Sachsen ehrt erfolgreiche Medaillengewinner

07.11.2017, 06:45 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ulbig: „Leistungssport wichtiger Teil der sächsischen Sportfamilie“

Sportminister Markus Ulbig ehrt heute in Riesa die sächsischen Medaillengewinner der Sommersportarten. Unter den erfolgreichen Aktiven sind auch die Weltmeisterin im Schwebebalken, Pauline Schäfer, sowie der Welt- und Europameister im Kanurennsport, Peter Kretschmer. Die beiden Sportler werden sich am Abend in das Goldene Buch des Sports der Sächsischen Staatsregierung eintragen.

An der feierlichen Veranstaltung nehmen rund 90 Spitzensportler und Trainer aus dem Freistaat teil. Sportminister Ulbig sagt mit Blick auf die Festzeremonie: „Die Sachsen sind ein sportbegeistertes Volk. Jeder siebente Einwohner ist in Vereinen aktiv. Das ist die Wiege der Nachwuchskader. Wichtiger Teil der großen sächsischen Sportfamilie sind die Leistungssportler, die den Freistaat bei internationalen Veranstaltungen würdig vertreten.“

In der abgelaufenen Sommersaison haben sächsische Athletinnen und Athleten insgesamt 88mal Edelmetall geholt, darunter 28 Gold-, 28 Silber- sowie 32 Bronzemedaillen. Zudem errangen die Aktiven 155 Top-Ten Platzierungen im Spitzen-, Nachwuchs- und Behindertensport.

Neben der Ehrung der Medaillengewinner werden in Riesa 25 Sportler in das Team „Talente für Olympia“ berufen. Sie sollen den Freistaat in insgesamt 16 Sommersportarten auf internationalem Parkett repräsentieren.

Hintergrund:

Seit 2001 ehrt das für Sport zuständige Ministerium zusammen mit dem Landessportbund zweimal pro Jahr verdiente Spitzensportler in den Winter- und Sommersportarten. In das Goldene Buch der Sächsischen Staatsregierung haben sich seit 1999 insgesamt 142 Europa- und Weltmeister sowie Medaillengewinner bei olympischen Spielen eingetragen.

Sachsen ist im bundesweiten Vergleich gut aufgestellt: rund neun Prozent aller Bundeskader trainieren im Freistaat. Zudem befinden sich mit Dresden, Chemnitz, Altenberg, Oberwiesen- und Klingenthal überdurchschnittlich viele Bundesstützpunkte auf sächsischem Territorium.

Jährlich stehen für den sächsischen Leistungssport etwa zehn Millionen Euro Fördergeld zur Verfügung. Die Zuwendungen fließen in Trainingsstätten aber auch Trainer, in Fachverbände und Wettkämpfe sowie in die Olympiastützpunkte. Auch der Breitensport wird in Sachsen vielfältig unterstützt. Im laufenden Doppelhaushalt sind dafür etwa 95 Millionen Euro vorgesehen.


Kontakt

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Ansprechpartner Martin Strunden
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