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07.12.2017, 13:18 Uhr

Ausstellung „Europäische Mittel und sächsische Ideen – Wir forschen für die Zukunft!“ im Wissenschaftsministerium zu sehen

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeigt vom 5. Dezember 2017 bis 2. Februar 2018 eine Posterausstellung, die einen Einblick in die unterschiedlichen Schwerpunkte sächsischer Spitzenforschung ermöglicht.

Sächsische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen beteiligen sich seit Jahren sehr erfolgreich an wettbewerblichen Forschungsrahmenprogrammen der Europäischen Union wie beispielsweise HORIZON2020. Mit knapp 80 Milliarden Euro für die Laufzeit von 2014 bis 2020 ist dies das weltweit größte Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Gefördert werden neben einem Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung insbesondere der EU-weite Austausch von wissenschaftlichen und technologischen Erkenntnissen durch Verbundprojekte sowie der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung neuartiger Produkte wird durch HORIZON2020 die gesamte Innovationskette abgedeckt.

Auch Sachsens Forscherinnen und Forscher haben im Rahmen von HORIZON2020 in den vergangenen drei Jahren über 230 Millionen Euro EU-Fördermittel eingeworben. Damit liegt Sachsen im bundesweiten Vergleich auf Rang sieben. Die meiste Förderung erhalten Projekte aus den Themengebieten Informations- und Kommunikationstechnologien, Gesundheit und Wohlbefinden, Transport, Klima- und Umweltschutz sowie Rohstoffforschung, Zukunftstechnologien, Energieeffizienz und Ernährung.

Das Wissenschaftministerium unterstützt die Forscherinnen und Forscher bei der anspruchsvollen Antragstellung in HORIZON2020 durch die Beratungen über die Zentrale EU-Service-Einrichtung (ZEUSS). Außerdem können sie die Möglichkeiten der Richtlinie EuProNet in Anspruch nehmen, welche u.a. Netzwerkaktivitäten im Rahmen einer Antragstellung in HORIZON2020 fördert.

Die Posterausstellung im SMWK zeigt nun erstmals eine Auswahl sächsischer Forschungsprojekte, die sich erfolgreich im Wettbewerb um Fördergelder der Europäischen Union durchsetzen konnten. Es beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 25 Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstitutionen und –zentren aus ganz Sachsen. Die thematische Bandbreite der rund 30 Ausstellungstafeln reicht von der Erforschung von Gehirnprozessen und der Herstellung explosionsstabiler Gepäckcontainer über die Untersuchung von soziopolitischen Störungen und die Förderung von Tiefseemineralien bis hin zu neuartigen Messmethoden in der Nanotechnologie und dem Einsatz eines neuen Impfwirkstoffes gegen das Nil-Virus.

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag jeweils von 8-18 Uhr zugänglich. Eintritt frei.

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Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Themen
Bildung, Forschung, Forschung/Technologie, Veranstaltung
Kontakt
Pressesprecher Andreas Friedrich
Telefon +49 351 564 6020
Telefax +49 351 564 6025
 
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