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12.09.2017, 09:53 Uhr

Sachsen beim Radonschutz ganz vorn

Staatssekretär Wolff: „Angebote des Freistaates noch stärker nutzen!“

Sachsen ist beim Schutz vor Radon Vorreiter in Deutschland. Das sagte Umweltstaatssekretär Herbert Wolff heute (12. September 2017) bei der Eröffnung des 11. Sächsischen Radontages an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Mit dem neuen Strahlenschutzgesetz habe der Bundesgesetzgeber einen vernünftigen Kompromiss gefunden und einen Referenzwert festgelegt, der künftig das Maß für die Radonkonzentration in Aufenthaltsräumen und an Arbeitsplätzen ist.

„Für die bevorstehende Ausweisung von Radonvorsorgegebieten, also Gebieten mit besonders hoher natürlicher Radonbelastung, ist Sachsen auf einem guten Weg“, so der Staatssekretär. „Bereits seit dem Jahr 2011 gibt es im Freistaat Sachsen entsprechende Karten, die das Radonpotential in einem sehr feinen Raster ausweisen“.

Nun komme es darauf an, weiter sachlich über mögliche Gefahren aufzuklären, die tatsächliche Belastung in Gebäuden zu messen und über die vorhandenen kostengünstigen und effizienten Methoden zur Sanierung zu beraten. „Bereits jetzt haben 350 Landkreise, Kommunen, aber auch Privatpersonen das Angebot des Freistaates Sachsen genutzt und kostenlose Messungen durchführen lassen. Ich würde mir wünschen, dass es noch mehr werden - schließlich kann nur eine zuverlässige Messung Grundlage für weitere Entscheidungen sein“.

Der Freistaat Sachsen biete daher den Landkreisen und Kommunen Weiterbildungsveranstaltungen und Beratungen an, sowohl zu den fachlichen und den neuen rechtlichen Grundlagen als auch zu Sanierungsmöglichkeiten.

„Gesundheitliche Belastungen, die durch Radon entstehen können, sind ernst zu nehmen. Sie sind aber beherrschbar, wenn das nötige Wissen vermittelt wird. Dafür ist die heutige Veranstaltung ein wichtiger Beitrag“, so der Staatssekretär abschließend.

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