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14.09.2017, 10:15 Uhr

SKD-Symposium „Die Rolle der enzyklopädischen Museen in politisch komplexen Zeiten"

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Kulturelle Institutionen sind Orte aktiver Demokratiebildung“

Auf dem Symposium der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zum Thema „Die Rolle der enzyklopädischen Museen in politisch komplexen Zeiten" hat Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange den Beitrag der Museen als Förderer eines notwendigen gesellschaftlichen Dialogs über die ethischen Werte und das Fundament unserer Gesellschaften gewürdigt: „Museen sind Orte, an denen materielles Kulturgut und immaterielles Kulturerbe behütet und der Öffentlichkeit vermittelt werden und an denen wir uns über die Vergangenheit, aber auch über die Gegenwart und Zukunft informieren und an denen wir darüber debattieren können.

Sogenannte enzyklopädische Museen oder Universalmuseen führen in ihren Sammlungen Objekte und Kunstwerke aus allen Teilen der Welt zusammen.
Sie bewahren aber nicht nur internationale, sondern auch genreübergreifend angelegte Sammlungen. Dr. Eva-Maria Stange: „Die Auseinandersetzung mit ideellen Werten und Traditionen sowie mit einzigartigen und zukunftsweisenden Ideen im Museum versteht sich immer auch als Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Identität, aber auch mit den vielschichtigen kulturellen Identitäten Europas.
Gerade in Zeiten, in denen der demokratische Grundgedanke Europas durch rechtspopulistische Tendenzen in Frage gestellt wird, können Museen durch die Vermittlung von Kunst und Kultur Hilfestellung geben, um eine neue Perspektive, eine andere Sicht auf die Dinge zu gewinnen. Kulturelle Institutionen sind Orte, an denen eine aktive Demokratiebildung stattfinden kann. Durch die Vermittlung und den gerechten Umgang mit Objekten aus aller Welt können sie zur Bildung von Toleranz und Offenheit beitragen. Kunst und die Auseinandersetzung mit den Objekten verhilft uns, die Welt besser zu verstehen und über die eigene oft festgeschriebene Perspektive hinaus weiter zu denken.“

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, betrachte die Frage, wie gesellschaftliche Brüche reflektiert und überwunden werden können als eine ihrer Aufgabenstellungen. „Deshalb wurden auch die beiden Spezialpreise des diesjährigen Sächsischen Museumspreises unter dem Thema „Der Beitrag unseres Museums für die Zukunft der Gesellschaft“ ausgelobt“, sagte die Ministerin weiter.

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