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14.09.2017, 14:27 Uhr

Kultusministerin vergibt Innovationspreis Weiterbildung

Presseeinladung: Feierliche Preisverleihung beim Vorjahressieger VDI GaraGe gGmbH in Leipzig

Bereits zum 16. Mal prämiert der Freistaat Sachsen innovative Projekte und konkrete Projektideen in der allgemeinen, beruflichen, wissenschaftlichen, politischen oder kulturellen Weiterbildung mit insgesamt 40.000 Euro. Aus insgesamt dreizehn Bewerbungen wurden jetzt die drei Preisträger für dieses Jahr ermittelt und werden am 20. September 2017 von Kultusministerin Brunhild Kurth ausgezeichnet. „Der Innovationspreis Weiterbildung und die Projekte, die sich um ihn bewerben, lassen uns erkennen, wie rasant sich unsere Gesellschaft entwickelt. Die entstehenden Herausforderungen an uns Menschen sind heute sehr komplex. Bildung, auch im Erwachsenenalter nach dem Erreichen eines Berufsabschlusses nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Mit dem Innovationspreis erhalten besonders kreative und wirkungsvolle Ideen im Bereich der Erwachsenenbildung Wertschätzung“, betont die Ministerin.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen zur

Preisverleihung „Innovationspreis Weiterbildung“
mit Kultusministerin Brunhild Kurth,
am 20. September 2017 um 15:00 Uhr,
im Gebäude der VDI-GaraGe gGmbH Leipzig,
Karl-Heine-Straße 97, 04229 Leipzig.

Gastgeber der Festveranstaltung ist die VDI-GaraGe gGmbH Leipzig, die im Vorjahr für das Projekt „Techniklernwelten: ein neues, integratives und adaptierbares Konzept für die Bildung mit Zukunft“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde.

Die drei Preisträger:

Mit dem ersten Preis in Höhe von 10.000 Euro wird das Förderprogramm des Gleichstellungsbeauftragten der Universität Leipzig „t.e.a.m.“ ausgezeichnet.
„t.e.a.m.“ steht dabei gleichbedeutend für seine Kernelemente Training, Expertise, Alumnae und Mentoring. Es handelt sich dabei um ein Förderprogramm für den weiblichen Wissenschaftsnachwuchs (Studentinnen, Promovendinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen und Juniorprofessorinnen) an der Universität Leipzig. Dieses setzt auf die Verzahnung von Mentoring-Tandems mit Weiterbildungen sowie Wissenstransfer durch ExpertInnen der Universität Leipzig. Darüber hinaus bieten Vernetzungen der Nachwuchswissenschaftlerinnen mit erfolgreichen Alumnae vielfältige Impulse für die wissenschaftliche Laufbahn der Mentees. Während der wissenschaftlichen Qualifikationsstufen vom Studium über die Promotion bis hin zur PostDoc-Phase werden die Frauen im Rahmen dieser Programmlinien begleitet und lernen die zu verschiedenen Karrierezeitpunkten unterschiedlichen Anforderungen an wissenschaftliche Nachwuchskräfte genauer kennen. Des Weiteren ist das Förderprogramm eingebettet in den Universitätsverbund der Universität Leipzig, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena und damit regional übergreifend tätig.

Mit dem zweiten Preis in Höhe von 8.000 Euro wird ein gemeinsames Projekt des ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. und des Sächsischen Volkshochschulverbandes e.V. gewürdigt. Im Auftrag der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping entwickelten und erprobten die Projektträger die „Wegweiserkurse für Asylsuchende in sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen“. Diese Wegweiserkurse bieten ein Curriculum für die sprachliche und kulturelle Erstorientierung von Geflüchteten in sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen. Asylsuchende erhalten rasch nach dem Eintreffen in Sachsen ein adressatengerechtes Hilfsangebot. Themen, wie die räumliche Orientierung in der neuen Umgebung, das Leben in einer Erstaufnahmeeinrichtung, Asylverfahren, Bildung und Arbeit, Zusammenleben in Deutschland (Werte und Normen), Konfliktvermeidung, Kommunikation und Selbstlernmöglichkeiten werden angeboten. Sie münden in einen Prozess des Verstehens und der Selbsterklärung. So werden die Teilnehmenden in der Bewältigung ihres Alltags unterstützt, ihre Sprachkompetenz wird geschult und ihre Selbstwirksamkeit gestärkt.

Der dritte Preis in Höhe von 7.000 Euro wird dem Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. Dresden für das Projekt „Noteingang - Muskepeers und Löweneltern - Weiterbildungsformate des Kinder- und Jugendhilferechtsvereines e.V. (KJRV)“ zuerkannt. Im Rahmen von Weiterbildungsreihen über mehrere Wochenenden erarbeiten sich sowohl Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren als auch deren Eltern, welche Anliegen, Potentiale und individuellen Stärken aber auch, welche Persönlichkeits- und Beteiligungsrechte sie z. B. in Hilfeplanverfahren und in Jugendhilfeeinrichtungen haben. Auf diese Weise werden wichtige Kompetenzen, wie beispielsweise Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenzen oder ein wertschätzender Umgang miteinander gefördert.

Über die Preisgelder hinaus stehen den drei Preisträgern weitere, zusätzliche Mittel in Höhe von je 5.000 Euro zur Verfügung, um den Transfer ihrer Projektideen in geeigneter Form zu ermöglichen bzw. stärken.

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