dazu Staatsministerin Petra Köpping: „Gemeinsam mit ihren Kollegen, die eine Lehrbefähigung besitzen, haben die DDR-Bestandslehrer gerade in letzten Jahren, in denen die Schulen bereits massiv unter Lehrermangel litten, das Bildungssystem mit ihrer Kompetenz am Laufen gehalten. Dies muss auch wertgeschätzt werden. Dafür hat sich die SPD seit langem stark gemacht und es freut mich, dass unser Koalitionspartner unseren Argumenten endlich gefolgt ist.“ Damit wird auch eine Nachwende-Ungerechtigkeit beseitigt, wofür sich Staatsministerin Petra Köpping seit reichlich einem Jahr massiv einsetzt.

Das Lehrerpaket zeigt: „Auch Sachsen als Bundesland hat die Möglichkeit, bestehende Nachwende-Ungerechtigkeiten selbst ein Stück weit zu heilen. Wir haben vorgelegt. Jetzt sollten wir den Bund aber nicht aus der Verantwortung lassen, der für die Beseitigung beispielsweise der Rentenungerechtigkeiten u.a. bei den Bergleuten, den in der DDR geschiedenen Frauen oder den Eisenbahnern verantwortlich ist.“

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Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
Themen
Bildung, Demokratie, Gleichstellung, Integration, Schule
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Pressesprecherin Alexandra Kruse
Telefon +49 351 564 54910
Telefax +49 351 564 54909
 
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