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14.11.2017, 14:10 Uhr

Intensivierung der Zusammenarbeit für den Bergbau in der sächsisch-polnischen Grenzregion

Bergbehörden stellen sich aktuellen internationalen Herausforderungen: Die erste gemeinsame Konferenz der sächsischen und polnischen Bergbehörden im Rahmen des MineLife Projektes findet am 16. November 2017 in den Räumlichkeiten des Schlesischen Museums in Görlitz statt. Das Projekt wird vom Sächsischen Oberbergamt geleitet und bezieht auf polnischer Seite das Oberbergamt Kattowitz mit dem Bezirksbergamt Breslau und das Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien als Projektpartner ein. Die Projektpartner verfolgen das Ziel, sich gemeinsam mit der Bedeutung des Bergbaus für Industrie, Verwaltung und Bevölkerung in der sächsisch-niederschlesischen Region auseinanderzusetzen und parallel Informationen an eine breite Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Während der Konferenz wird Stefan Brangs, Staatssekretär im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, gemeinsam mit den Projektpartnern einen ersten Einblick in die Thematik und die Ziele des Projektes geben. Im Fokus der ganztägigen Veranstaltung stehen die sozialen Herausforderungen und Umweltauswirkungen des Bergbaus in der Grenzregion. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die sächsische Rohstoffstrategie sowie die Entwicklungsstrategie der Woiwodschaft Niederschlesien und der Bergbehörden in Polen.

Die Konferenz soll vor allem Bergbauunternehmern, Fachexperten, Wissenschaftlern und den vom Bergbau betroffenen Kommunen eine Möglichkeit zur internationalen Vernetzung sowie zum Erfahrungsaustausch über die Entwicklungstendenzen im Bergbau Sachsens und Polens bieten.

Hintergrund:

MineLife ist ein grenzüberschreitendes Projekt, in dem die institutionelle und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den polnischen und sächsischen Bergbehörden gestärkt werden soll. Im Rahmen des Projektes soll der Austausch sowohl über Verwaltungsstrukturen, Kompetenzen, Zuständigkeiten und Verwaltungsverfahren als auch über zur Verfügung stehende Technologien und Verfahren im über- und untertägigen Bergbau in der Grenzregion gewährleistet werden. Darüber hinaus werden durch Fachexperten aus beiden Ländern Möglichkeiten zur Konfliktminderung und -vermeidung in Bergbauregionen analysiert. Um das Ansehen des Bergbaus in der sächsisch-niederschlesischen Öffentlichkeit zu stärken, wird im Rahmen des Projektes eine Wanderausstellung zum Thema Prävention von Risiken des Bergbaus organisiert.

Das Projekt MineLife wird von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020 finanziert.

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Bergbau
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Pressesprecher Oberberghauptmann Prof. Dr. Bernhard Cramer
Telefon +49 3731 372 9001
Telefax +49 3731 372 9009
 
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