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17.07.2017, 11:00 Uhr

Kontakte zu Japan vertiefen

Umweltminister Schmidt trifft mit sächsischen Unternehmen hochrangige Wirtschaftsdelegation aus Japan

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt empfängt am Mittwoch (19. Juli 2017) eine Delegation aus Japan. Die 20 Besucher sind hochrangige Vertreter von Mitgliedsunternehmen der „Japan Measuring Instruments Federation“ (JMIF). Zu ihnen gehören Geschäftsführer und Gesellschafter von namhaften Messtechnik-Firmen, darunter der Shimadzu Corporation, der Tokyo Keiso Co. Ltd. sowie der Kyowa Electronic Instruments Co. Ltd. Minister Schmidt trifft die Delegation als Vertreter der Sächsischen Staatsregierung im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung mit sächsischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Das Programm der Delegation wird von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert.

„Sachsen ist wegen seiner vielfältigen Forschungslandschaft, wegen gut ausgebildeter Fachkräfte, guter Förderbedingungen und nicht zuletzt einer verlässlichen Wirtschafts- und Finanzpolitik als Investitionsstandort in Japan gut bekannt und geschätzt“, so Minister Schmidt. „Mit rund 30 Firmenbeteiligungen, zehn Serviceniederlassungen und 5 700 Arbeitsplätzen ist Japan der wichtigste asiatische Investor in Sachsen. Gemessen am Handelsvolumen ist Japan nach China und Taiwan der drittwichtigste Partner für sächsische Unternehmen in Asien.“

„In vielen Bereichen des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft spielen Sensoren, Messtechnik und Meteorologie eine große Rolle, um die nötigen Daten zu messen. Die Bandbreite ist unglaublich groß. Sie geht von Luftreinhaltung, Naturschutz, Grundwasser, Oberflächengewässer über Hochwasserschutz, Talsperren, Forstwirtschaft, Bodenschutz, Altlasten, Geologie bis hin zu Strahlenschutz, Störfallvorsorge, Immissionsschutz. Die Sensoren- und Messtechnikfertigung ist auch in Sachsen auf einem hohen technologischen Stand. Insofern ergeben sich viele Kooperationsmöglichkeiten für sächsische und japanische Unternehmen.“

Fachlich stehen Mitarbeiter aus der Umweltverwaltung des Freistaates Sachsen zu vielen Themen im Austausch mit japanischen Kollegen unter anderem zum Strahlenschutz und zum Rückbau kerntechnischer Anlagen, zu Naturschutzthemen wie dem Management bedrohter Tierarten, zum Technologietransfer und zur Klärschlammbehandlung. Im Frühjahr 2017 war Japan darüber hinaus Partnerland bei der internationalen Networking Veranstaltung „Green Ventures“ in Leipzig, an der Staatsminister Schmidt gemeinsam mit dem japanischen Botschafter in Deutschland teilnahm.

Der Freistaat Sachsen pflegt seit Jahren enge Beziehungen zu Japan. Bereits seit dem Jahr 1993 betreibt der Freistaat ein Büro in Japan, das japanische Investoren auf den Weg nach Sachsen bringt, aber auch sächsische Unternehmen beim Einstieg in den japanischen Markt unterstützt.

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