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12.10.2017, 12:30 Uhr

Über 1,7 Millionen Euro Fördermittel für Plauen

Ulbig: „Architektonische Vielfalt im Vogtlandkreis“

Innenminister Markus Ulbig hat heute einen Fördermittelbescheid in Höhe von über 1.710.000 Euro an den Oberbürgermeister der Stadt Plauen, Ralf Oberdorfer, übergeben. Die Mittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Die Stadt Plauen wird nach der „Historischen Altstadt“ mit der weiteren Gesamtmaßnahme „Plauener Mitte“ neu in das Städtebauförderprogramm aufgenommen.

Innenminister Markus Ulbig: „Plauen kann seinen historischen Stadtkern weiter verschönern und erhöht seine Attraktivität über die Stadtgrenzen hinaus. Im neu aufgenommenen Gebiet „Plauener Mitte“ gibt es künftig noch mehr bedeutende Bauten, die in ihrer Substanz und Einzigartikeit erhalten werden und die architektonische Vielfalt der Stadt im Vogtlandkreis präsentieren.“

Zu den geplanten Maßnahmen im neuen Fördergebiet „Plauener Mitte“ gehören etwa die Sanierung der Nord-West-Fassade vom Rathauskomplex, die weitere Sanierung der ehemaligen Kattundruckerei und eines der ältesten Barock-Manufakturgebäude Deutschlands, des „Weisbachschen Hauses“, sowie des Konventgebäudes. Außerdem sollen der Bürgergarten erweitert und der Theaterplatz und die Theaterstraße saniert und umgestaltet werden. Insgesamt sind im Zeitraum 2017-2026 rund 16,9 Millionen Euro Bund-Länder-Finanzhilfen vorgesehen .

Plauen bekam im bisherigen Vorgängergebiet „Historische Altstadt“ seit 2002 bisher rund 28,7 Millionen Euro Finanzhilfen aus dem Städtebauprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“, mit denen u. a. der Historische Altmarkt, Teile der Stadtmauer sowie Lutherpark, Lutherhaus und Lutherkirche saniert werden konnten und teilweise noch restauriert werden. Ein weiteres Projekt war der Umbau der Alten Feuerwache zur Jugendherberge.

Das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ zielt auf die Sicherung und den Erhalt von bau- und kulturhistorisch wertvollen Stadtkernen ab, die Identität und Charakter der Städte prägen und bewahren. In diesem Programmjahr, das die Jahre 2017 bis 2021 umfasst, stehen für die sächsischen Programmgemeinden insgesamt rund 41,2 Millionen Euro bereit.

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