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22.06.2017, 14:17 Uhr

Wissenschaftsministerin gratuliert der Universitätsbibliothek Leipzig zur Auszeichnung als Bibliothek des Jahres 2017

Dr. Eva-Maria Stange: „Entwicklung einer der ältesten Universitätsbibliotheken zum modernen, digitalen Wissensspeicher ist beeindruckend“

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) und die Deutsche Telekom Stiftung verleihen den nationalen Bibliothekspreis 2017 an die Universitätsbibliothek Leipzig. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 24. Oktober 2017, dem Tag der Bibliotheken, in Leipzig verliehen.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange gratuliert in ihrer Zuständigkeit für die wissenschaftlichen Bibliotheken im Freistaat Sachsen: „Mit der Auszeichnung wird die Entwicklung einer der ältesten deutschen Universitätsbibliotheken gewürdigt, die konsequent innovative Methoden in der digitalen Welt zum Wohle ihrer Nutzer einsetzt. Damit hat sie sich zu einem modernen, digitalen Wissensspeicher mit einem hohen Nutzwert für Studierende und Wissenschaftler entwickelt.“

Das Kernstück einer Bibliothek, der elektronische Katalog, sei heute eine Open-Source-Technologie und wurde durch die Universitätsbibliothek und ihre Mitarbeiter mit Unterstützung von EFRE-Mitteln und Mitteln des Wissenschaftsministeriums auf ein neues Niveau gehoben. Die 15 Mitglieder der von der Bibliothek initiierten Nutzergemeinschaft profitierten heute von dem in Leipzig entwickelten sogenannten finc-Index für elektronische Artikel, der mehr als 120 Millionen Datensätze umfasse und die Unabhängigkeit von gleichartigen kommerziellen Produkten erlaube – eine deutschlandweite Premiere, die in der Fachwelt viel beachtet werde, so die Ministerin. Dr. Stange lobt: „Mit einer sehr erfolgreichen Drittmittelstrategie konnten durch zahlreiche Katalogisierungs-, Erschließungs- und Digitalisierungsprojekte bislang analoge Bestände online verfügbar gemacht werden. Zudem erprobt die Universitätsbiliothek Leipzig in verschiedenen Forschungsprojekten neue digitale Formate im Sinne von ,Digital Humanities'. Auch das ist sehr zukunftsweisend.“

Die Ministerin würdigt auch die denkmalgetreue Sanierung und moderne Ausstattung des neuen Hauptgebäudes der Universitätsbibliothek Leipzig: „Die Bibliotheca Albertina wurde bis 2002 nach schweren Zerstörungen im II. Weltkrieg durch den Freistaat Sachsen glanzvoll wiederaufgebaut. Erst im vergangenen Jahr konnte die 125-jährige Wiederkehr der Eröffnung der Bibliotheca Albertina, gefeiert werden. Mit Konsequenz hat die Universitätsleitung nicht nur ihre Dienstleistungen, sondern auch ihre Gebäude an heutige Nutzungsanforderungen angepasst. Das ist sehr beispielhaft.“

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