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05.07.2017, 14:04 Uhr

Neue Waldexperten starten ins Berufsleben

Die Forstliche Ausbildungsstätte Morgenröthe-Rautenkranz verabschiedet 43 Forstwirtlehrlinge in das forstliche Berufsleben

Heute (5. Juli 2017) konnte Landesforstpräsident Prof. Dr. Hubert Braun 43 jungen Frauen und Männern das Prüfungszeugnis nach erfolgreicher Ausbildung zum Forstwirt überreichen. „Mit großer Freude verabschiede ich hervorragend ausgebildete und motivierte junge Menschen in ihr forstliches Berufsleben. Sowohl für ihre persönliche berufliche Perspektive wie auch für die nachhaltige Bewirtschaftung unserer heimischen Wälder bringen die jungen Forstwirte allerbeste Voraussetzungen mit.“

Die duale Ausbildung der Forstwirte in Sachsen erfolgt in einem gemeinschaftlichen Verbund. Neben Sachsenforst gibt es auch körperschaftliche und private Ausbildungsbetriebe sowie die Ausbildungsinitiative Forst e.V. 36 Forstwirtazubis haben ihre betriebliche Ausbildung bei Sachsenforst absolviert, zwei bei der Stadt Leipzig sowie fünf bei privaten Forstunternehmen. Der schulische Teil der Ausbildung erfolgt für alle Lehrlinge zentral an der Forstlichen Ausbildungsstätte Morgenröthe-Rautenkranz im waldreichen Vogtland.

Von der äußerst anspruchsvollen Ausbildung zeugen die vielseitigen Lehr- und Prüfungsanforderungen. „Der moderne Forstwirt ist ein vielseitiger Wald- und Naturschutzexperte, welcher nicht nur das klassische Handwerk der Pflanzung und Holzernte beherrscht, sondern auch in naturschutzfachlichen und landespflegerischen Belangen umfangreich qualifiziert wurde“, so Braun weiter. Neben der schriftlichen Prüfung im Bereich der Waldökologie, Forsttechnik sowie der forstlichen Wirtschafts- und Sozialkunde, mussten sich die Absolventen in der praktischen Prüfung unter schwierigen Bedingungen in der Starkholzernte und der fachlich anspruchsvollen Jungbestandspflege beweisen.

Für die hohe Qualität der forstlichen Ausbildung in Sachsen bieten Lukas Höber, sowie Gabriel Schirmer und Richard Schneider die besten Beispiele. Während Gabriel Schirmer und Richard Schneider (beide haben ihre praktische Ausbildung im Forstbezirk Chemnitz absolviert) die Abschlussprüfung als Jahrgangsbeste mit einem Spitzenergebnis bestanden haben, konnte Lukas Höber bei den diesjährigen 13. Deutschen Waldarbeitsmeisterschaften in Gräfendorf/Bayern auf ganzer Linie überzeugen. In der Königsdisziplin der Zielfällung konnte er einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse U24 erzielen und durfte seine Ausbildung damit als amtierender Deutscher Vizemeister in der Wettkampffällung abschließen.

Schließlich wird die hochwertige Forstwirtausbildung in Sachsen aber durch die sehr guten Perspektiven auf dem forstlichen Arbeitsmarkt prämiert. Die steigenden Ansprüche an die heimischen Wälder und die vielseitigen Anforderungen der multifunktionalen Forstwirtschaft verlangen zunehmend nach hochqualifizierten Fachkräften. Die zukünftigen Arbeitgeber der Absolventen sind neben kommunalen und privaten Waldeigentümer insbesondere private Forstunternehmen wie auch Dienstleister in der Baum- und Landschaftspflege. Sachsenforst bietet 21 Absolventen eine zunächst für zwei Jahre befristete Tätigkeit an.

Die erfolgreichen Absolventen können sich in ihrem Beruf auch weiter qualifizieren und spezialisieren und einen Abschluss als Forstwirtschaftsmeister, als staatlich geprüfter Forstmaschinenführer, als staatlich geprüfter Natur- und Landschaftspfleger oder als Spezialist für Baumpflege und Verkehrssicherung machen.

Mit dem am 1. September 2017 beginnenden neuen Lehrjahr werden bei Sachsenforst 32 neue Lehrlinge zum Forstwirt ausgebildet. Weitere acht werden voraussichtlich bei körperschaftlichen und privaten Ausbildungsbetrieben sowie bei der Ausbildungsinitiative Forst e.V. ihre Ausbildung im Wald beginnen.

Weitere Informationen zur Forstwirtausbildung bei Sachsenforst sind im Internet unter www.sachsenforst.de abrufbar.

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Telefon +49 3501 542 268
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